Auf die Plätze, fertig – Moment! Prüfen Sie vor dem Versand Ihrer Umfrage 3 Sachverhalte

Machen Sie jetzt bloß keinen Fehler!

Bevor Sie den Fragebogen versenden, sehen Sie ihn sich noch einmal genau an. Sie wissen ja: Auf dem Spiel stehen a) die Servicequalität für Ihre Befragten, b) die Qualität ihres Feedbacks und c) der gute Ruf Ihres Unternehmens.

Um zu verhindern, dass Ihnen ein entscheidender Fehler passiert, sollten Sie Ihre Umfrage vor dem Start noch einmal auf folgende Aspekte hin abklopfen:

1. Machen Sie die Teilnahme an Ihrer Umfrage so einfach wie möglich.

Ihre Befragten haben Tag für Tag Aufgaben zu erledigen, die ihre Zeit und Konzentration in Anspruch nehmen. Ihre Umfrage gehört nicht dazu. Damit die Teilnahme für sie möglichst einfach und angenehm ist, sollten Sie sich etwas Zeit nehmen, um Ihre Umfrage auf das notwendige Maß zu stutzen. Auch Sie profitieren davon, denn je kürzer eine Umfrage ist, desto höher sind Qualität und Quantität der Beantwortungen.

Hier ein paar Tipps, wie Sie die einzelnen Bestandteile Ihrer Umfrage kürzen:

Anzahl der gestellten Fragen. Leider können wir hier keine bessere Empfehlung als die folgende geben: „Stellen Sie 8 – 10 Fragen, um die Beantwortungsquote Ihrer Umfrage zu optimieren.“ Jede Umfrage ist anders – wahlweise in Bezug auf die Zielgruppe, an die sie versendet wird, das Verhältnis des Befragten zum Thema der Umfrage oder den zur Beantwortung der einzelnen Fragen erforderlichen zeitlichen und mentalen Aufwand.

Deswegen sollten Sie jede Frage darauf prüfen, ob sie wirklich wertvoll ist. Gibt es möglicherweise Überschneidungen mit anderen Fragen? Passt die Frage zum Gesamtthema Ihrer Umfrage? Hat sie das Potenzial, den Befragten wirklich aussagekräftiges Feedback zu entlocken? Falls Sie eine der obigen Fragen mit nein beantwortet haben, sollten Sie erwägen, die entsprechende Frage aus der Umfrage zu streichen.

Fragetypen. Es gibt bestimmte Frageformate, für deren Beantwortung einfach mehr Zeit benötigt wird. Fragen mit freier Beantwortung oder Matrixfragen etwa sind relativ zeitaufwändig im Vergleich etwa zu Multiple-Choice-Fragen.

Prüfen Sie vor diesem Hintergrund, ob Ihre Umfrage sich in erster Linie aus Multiple-Choice-, Sternbewertungs-, Kontrollkästchen-, Schieberegler- und Dropdownfragen zusammensetzt. Die wenigen offenen Fragen, Ranking- und Matrixfragen, die Ihr Team wirklich wichtig fand, können natürlich stehen bleiben.

Antwortoptionen. Die Angabe nicht ausreichend vieler Antwortoptionen kommt genauso häufig vor wie ein Zuviel an Möglichkeiten. Grundsätzlich empfehlen unsere Umfragemethodiker, lieber ein paar weniger Optionen als zu viele anzugeben und in jedem Fall eine Option des Typs „Sonstiges (bitte näher erläutern)“ für Befragte einzufügen, für die die von Ihnen vorgeschlagenen Antwortoptionen irrelevant sind.

Auch die Option „Ich weiß es nicht“ kann angegeben werden, doch sollten Sie hierbei größere Vorsicht walten lassen, da dies die Befragten zum Satisficing verleiten kann.

2. Überprüfen Sie Ihren Frageablauf.

Mithilfe der Verzweigungslogik (d. h. des Ermittelns der nächsten dem Befragten angezeigten Frage auf Grundlage der Beantwortung der aktuellen Frage) können Sie den Fragebogen für bestimmte Gruppen von Befragten personalisieren. Das Ergebnis ist eine bessere Benutzererfahrung beim Ausfüllen der Umfrage und eine höhere Abschlussquote. Hinsichtlich der Datenqualität ermöglicht die Verzweigungslogik die Gewinnung konkreterer und aussagekräftigerer Antworten, während gleichzeitig das Risiko möglicher Verfälschungen gesenkt wird.

Sie würden die Verzweigungslogik gerne bei Ihrer nächsten Umfrage einsetzen? Hier erfahren Sie, wie Sie sie hinzufügen. →

Die Verzweigungslogik kann sich allerdings auch nachteilig auswirken, wenn sie nicht richtig eingesetzt wird oder man dort auf sie verzichtet, wo sie eigentlich angemessen wäre.

Eine ineffiziente Nutzung der Verzweigungslogik führt dazu, dass den Teilnehmern irrelevante oder verwirrende Fragen gestellt werden. Nehmen wir etwa an, Ihre Umfrage enthält die folgende Frage:

„Spielen Sie Videospiele?“

Wenn nun aber, obwohl der Befragte angegeben hat, dass er dies nicht tut, Ihre Verzweigungslogik ihn zur Frage „Welche Videospiele gefallen Ihnen am besten?“ führt, dann frustriert ihn dies. Er bricht die Umfragebeantwortung dann entweder ab oder – was noch schlimmer ist – gibt eine unehrliche Antwort.

Auf der anderen Seite des Spektrums kann die völlige Vermeidung der Verzweigungslogik dazu führen, dass Sie eine Möglichkeit zum Nachfassen vergeben. Wenn ein Befragter nämlich keine Videospiele spielt, dann sollten Sie ihn eher nach dem Grund dafür fragen. Sie können auch versuchen herauszufinden, was ihn dazu bewegen könnte, Videospiele einmal auszuprobieren – die Antworten könnten Sie überraschen!

Zur effizienten Nutzung der Verzweigungslogik müssen Sie zunächst feststellen, welche Ihrer Fragen weiter gefasst sind. Überlegen Sie für jede Antwortoption auf eine solche Frage Folgendes: „Welche Folgefrage könnte hier sinnvoll sein?“ Durch diese Vorgehensweise prüfen Sie Ihre Fragen noch einmal. Denn doppelt (oder sogar dreifach) hält besser.

3. Holen Sie sich Feedback beim Genie.

Finden Sie niemanden, der Ihre fertige Umfrage noch einmal gegenliest? Wäre es unter Umständen hilfreich, die Hilfe eines Umfragegurus in Anspruch zu nehmen?

Wie wäre es mit einem Genie? Mit nur einem Mausklick können Sie maßgeschneidertes Feedback über unser neues Feature SurveyMonkey-Genie erhalten.

SurveyMonkey-Genie gibt nicht nur umsetzbares Feedback, sondern schätzt auch, wie lange es dauert, Ihre Umfrage auszufüllen, und wie hoch die Abschlussquote sein könnte. So bekommen Sie einen Eindruck von der zu erwartenden Menge der Beantwortungen und davon, wie gut die Benutzererfahrung für die Befragten sein wird.

Jetzt, wo Sie diesen Post gelesen haben, sollten Sie noch einmal einen Blick auf Ihren Fragebogen werfen. Sehen Sie Text, den Sie entfernen könnten? Wo können Sie die Verzweigungslogik vielleicht sinnvoller einsetzen? Und welche Informationen erhalten Sie von SurveyMonkey-Genie?

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