SurveyMonkeys Erfolgsbilanz bei Wahlumfragen

election_BlogWann immer Wahlen anstehen, ist auch Hochsaison für Umfragen. Ganz besonders trifft das auf die diesjährigen US-Präsidentschaftswahlen zu. SurveyMonkey kooperiert dafür u.a mit NBC News und veröffentlicht hier regelmäßig interessante Untersuchungen und Prognosen (in englischer Sprache).

Das Team von SurveyMonkey USA hat für Wahl-Umfragen eine neue Lösung entwickelt, die äußerst präzise Ergebnisse liefert.

Und so funktioniert sie: Wenn Personen an einer SurveyMonkey-Umfrage teilnehmen – es kann sich hierbei um alle möglichen Themen handeln, von der Partyplanung bis zur Mitarbeiterzufriedenheit – erhält eine zufällig ausgewählte Teilmenge  die Option, an einer weiteren Umfrage teilzunehmen. Diese wird anschließend zu ihren Ansichten über politische und nationale Themen befragt.

Die Kombination aus hunderttausenden Teilnehmern, die die Wählerschaft abbilden, mit statistischer und Meinungsforschungs-Expertise liefert eine ausgeklügelte Lösung für Wahlumfragen.

In den letzten Jahren hat unser Meinungsforschungsteam die Methodik kontinuierlich verfeinert, um sicherzustellen, dass die Ergebnisse die Meinung der gesamten Wählerschaft widerspiegeln.

Wann immer wir die neue Lösung für Wahlprognosen genutzt haben, erhielten wir sehr präzise Daten. Ein paar Beispiele:

Wir von SurveyMonkey waren nach unserem Kenntnisstand die Einzigen, die den für viele überraschenden Ausgang der Parlamentswahl in Großbritannien im Jahr 2015 korrekt prognostiziert haben. Auch lagen wir bei der Wahl des Vorsitzenden der britischen Labour-Partei richtig. Bei den Kongress- und Gouverneurswahlen in den USA im Jahr 2014 stimmte unsere Prognose ebenfalls.

SurveyMonkey schwamm bei den britischen Parlamentswahlen 2015 gegen den Strom

Eines der beste Beispiele für die Leistungsfähigkeit der SurveyMonkey-Methodik lieferte die bereits erwähnte britische Parlamentswahl 2015.  Die Wahlforscher hatten ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Konservativen und der Labour-Partei vorausgesagt und prognostiziert, dass weder die bisherige Koalition noch die Labour-Opposition eine Mehrheit gewinnen würde.

Unterdessen ergab die Wahlprognose von SurveyMonkey etwas ganz anderes: Nämlich einen Vorsprung der Konservativen von 6 Prozentpunkten, der ausgereicht hätte, um genügend Sitze im Parlament dazuzugewinnen, um die absolute Mehrheit zu sichern.

Am Wahltag zeigte sich: SurveyMonkey lag richtig – die Konservativen gewannen die absolute Mehrheit, die sie bei der voherigen Wahl verfehlt hatten, zurück. Für die meisten Wahlforscher war das eine Riesenüberraschung.

Zudem betrug der Vorsprung der Konservativen 6,6 Prozent. Das lag innerhalb unseres Fehlertoleranzbereichs, aber weit weg von den Prognosen anderer Wahlforscher.

…und lag auch bei der Wahl zum Vorsitz der Labour-Partei richtig

Nur wenige Monate nach der Parlamentswahl bereitete sich die Labour-Partei auf eine weitere wichtige Entscheidung vor: Wen würde die Partei an ihre Spitze wählen?

Für die meisten Meinungsforscher war das eine schwieriges Thema. Zum ersten Mal in der Geschichte hatte Labour ein Ein-Stimmen-Prinzip für die Wahl der Parteiführung eingeführt. Das bedeutet, dass jedes Mitglied und jeder registrierte Anhänger der Partei wählen konnte und alle Stimmen gleich gewichtet wurden.

Weil niemand wusste, wer wählen gehen würde, war es schwierig, die Wahl vorauszusagen.

Trotz dieser Herausforderungen hat unsere Befragung unter 1.000 Wahlberechtigten richtig prognostiziert, dass Jeremy Corbyn die Wahl gewinnen und damit neuer Labour-Chef werden würde.

US-Wahlen 2014 als Feuertaufe

Als erster großangelegter Test unseres modernen Wahl-Tracking-Systems dienten die Wahlen in den USA 2014, als das Repräsentantenhaus, ein Drittel des Senats und eine Reihe von Gouverneuren neu gewählt wurden.

Unser Befragungssystem war noch brandneu. Wir nutzten eine riesige Stichprobe: Diese umfasste ca. 200.000 Antworten von Bewohnern der 45 US-Staaten, die vor zwei Jahren neue Gouverneure und Senatoren wählten.

Letztendlich haben sich die Ergebnisse von SurveyMonkey als sehr genaue Indikatoren dafür erwiesen, wer die Wahlen in welchem Staat gewinnen würde: Jeder der 36 Kandidaten für den Senatoren-Posten und 33 der 36 der Gouverneurs-Anwärter wurden richtig prognostiziert.

Noch interessanter war vielleicht, wie sich diese Ergebnisse von anderen Befragungen unterschieden.

Fast alle Wahlforscher sahen eine klare Tendenz zugunsten der demokratischen Kandidaten.

Weil fast jede Befragung den Erfolg der demokratischen Kandidaten überschätzte, kamen die vielen republikanischen Siege für die Beobachter so überraschend.

Die SurveyMonkey-Ergebnisse hatten zuvor keine derartige Tendenz gezeigt.

Auch 2016 ist ein spannendes Wahljahr. Hier findet jeder aktuelle Untersuchungen zu den US-Präsidentschaftswahlen.

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