Fragetypen für Umfragen: Beispiele und Profi-Tipps

Klare, gut strukturierte Fragen sind das A und O jeder erfolgreichen Befragung. Kennen Sie die wichtigsten Fragetypen für Umfragen, dann können Sie auch die richtigen Antwortoptionen auswählen und relevante Erkenntnisse gewinnen.

Produkt-Screenshots mit verschiedenen Fragetypen für Umfragen.

Die Fragen sind der Schlüssel dafür, welche Daten Sie erfassen, welche Erkenntnisse Sie gewinnen und welche Entscheidungen Sie auf Basis Ihrer Umfrage treffen können. Die Art und Weise, wie jede Frage aufgebaut ist, von den angebotenen Antwortoptionen bis hin zu den gewählten Bewertungsskalen, wirkt sich unmittelbar auf die Genauigkeit, die Vergleichbarkeit und das Gesamterlebnis der Befragten aus.

Unterschiedliche Fragetypen bieten unterschiedliche Vorteile. Multiple-Choice-Fragen lassen sich leicht quantifizieren, Bewertungsskalen erfassen die Intensität, Likert-Skalen zeigen persönliche Einstellungen auf und offene Fragen bringen Zusammenhänge ans Licht, die sich anhand festgelegter Antwortoptionen nicht offenbaren. Jedes Format hat seine Vor- und Nachteile, darunter der Aufwand, die Performance auf Mobilgeräten und das Risiko von Verzerrungen durch unklare Formulierungen oder unausgewogene Antwortoptionen.

Zum Erstellen einer effektiven Erhebung gehören die richtigen Fragetypen, um die benötigten Daten zu erfassen. Unten sehen Sie eine Übersicht der am häufigsten verwendeten Fragetypen und ihre Verwendung. 

TypEinsatzzweckBeispielAchten Sie aufSurveyMonkey-Features
Multiple ChoiceQuantifizieren der Antworten, Vereinfachen der Analyse und Ermöglichen eines einfachen VergleichsWelche Kommunikationskanäle haben Sie zuletzt verwendet? (E-Mail, Chat, Telefon, Sonstiges)Erzwungene Auswahl ohne die Option „Sonstiges (bitte angeben)“, zu viele AuswahloptionenVorschläge aus der Fragendatenbank und in Echtzeit generierte Diagramme
BewertungsskalaMessen der Intensität von Meinungen, Einstellungen oder VerhaltensweisenBewerten Sie Ihre Zufriedenheit auf einer Skala von 1 bis 5.Unbeschriftete Endpunkte, Verwirrung bei den mittleren WertenVorlagen mit vorab beschrifteten Skalen, Benchmark-konforme Elemente, sofern verfügbar
Likert-SkalaMessen von Einstellungen in einem SpektrumIch habe Vertrauen in diese Marke. (Stimme überhaupt nicht zu → Stimme völlig zu)Doppelfragen, unausgewogene FormulierungenKI-gestützter Entwurf zur Verfeinerung von Aussagen
MatrixBewerten mehrerer Elemente mit denselben AntwortoptionenBewerten Sie jedes Feature. (Benutzerfreundlichkeit, Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit)Lange Tabellen auf Mobilgeräten, zu viele Zeilen/SpaltenVorschau und Seitennummerierung für Mobilgeräte, Umwandlung in einzelne Elemente mit KI-Vorschlägen
DropdownDarstellung einer langen Liste auf kompakte WeiseWählen Sie Ihr Land aus.Ausgeblendete Optionen verringern die Übersichtlichkeit, inkonsistente BeschriftungenVorlagen mit vorgefertigten Listen (Länder, Bundesstaaten)
Offene FragenErfassen von detailliertem, qualitativem FeedbackWas könnten wir tun, um Ihre Erfahrung zu verbessern?Schwerer zu quantifizieren, höherer Aufwand nötigKI-gestützte Insights und Textanalyse für Themen und Stimmungen
Demografische FragenSegmentieren von Ergebnissen nach AttributenZu welcher Altersgruppe gehören Sie?Fragen mehr als nötig, unklare oder nicht inklusive OptionenFragendatenbank für inklusive Formulierungen, Verzweigungslogik bei nicht zutreffenden Punkten
RankingVerständnis von Präferenzen und relativer WichtigkeitBringen Sie diese Features in eine Reihenfolge, von wichtig zu unwichtig.Höherer Aufwand, die Befragten müssen alle Elemente kennenRanking per Drag-&-Drop und klare Visualisierungen
BildauswahlTesten visueller VorliebenWelches Logo wirkt am modernsten?Fehlender Alt-Text, langsameres Laden durch große DateienFragetyp Bildauswahl in Vorlagen, Feld für Alt-Text
ClickmapFeedback zur Position eines BildsKlicken Sie in dieser Anzeige auf die Stelle, zu der Sie zuerst hinschauen.Mehrdeutige Anleitungen, überladene BilderClickmap mit Heatmap-Ergebnis zur schnellen Übersicht
DateiuploadErfassen von zusätzlichem MaterialLaden Sie einen Lebenslauf oder eine Arbeitsprobe hoch.Zulässige Typen und Größe sind nicht angegeben, DatenschutzbedenkenDateiupload mit Bedienelementen für Format und Größe, sichere Erfassung
SchiebereglerMessen auf einer kontinuierlichen SkalaDurch Ziehen können Sie eine Wahrscheinlichkeit von 0 bis 100 angeben.Bedeutung der Skala unklar, keine EinrastpunkteSchieberegler mit beschrifteten Ankern und optionalen Schritten
Dichotome FragenSchnelle Antworten mit Ja/Nein oder Stimme zu/Stimme nicht zuHat der Support Ihr Problem gelöst?Vereinfachung komplexer ThemenLogik zur Weiterleitung an Folgefragen basierend auf Ja/Nein
Vergleichbare FragenVergleich der Ergebnisse mit externen StandardsWie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie uns weiterempfehlen?Mischen von nicht vergleichbaren Formulierungen mit Benchmark-ElementenBenchmarks und Fragen aus der Fragendatenbank für Vergleichbarkeit

Lesen Sie weiter, um mehr über diese gängigen Fragetypen für Umfragen zu erfahren und dazu, wie Sie sie effektiv nutzen, um wertvolles Feedback einzuholen. Sie erfahren, wie Features wie unsere Fragendatenbank, Benchmarks, Vorlagen und KI-gestützter Entwurf und KI-gestützte Analyse Ihnen helfen, Umfragen intelligenter und schneller zu erstellen.

Multiple-Choice-Fragen sind eine Form der Bewertung, bei der die Befragten eine oder mehrere vordefinierte Antwortoptionen auswählen. Damit gehören sie zu den gängigsten und zuverlässigsten Fragetypen für Umfragen. Sie lassen sich schnell beantworten, sind leicht verständlich und liefern strukturierte Antworten, die Sie unter den Teilnehmenden vergleichen können.

Multiple-Choice-Fragen mit einer einzigen Antwort (Single-Choice-Fragen) bieten Optionsfelder an und leiten die Befragten an, eine definitive Auswahl zu treffen. Sie eignen sich gut für binäre Fragen, Bewertungskategorien und nominale Klassifizierungen, bei denen nur eine Antwort zutrifft.

Beispiel für eine Multiple-Choice-Frage in einer Erhebung.

Bei Fragen mit mehreren Antwortoptionen können die Befragten mithilfe von Kontrollkästchen alle zutreffenden Antworten auswählen. Wählen Sie dieses Format, wenn Verhaltensweisen oder Vorlieben naturgemäß mehr als eine Option umfassen. Hier ein Beispiel:

Welche Kommunikationskanäle haben Sie zuletzt verwendet?

  • E-Mail
  • Chat
  • Telefon
  • Sonstiges (bitte angeben)

Da Multiple-Choice-Fragen auf festgelegten Antwortoptionen basieren, können sie zu Verzerrungen führen, wenn die Auswahlmöglichkeiten unvollständig, unklar oder unausgewogen sind. Vermeiden Sie daher Folgendes:

  • Fehlende Option „Sonstiges“ (bitte angeben)
  • Zu viele Antwortoptionen
  • Sich überschneidende oder widersprüchliche Umfrageoptionen
  • Unausgewogene Kategorien, die die Befragten zu einer bestimmten Antwort leiten

Fragen mit Bewertungsskala sind geschlossene Fragen, bei denen die Befragten gebeten werden, einen Punkt auf einer numerischen oder beschrifteten Skala auszuwählen, um das Maß der Intensität, Zufriedenheit oder Wahrscheinlichkeit anzugeben. Diese Skalen erleichtern es, Einstellungen zu quantifizieren, Antworten zu vergleichen und Veränderungen im Zeitverlauf für Ihre Erhebung zu tracken.

Bewertungsskalen verwenden häufig bekannte numerische Bereiche, wie beispielsweise Zufriedenheitsbewertungen von 1 bis 5 oder Wahrscheinlichkeitswerte von 0 bis 10. Eine Frage nach der Bewertung der Zufriedenheit könnte beispielsweise lauten:

„Wie zufrieden waren Sie mit Ihrer Erfahrung?“

  • 1 = Sehr unzufrieden
  • 5 = Sehr zufrieden

Ein bekanntes Beispiel dafür ist die Net Promoter Score (NPS®)-Frage, bei der eine numerische Skala von 0 bis 10 verwendet wird, um zu messen, wie wahrscheinlich es ist, dass eine Person ein Produkt oder einen Service weiterempfiehlt.

Beispiel für eine NPS-Frage mit Bewertungsskala in einer Umfrage.
  • Beschriften Sie Ihre Werte. Eindeutige Endpunkte (etwa 0 = „Überhaupt nicht wahrscheinlich“, 10 = „Äußerst wahrscheinlich“) verhindern Verwirrung bei den mittleren Werten und verringern Interpretationsverzerrungen.
  • Wählen Sie die Punktbereiche bewusst aus. Eine Skala mit 5 oder 7 Punkten eignet sich gut für Zufriedenheitsbewertungen, während eine breitere Skala wie 0 bis 10 mehr Nuancen erfasst.
  • Geben Sie den nötigen Kontext. Kurze Erläuterungen helfen den Befragten zu verstehen, wofür die Zahlen stehen.
  • Setzen Sie Bewertungsskalen und Likert-Skalen bewusst ein. Bewertungsskalen erfassen die Intensität auf einem numerischen Kontinuum, während Likert-Skalen die Zustimmung anhand von benannten Kategorien messen.
  • Beginnen Sie mit bewährten Vorlagen. SurveyMonkey bietet vorbeschriftete Bewertungsfragen und benchmarkfähige Elemente, um die Einrichtung und Analyse zu beschleunigen.

Fragen mit Likert-Skala sind ein Fragetyp, mit dem der Grad der Zustimmung, die Häufigkeit oder die Stimmung anhand einer beschrifteten, gleichmäßig unterteilten Skala gemessen wird. Diese Fragen helfen Ihnen zu verstehen, wie stark die Befragten eine Aussage empfinden. Sie gehören damit zu den am häufigsten verwendeten Formaten bei Online-Umfragen.

Likert-Skalen verwenden einheitliche Bezeichnungen für jeden Punkt auf der Skala. Häufige Formate sind:

  • Zustimmung: Stimme überhaupt nicht zu → Stimme völlig zu
  • Häufigkeit: Nie → Immer
  • Wahrscheinlichkeit: Überhaupt nicht wahrscheinlich → Äußerst wahrscheinlich

Beispielsweise werden in Mitarbeiterbefragungen die Teilnehmenden häufig gebeten, Aussagen zu ihrem Arbeitsplatz zu bewerten.

Beispiel für eine Frage mit Likert-Skala in einer Umfrage.
  • Likert-Skala vs. Bewertungsskala: Eine Likert-Skala verwendet beschriftete Kategorien (z. B. „Stimme zu“), während eine numerische Bewertungsskala Zahlen verwendet, um den Grad der Intensität anzugeben (z. B. Zufriedenheitsbewertung von 1 bis 10).
  • Likert-Skala vs. Multiple-Choice: Multiple-Choice-Fragen ordnen die Befragten bestimmten Antwortoptionen zu, während Likert-Skalen den Grad der Zustimmung oder Häufigkeit anzeigen, um Nuancen zu erfassen.
  • Doppelaussagen (z. B. „Mein:e Vorgesetzte:r kommuniziert klar und fördert meine Entwicklung“).
  • Fang- oder Suggestivfragen, die die Befragten zu einer vorgegebenen Meinung verleiten.
  • Inkonsistente oder unausgewogene Beschriftungen, die die Interpretation der Skala erschweren.

Matrixfragen sind ein Fragetyp, bei dem ähnliche Aussagen unter gemeinsamen Antwortoptionen zusammengefasst werden, sodass die Befragten sie nebeneinander vergleichen können. Fragen dieser Art sind nützlich, wenn Sie Einstellungen, Zufriedenheitsbewertungen oder Verhaltensweisen über mehrere Aussagen hinweg in einer einzigen, strukturierten Tabelle vergleichen möchten.

Eine Gruppe von Likert-Skala-Fragen oder eine Gruppe von Bewertungsskala-Fragen können als Matrixfragen gut funktionieren.

Produkt-Screenshot einer Matrixfrage.

Matrixfragen können Ihre Befragung vereinfachen, müssen jedoch wohlüberlegt eingesetzt werden, um übersichtlich und leicht verständlich zu bleiben:

  • Halten Sie die Matrizen klein. Streben Sie weniger als sechs Zeilen und fünf Spalten an, um übermäßiges Scrollen auf Mobilgeräten zu vermeiden. Die Umfrage oben beispielsweise kann überwältigend und sogar verwirrend wirken.
  • Legen Sie großen Wert auf die Lesbarkeit auf Mobilgeräten. Sehen Sie sich Ihre Matrix in der Mobilansicht von SurveyMonkey an, um sicherzustellen, dass Beschriftungen und Tippbereiche leicht zu bedienen sind.
  • Teilen Sie lange Tabellen auf. Wird die Matrix zu dicht, dann machen Sie aus den Punkten aufeinanderfolgende Einzelfragen oder unterteilen Sie den Abschnitt mit einem Fortschrittsbalken.
  • Verwenden Sie bei Bedarf Alternativen. Dropdown- oder Multiple-Choice-Fragen können besser funktionieren, wenn ein direkter Vergleich nicht unbedingt nötig ist.

Dropdown-Fragen sind ein Fragetyp, bei dem eine lange Liste von Antwortoptionen in einem kompakten, scrollbaren Menü angezeigt wird. So können die Befragten durch die umfangreichen Auswahlmöglichkeiten navigieren, ohne sich überfordert zu fühlen. Sie sind besonders nützlich beim Umfrageentwurf, wenn Sie viele Antwortoptionen präsentieren möchten, ohne dass die Seite überladen wirkt.

Wie alt sind Sie?

Eine Dropdown-Frage bietet eine Liste mit Altersgruppen wie Unter 18, 18–24, 25–34 usw. kompakt und übersichtlich an und gibt den Personen eine klare, leicht verständliche Möglichkeit, die Option auszuwählen, die am besten auf sie zutrifft.

Beispiel für eine Dropdown-Frage.

Dropdown-Fragen funktionieren in folgenden Fällen gut:

  • Die Liste ist lang (z. B. Länder, Berufsbezeichnungen, Abteilungen).
  • Die alphabetische Reihenfolge verbessert die Übersichtlichkeit. Eine sortierte Liste hilft den Teilnehmenden, ihre Antwort schnell zu finden.
  • Die Benutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten ist wichtig. Dropdown-Fragen reduzieren die visuelle Unübersichtlichkeit auf kleinen Bildschirmen und erleichtern die Handhabung langer Listen.

Spielt jedoch der Kontext eine Rolle, beispielsweise beim Vergleich mehrerer Antwortoptionen auf einen Blick, dann ist eine Multiple-Choice-Frage möglicherweise besser geeignet. Die Anzeige aller Auswahlmöglichkeiten kann den Befragten helfen, schnellere und sicherere Entscheidungen zu treffen.

Offene Fragen sind Fragen, bei denen die Befragten gebeten werden, mit eigenen Worten zu antworten. Dadurch werden Zusammenhänge sichtbar, die sich mit vorgegebenen Antwortoptionen nicht erfassen lassen. Diese Textfeldfragen sind wertvoll für die Erhebung qualitativer Daten, die Ermittlung von Beweggründen und die Erfassung von Kommentaren, die Ihrer Analyse zusätzliche Nuancen verleihen.

Die Antworten auf offene Fragen liefern Details sowie Tiefe und bieten Erkenntnisse im Hinblick auf die Gedanken der Befragten und ihre Beweggründe. Sie sind besonders hilfreich, um Ideen, Probleme oder Chancen zutage zu fördern, die Sie möglicherweise nicht erwartet haben.

Allerdings dauert die Analyse schriftlicher Antworten länger und kann bei zu häufiger Verwendung zu Umfrageermüdung der Teilnehmenden führen. Da die Daten unstrukturiert sind, eignen sich offene Fragen auch eher nicht für das Tracken von Kennzahlen oder Trends.

Offene NPS-Frage in einer Umfrage.
  • Kombinieren Sie sie mit einer geschlossenen Frage. Eine Bewertungsfrage, gefolgt von einer offenen Frage, hilft Ihnen, das „Warum“ zu verstehen. Zum Beispiel: „Was ist der Hauptgrund für Ihre Bewertung?“
  • Halten Sie die Formulierungen kurz und knapp. Präzise Fragen führen zu klareren, besser umsetzbaren Antworten.
  • Setzen Sie sie sparsam ein. Fügen Sie offene Fragen dort ein, wo der Kontext wirklich wichtig ist. Vermeiden Sie es, sie beim Entwurf langer Erhebungen zu häufig zu verwenden.
  • Machen Sie sie optional. Optionale Textfelder verringern die Hemmschwelle und minimieren die Abbruchquote.

Demografische Fragen erfassen Hintergrundinformationen wie Alter, Geschlecht, Bildungsgrad oder Wohnort, um Ihnen dabei zu helfen, Ihre Ergebnisse zu segmentieren und Unterschiede zwischen den Gruppen zu verstehen. Bei durchdachter Verwendung liefern diese Fragen wichtige Kontextinformationen für Ihre Umfrage und machen Ihre Erkenntnisse präziser und besser umsetzbar.

Gestalten Sie die Antwortoptionen bei demografischen Fragen klar, inklusiv und direkt auf Ihre geplante Datenanalyse abgestimmt. Um die Barrierefreiheit zu gewährleisten und den Komfort für die Befragten zu erhöhen, beachten Sie bitte Folgendes:

  • Geben Sie den Teilnehmenden die Möglichkeit, nicht zu antworten. Bieten Sie die Option „Keine Angabe“ an.
  • Achten Sie auf beleidigende oder ausgrenzende Formulierungen. Verwenden Sie eine menschenzentrierte Sprache und inklusive Antwortoptionen.
  • Berücksichtigen Sie gemischte demografische Gruppen. Gestatten Sie die Mehrfachauswahl, wenn Identitäten oder Rollen nicht eindeutig sind.
  • Behalten Sie die Positionierung im Blick. Platzieren Sie demografische Fragen gegen Ende Ihrer Erhebung, um die Abbruchrate zu senken.
  • Nennen Sie Ihr „Warum“. Erläutern Sie bei sensiblen Fragen kurz, warum Sie diese stellen, um Vertrauen aufzubauen und zu aufrichtigen Antworten zu ermutigen.

In demografischen Fragen wird üblicherweise Folgendes abgefragt:

  • Alter: „Wie alt sind Sie?“ mit Altersgruppen (etwa Unter 18, 18–24, 25–34, 35–44).
  • Geschlechtsidentität: Die Optionen sollten auch „nicht-binär“ oder ein Feld für eine Selbstbeschreibung beinhalten.
  • Wohnort: Dieser wird für einheitliche Analysen strukturiert nach Land → Bundesstaat/Provinz → Ort.
  • Bildungsgrad: Dieser erfragt den höchsten Abschluss oder das entsprechende Niveau.
  • Branche oder Beruf: Zu den entsprechenden Optionen gehören Rolle, Abteilung oder Beschäftigungsstatus.
  • Haushaltsinformationen: Dabei werden die Haushaltsgröße oder die Einkommensklassen erfasst.
Beispiel für eine demografische Frage.

In Ranking-Fragen werden die Befragten gebeten, Optionen nach ihrer Präferenz zu ordnen. So können Sie nicht nur erkennen, was den Teilnehmenden gefällt, sondern auch die relative Bedeutung der einzelnen Optionen. Dieses Format deckt Vorlieben und Prioritäten auf, die bei Multiple-Choice-Fragen oder Fragen mit Bewertungsskala möglicherweise nicht erfasst werden. Daher sind Ranking-Fragen besonders nützlich, wenn Sie in Ihrer Umfrage klare Prioritätsdaten benötigen.

Ranking-Fragen funktionieren am besten, wenn die Befragten mit jedem Element in der Liste vertraut sind und die Elemente sinnvoll vergleichen können. Da das Ranking mehr Aufwand erfordert als die Auswahl einer einzigen Antwort, sollten Sie die Listen kurz, klar und übersichtlich halten. Verwenden Sie Ranking-Fragen, wenn Sie Folgendes in Erfahrung bringen möchten:

  • Welche Produktmerkmale am wichtigsten sind
  • Wie die Befragten Vorteile oder Services priorisieren
  • Vorlieben unter bekannten Optionen (z. B. Inhaltstypen, Kanäle oder Formate)

Kennen die Teilnehmenden möglicherweise nicht alle Elemente oder reicht ein einfacheres Format aus, dann sollten Sie stattdessen eine Multiple-Choice-Frage oder eine Frage mit Bewertungsskala in Betracht ziehen. Ein Beispiel: In der folgenden Frage müssen die Befragten jede einzelne Fernsehsendung kennen, damit sie die Sendungen vergleichen können.

Beispiel für das Ranking von Fragen.

Bildauswahlfragen sind ein Fragetyp, bei dem Bilder als Antwortoptionen verwendet werden. Solche Fragen eignen sich daher ideal für visuelle Erhebungen, bei denen die Teilnehmenden Designs, Anzeigen, Logos oder Produktkonzepte vergleichen sollen. Das Format eignet sich besonders gut für schnelle Abfragen von Präferenzen und für Konzepttests, vor allem wenn visuelle Eigenschaften wichtiger sind als Textbeschreibungen.

Bildauswahlfrage in einer Befragung.
  • Beschriften Sie die Bilder deutlich. Kurze, aussagekräftige Beschriftungen helfen den Befragten zu verstehen, was sie vergleichen.
  • Achten Sie darauf, dass die Dateien für Mobilgeräte optimiert sind. Große Bilder werden möglicherweise langsamer geladen und können auf kleineren Bildschirmen zu Problemen bei der Barrierefreiheit führen.
  • Fügen Sie Alt-Text ein. Alt-Text verbessert die Barrierefreiheit und stellt sicher, dass alle Befragten mit den Inhalten Ihrer Umfrage interagieren können.

Clickmap-Fragen sind ein Fragetyp, bei dem die Befragten gebeten werden, auf einen bestimmten Bereich eines Bildes zu klicken, beispielsweise auf eine Webseite, ein Produktmodell oder eine Regalanordnung. Mit diesem Fragetyp lassen sich Aufmerksamkeits-Hotspots, intuitive Navigationspfade und visuelle Elemente identifizieren, die zunächst ins Auge fallen.

Klicken Sie auf den Teil dieser Webseite, der Ihre Aufmerksamkeit zuerst auf sich zieht.

  • Formulieren Sie eine klare Anleitung mit nur einer einzigen Aktion. Zum Beispiel: „Klicken Sie dorthin, wo Sie zuerst tippen würden.“
  • Vermeiden Sie Unübersichtlichkeit. Einfache, präzise Bilder liefern bessere Erkenntnisse.
  • Gestalten Sie die anklickbaren Bereiche groß genug für Mobilgeräte.
  • Fügen Sie Alt-Text hinzu und optimieren Sie die Bildgröße, um Barrierefreiheit zu gewährleisten.

Dateiupload-Fragen sind ein Fragetyp, der es den Befragten ermöglicht, Dokumente oder Bilder direkt zu Ihrer Befragung hinzuzufügen, etwa Lebensläufe, Porträtfotos, Ausweisdokumente oder Begleitmaterialien. Dieser Fragetyp ist nützlich, wenn Sie Dateien benötigen, um Informationen zu überprüfen, Unterlagen einzuholen oder einen Bewerbungs- oder Anmeldeprozess zu unterstützen.

Produkt-Screenshot einer Dateiupload-Frage in einer Umfrage.
  • Fordern Sie nur das an, was Sie brauchen. Um den Datenschutz zu gewährleisten und den Aufwand für die Teilnehmenden zu minimieren, sollten Sie keine sensiblen Dokumente anfordern, sofern sie nicht unbedingt nötig sind.
  • Erklären Sie, warum Sie nach Dateien fragen. Eine kurze Erläuterung schafft Vertrauen und hilft den Befragten bei der Entscheidung, welche Dokumente sie bereitstellen möchten.
  • Machen Sie klare Vorgaben. Mit SurveyMonkey können Sie zulässige Dateiformate vorgeben (PDF, PNG/JPG, DOC/DOCX) und die maximale Upload-Größe festlegen.
  • Sorgen Sie für eine übersichtliche Speicherung. Dateien können einzeln oder gesammelt zur Durchsicht heruntergeladen werden.

Fragen mit Schieberegler sind ein Fragetyp, bei dem die Befragten etwas auf einer fortlaufenden numerischen Skala bewerten können, indem sie einen Marker an die Stelle ziehen, die ihre Meinung am besten widerspiegelt. Dieses Format ist interaktiv und intuitiv und eignet sich daher gut, um in Ihrer Befragung die Stimmung, Wahrscheinlichkeit oder Intensität zu messen.

Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie dieses Feature erneut ausprobieren?

  • 0 = Überhaupt nicht wahrscheinlich
  • 100 = Sehr wahrscheinlich
Beispiel für eine Frage mit Schieberegler in einer Erhebung.
  • Beschriften Sie die Endpunkte. Eindeutige Ankerpunkte verringern Unklarheiten und helfen den Befragten, die Skala zu deuten.
  • Verwenden Sie Fangpunkte (z. B. in 5er- oder 10er-Schritten), wenn Sie präzisere Vergleiche zwischen den Antworten benötigen.
  • Entscheiden Sie sich für Schieberegler anstelle von Multiple-Choice oder Bewertungsskalen, sollten Sie ein breiteres Spektrum an möglichen Werten wünschen. 

Vergleichbare Fragen verwenden standardisierte Formulierungen und Skalen, damit Ihre Ergebnisse mit externen Normwerten verglichen werden können. Diese für Benchmarks geeigneten Punkte helfen Ihnen zu verstehen, wie Ihre Ergebnisse im Vergleich zu ähnlichen Organisationen, Zielgruppen oder Branchen abschneiden, und bieten Ihnen einen klareren Kontext für das Festlegen von Zielen, das Tracken der Leistung und die Kommunikation der Ergebnisse.

Vergleichbare Fragen basieren auf einheitlichen Formulierungen und Antwortskalen, die bereits so häufig verwendet wurden, dass zuverlässige Vergleichsdaten vorliegen. Da der Wortlaut festgelegt ist, können Sie Ihre Ergebnisse mit aggregierten Normwerten anderer vergleichen, die dieselbe standardisierte Frage gestellt haben, ganz gleich, ob Sie Mitarbeitende, Kundinnen und Kunden oder andere Zielgruppen befragen.

Produkt-Screenshot einer Frage aus der Fragendatenbank.

Ein bekanntes Beispiel ist die Net Promoter Score® (NPS)-Frage, mit der anhand einer Skala von 0 bis 10 gemessen wird, wie wahrscheinlich es ist, dass eine Person ein Produkt oder einen Service weiterempfiehlt.

SurveyMonkey kennzeichnet benchmarkfähige Fragen in der Fragendatenbank und in ausgewählten Umfragevorlagen. Achten Sie auf das kleine Balkendiagramm-Icon, um standardisierte Fragen zu erkennen, die Sie bequem hinzufügen können, ohne diese selbst formulieren zu müssen.

Dichotome Fragen sind eine Art von geschlossener Frage, bei der zwei Antwortoptionen zur Auswahl stehen. Meistens „Ja“ oder „Nein“ bzw. „Stimme zu“ oder „Stimme nicht zu“, um klare und schnelle Antworten zu erhalten. Sie eignen sich am besten, wenn Sie in Ihrer Umfrage eine einfache Abfrage brauchen, beispielsweise zum Überprüfen der Teilnahmeberechtigung, zum Einholen einer Einwilligung oder zum Validieren einer bestimmten Maßnahme oder Bedingung.

„Hat der Support Ihr Problem gelöst?“
Ja
Nein

Dichotome Frage.

Dichotome Fragen sind ideal, wenn:

  • Eine binäre Auswahl ausreicht
  • Sie die Befragten vorab filtern (Teilnahmeberechtigung, Gerätetyp, Qualifikationskriterien)
  • Sie den Aufwand minimieren und einer Ermüdung der Befragten vorbeugen möchten

Da dichotome Fragen nur zwei Antwortoptionen bieten, können sie Erfahrungen, die möglicherweise komplexer sind, zu stark vereinfachen. Benötigen Sie detailliertere Informationen, etwa den Grad der Zufriedenheit, die Häufigkeit oder die Intensität, sollten Sie lieber einen der folgenden Fragetypen verwenden:

  • Eine Multiple-Choice-Frage mit einigen klaren Kategorien
  • Eine Frage mit Bewertungsskala, um den Grad oder die Stimmung zu erfassen
  • Eine kurze offene Folgefrage für weiteren Kontext

Diese Alternativen sorgen für Klarheit und liefern Ihnen gleichzeitig umsetzbare Erkenntnisse.

Qualitative Fragen sind ein offener Fragetyp, mit dem beschreibendes, narratives Feedback in den eigenen Worten der Befragten erfasst wird. Diese offenen Fragen bringen Storys, Meinungen und Erklärungen ans Tageslicht, die einen höheren Grad an Detailliertheit und Kontext als vordefinierte Antwortoptionen liefern. Die von Ihnen erfassten qualitativen Daten sind in der Regel textbasiert und liefern detaillierte Einblicke in Wahrnehmungen, Beweggründe und Erfahrungen.

  • Was halten Sie von unserem neuen Produkt?
  • Können Sie Ihre Erfahrungen mit unserem Kundenservice-Team beschreiben?
  • Was ist der Hauptgrund dafür, dass Sie diese Bewertung gewählt haben?

Verwenden Sie qualitative Fragen, wenn Sie Kontext, Erkenntnisse oder Nuancen benötigen, insbesondere bei Einstellungen, Emotionen oder Erfahrungen, die sich nicht mit festen Antwortoptionen zusammenfassen lassen. Beachten Sie, dass qualitatives Feedback schwerer zu quantifizieren ist und möglicherweise keine allgemeinen Trends widerspiegelt. Verwenden Sie diese Fragen daher sparsam, um Umfragemüdigkeit zu vermeiden.

Quantitative Fragen erfassen numerische oder kategoriale Daten mithilfe strukturierter Antwortoptionen wie Bewertungsskalen, Multiple-Choice- oder Ja/Nein-Antworten. Dieses Format ermöglicht es Ihnen, Häufigkeit, Intensität, Zufriedenheit und andere standardisierte Kennzahlen zu messen, die in der gesamten Erhebung statistisch ausgewertet werden können.

  • Wie zufrieden sind Sie auf einer Skala von 1 bis 10 mit unserem Service?
  • Wie oft pro Monat nutzen Sie unser Produkt?
  • Haben Sie schon einmal an unseren Events teilgenommen?

Verwenden Sie quantitative Fragen, wenn Sie messbare Ergebnisse benötigen, insbesondere zum Tracken von Mustern, zum Vergleichen von Gruppen, zum Erstellen von Leistungs-Benchmarks oder zum Analysieren von Trends im Zeitverlauf. Der Nachteil ist, dass vordefinierte Antwortoptionen die Details einschränken können. Kombinieren Sie quantitative Fragen deshalb mit einer gezielten offenen Folgefrage, sobald zusätzlicher Kontext für Ihre Analyse benötigt wird.

Durch die Formulierung aussagekräftiger Fragen können Sie in der gesamten Umfrage klarere und genauere Daten erfassen. Behalten Sie bei der Verwendung der verschiedenen Fragetypen die folgenden Best Practices im Hinterkopf.

Beginnen Sie mit Fragen, die methodisch korrekt sind. Testen Sie die kostenlosen, von Fachleuten entwickelten Umfragevorlagen von SurveyMonkey, die von internen Meinungsforschenden erstellt wurden, oder nutzen Sie vordefinierte Elemente aus der Fragendatenbank. Diese Ressourcen helfen Ihnen dabei, unvoreingenommene Antwortoptionen auszuwählen, häufige Fallstricke zu vermeiden und eine Befragung zu erstellen, die fundierte Erkenntnisse liefert.

Etwa sechs von zehn Personen, die an SurveyMonkey-Umfragen teilnehmen, nutzen ein Smartphone oder Tablet. Eine für Mobilgeräte optimierte Erhebung sorgt dafür, dass die Befragten bei der Stange bleiben, und die Abbruchquote möglichst gering bleibt.

Checkliste für die Optimierung für Mobilgeräte:

  • Verwenden Sie überwiegend Multiple-Choice-Fragen.
  • Begrenzen Sie die Anzahl der Fragen pro Seite.
  • Halten Sie Ihre Befragung so kurz wie möglich.
  • Machen Sie eine Antwort nur bei wesentlichen Fragen verpflichtend.
  • Verwenden Sie eine einfache Formatierung und vermeiden Sie platzraubende Elemente.
  • Minimieren Sie die Anzahl der Bilder insbesondere auf kleinen Bildschirmen.
  • Testen Sie Ihre Umfrage auf verschiedenen Geräten.
  • Halten Sie die Umfrage-URL kurz und leicht distribuierbar.

Formulieren Sie Fragen, die klar und prägnant sind und sich jeweils auf eine einzige Sache konzentrieren. Vermeiden Sie Fachjargon, zusammengesetzte Fragen oder technische Formulierungen, die die Befragten verwirren könnten.

Formulieren Sie die Fragen neutral, damit die Befragten aufrichtig antworten können. Fragen Sie beispielsweise statt „Wie gut war Ihre Erfahrung mit unserem Kundenservice?“ lieber „Wie würden Sie Ihre Erfahrung mit unserem Kundenservice bewerten?“

Kombinieren Sie strukturierte Formate wie Bewertungsskalen mit gezielten offenen Fragen. So erhalten Sie messbare Daten zusammen mit Kontextinformationen oder Erläuterungen in den eigenen Worten der Befragten, was die Aussagekraft Ihrer Erkenntnisse erhöht.

Geben Sie Ihren Umfrageentwurf im Kollegenkreis oder an Stakeholder weiter, die Ihnen dabei helfen können, unklare Formulierungen, fehlende Antwortoptionen oder Möglichkeiten zur Vereinfachung der Navigation zu erkennen. Eine kurze Überprüfung verbessert oft die Qualität und verringert mögliche Missverständnisse bei den Befragten.

Testen Sie Ihre Erhebung vor dem Start mit einer kleinen Stichprobe. Nutzen Sie das Feedback dieser Personen, um Probleme hinsichtlich Verständlichkeit, Formulierung oder Antwortoptionen zu identifizieren, und überarbeiten Sie die Umfrage entsprechend.

Es ist wichtig zu wissen, wann Sie welchen Fragetyp verwenden sollten. Sobald Sie mit den wichtigsten Formaten vertraut sind, können Sie sich auf die Antworten konzentrieren, die Sie von den Teilnehmenden benötigen, und damit Befragungen entwerfen, die fundiertere und zuverlässigere Daten liefern.

SurveyMonkey hilft Teams dabei, bessere Befragungen zu erstellen, mit von Fachleuten entwickelten Fragen, inklusiven Antwortoptionen und KI-gestützten Entwurfstools, die das Erstellen und Auswerten jeder Erhebung leichter machen. Mit professionell gestalteten Umfragevorlagen, einer umfangreichen Fragendatenbank und Zugriff auf Beispielfragen aus verschiedenen Branchen gelangen Sie im Handumdrehen von einer Idee zu einer ausgefeilten Umfrage.

Ganz gleich, ob Sie eine Befragung zur Kundenzufriedenheit, eine Erhebung zum Mitarbeiterengagement oder eine Marktforschungsstudie entwerfen. SurveyMonkey bietet Ihnen die Struktur und Unterstützung, um die richtigen Fragetypen auszuwählen und fundierte, zuverlässige Daten zu erfassten.

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NPS, Net Promoter und Net Promoter Score sind eingetragene Marken von Satmetrix Systems, Inc., Bain & Company und Fred Reichheld.

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