Internationales E-Mail-Marketing: Wie man mit Umfragen Fehler vermeidet

emailcollector-300x300E-Mail-Marketing gehört zum Standard-Repertoire eines jeden Unternehmens, das seine Kunden online binden und informieren möchte. Egal ob es seine Produkte auf einem nationalen Markt oder international verkauft will.

Internationales E-Mail-Marketing bietet mehrere strategische Vorteile, wie z.B.:

  • die Akquise und die Bindung von Kunden in Märkten mit großem Potenzial
  • der gezielte Einsatz von Sales- und Rabatt-Kampagnen, die auch besondere lokale Gegebenheiten des ausländischen Zielmarktes berücksichtigen
  • Aufbau eines globalen bzw. internationalen Image durch das gleichmäßige Verbreiten von Informationen (z.B. Product Updates), ohne einen Markt nachrangig zu behandeln.

Die richtige Vorbereitung der E-Mail-Marketing-Kampagne und die genaue Analyse aller Zielmärkte ist dabei äußerst wichtig  Denn gerade beim Versenden einer E-Mail-Kampagne in andere Länder gibt es viele Fallstricke und Stolpersteine, die das aufwändige Projekt sehr schnell zum Scheitern bringen können. Neben technischen Pannen sollten vor allem Fehler beim Faktor „Mensch“ vermieden werden. Denn jede Kultur hat andere Regeln und schon eine Ansprache, die im ausländischen Zielmarkt als unangemessen empfunden wird, kann den Erfolg einer E-Mail-Kampagne im Keim ersticken.

Um solche banalen, aber fatalen Fehler zu vermeiden, ist es wichtig zu wissen, wie ausländische Kunden ticken. Umfragen sind in diesem Fall ein gutes Mittel, die Leute kennenzulernen und einschätzen zu können, die am Ende von Dir eine Nachricht in der Inbox erhalten sollen. Es gibt einige Faktoren, die du repräsentativ erfragen kannst, um Deine Kampagne auf ein sicheres Fundament zu stellen.

Zwei wichtige inhaltliche Punkte der E-Mail sind die Sprache und die Visuals. Es reicht nicht aus, den Text eins zu eins zu übersetzen – nein: es gibt zahlreiche sprachliche Feinheiten, die man nur mit sehr genauer Kenntnis der Zielsprache erkennen kann. Die beste Lösung  ist, die Mail von Muttersprachlern übersetzen zu lassen. Zusätzlich können auch kleine Panel-Umfragen unter der ausländischen Zielgruppe ein größeres Verständnis dafür schaffen, welcher Sprachstil bei ihnen ankommt. Auch bei Bildern und Grafiken sollte man mit Fingerspitzengefühl vorgehen. Denn sie können auf kulturelle Sensibilitäten oder Barrieren stoßen. Eine Test-Umfrage kann mögliche Reaktionen bereits im Vorfeld abklären.

Neben diesen weichen, menschlichen Faktoren sollte auch auf sogenannte „hard facts“ geachtet werden, die sich international unterscheiden können. Durch Umfragen lässt sich z.B. feststellen, wann die üblichen Kernarbeitszeiten im Zielmarkt sind. Mails, die an Arbeitsadressen rausgehen, sollten am besten auch dann eintrudeln, wenn die Empfänger mit hoher Wahrscheinlichkeit auf ihre Arbeits-Inbox zugreifen können. Auch bei unterschiedliche Zeitzonen sollte man auf das Timing achten.

Es macht darüber hinaus viel Sinn, die Mediennutzungsgewohnheiten der Zielgruppe zu erfragen. Nicht in jedem Land gelten die gleichen Gewohnheiten, was das Überprüfen der Inbox angeht. In manchen Ländern wird häufiger nachgesehen, in anderen seltener. Auch hier lässt sich mit einer Befragung schnell ermitteln, nach welchem Zeitraum man mit einer Reaktion rechnen kann. Ähnliches gilt für Feiertage. Beispielsweise eine E-Mail-Kampagne in Brasilien zu starten, wenn dort zeitgleich der Karneval beginnt, ist nicht clever. Eine einfache demographische Umfrage hilft in Erfahrung zu bringen, wie die potentielle Zielgruppe bestimmte Feiertage verbringt und wann sie für Deine Infos aufnahmebereit ist.

Diese Faktoren sind die Spitze des Eisberges, aber im Kern dreht sich alles darum, die Menschen im Zielland so genau wie möglich kennenzulernen. Dadurch vermeidet Du nicht nur Kommunikationsfehler, sondern Du erzeugst auch Nähe und strahlst interkulturelle Kompetenz aus. Mit den richtigen Umfragen hast Du ein starkes Unterstützungs-Tool für internationales E-Mail-Marketing.

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