Acht Tipps, wie Du Deine Umfragen für mobile Endgeräte optimierst

mobile-optimization-300x188Weltweit expandiert die Smartphone-Branche; da liegt es auf der Hand, dass auch an immer mehr Umfragen über mobile Endgeräte teilgenommen wird. Rund drei von zehn SurveyMonkey-Umfragen werden in den USA auf einem Smartphone oder Tablet absolviert. Und diese Entwicklung geht immer weiter, so dass in naher Zukunft wahrscheinlich mehr Menschen über mobile Endgeräte als über Rechner an Online-Umfragen teilnehmen werden. Deshalb ist es um so wichtiger, bei der Erstellung der eigenen Umfrage Deine mobilen Teilnehmer im Hinterkopf zu behalten.

Wenn Du Deine Umfragen für mobile Endgeräte optimierst, gibt es ein paar Dinge zu beachten – wie zum Beispiel die Bildschirmgröße der Geräte oder Betriebssysteme. Umfragen sehen auf einem Smartphone anders aus als auf einem Tablet und werden auf Android-Handys anders anzeigt als bei iOS-Produkten.

Damit Du den Überblick behältst, haben wir Dir acht Tipps zusammengetragen, mit denen Dir die Optimierung Deiner Umfrage für mobile Endgeräte ganz leicht von der Hand geht.

1. Vermeide große Matrix-Fragen

Aufgrund ihrer horizontalen Formatierung kann die Textmenge bei großen Matrix-Fragen sehr hoch ausfallen; das gestaltet es für Teilnehmer schwierig, die Umfrage korrekt auf mobilen Endgeräten zu lesen. Versuche deshalb, die Anzahl der Antwortmöglichkeiten (Spalten) und der einzelnen Fragen (Reihen) auf höchstens fünf zu reduzieren. Fass Dich dabei so kurz wie möglich.

Falls es nicht möglich ist, Deine Matrix-Fragen zu reduzieren, versuche Deine große Fragenmatrix in mehrere kleine aufzuteilen. Oder noch besser: Vermeide einfach diesen Fragetyp und teile ihn in mehrere Einzelfragen auf.

2. Denke bei Multiple-Choice-Fragen immer vertikal

Vergiss bei der Formatierung Deiner Antwortmöglichkeiten nicht, diese vertikal anzuordnen. Wenn Du sie horizontal anordnen würdest, würdest Du das Risiko eingehen, dass die einzelnen Antworten nicht optimal zu lesen wären. Auch Drop-Down-Antworten sind nicht ideal – schließlich muss hier geklickt UND gescrollt werden. So läufst Du Gefahr, dass Deine Teilnehmer nicht alle Antwortmöglichkeiten, die Du anbietest, sehen oder sich zu schnell durch Dein Menü scrollen. Beides begünstigt eine Verzerrung Deiner Daten.

3. Verwende nicht zu viele offene Fragen

Die Vertipper-Quote auf Smartphones und Tablets ist ziemlich hoch. Deshalb vermeide die Anzahl der offenen Fragen (also zum Beispiel Kommentarfelder) in Deiner Umfrage.

4. Sei sparsam mit Bilder und Videos

Wenn Du mit einer schnellen WiFi-Verbindung im Büro surfst, lädt ein Video innerhalb von Sekunden. Doch wie Du ja auch aus Erfahrung wissen wirst, kann die mobile Verbindung je nach Anbieter etwas langsamer sein. Was den Effekt hat, dass ein Youtube-Video, das bei Dir zu Hause auf Deinem Notebook auf Anhieb abgespielt wird, eine gefühlte Ewigkeit brauchen kann, bis es auf einem Smartphone fertig geladen ist. Da solche Wartezeiten extrem nerven und frustrieren, solltest Du den Multimedia-Anteil in Deinem Umfragen auf das Niedrigste reduzieren, damit Deine Teilnehmer Deine Umfrage auch gut gelaunt beenden und nicht zwischendrin abbrechen.

5. Halt Dich kurz

Umfrageteilnehmer, die mobile Endgeräte nutzen, sind typischerweise unterwegs, deshalb solltest Du grundsätzlich den Zeitfaktor bedenken. Gestalte Deine Umfrage so kurz und knapp wie möglich, um zu vermeiden, dass Deine Teilnehmer mittendrin abbrechen.

6. Teile Deine Fragen auf

Für Deine mobilen Teilnehmer ist Scrollen umständlich und es kann schnell passieren, dass versehentlich eine falsche Antwort ausgewählt wird. Falls es also irgendwie machbar ist, versuche die Anzahl der Fragen auf ein oder zwei pro Seite zu limitieren, so dass Deine Teilnehmer nicht zu viel scrollen müssen, um von einer zur nächsten Frage oder zurück zu kommen.

7. Benutze kleine oder gar keine Logos

Logos können viel wertvollen Raum einnehmen. Wenn Du also eine Umfrage hast, an der vermutlich viele mit einem Smartphone teilnehmen, lasse die Logos besser weg oder benutze welche, die so klein sind, dass Platz für das bleibt, was wirklich wichtig ist: Die Umfrage selbst.

Dasselbe gilt für Fortschrittsbalken, die oft unnötig ablenken und zudem wertvollen Bildschirmplatz einnehmen.

mobile endgeräte logo

8. Versetze Dich in die Lage Deiner Teilnehmer

Der letzte Schritt vor dem Verschicken Deiner Umfrage sollte sein, dass Du sie noch einmal Frage für Frage durchgehst. So spürst Du mögliche Vertipper und Rechtschreibfehler auf und gehst sicher, dass Du zum Beispiel  Skip Logic, LINK also die Verzweigungslogik, richtig programmiert hast. Zudem solltest Du die Umfrage auf jeden Fall sowohl auf Deinem Computer als auch auf Deinem Smartphone testen. Denn so fällt Dir umgehend auf, welche Fragen oder Seiten mobil zu viel Scrollen erfordern oder welche Fragen einfach nicht für diese Darstellungsweise geeignet sind. So kannst Du Fehlerquellen ausräumen, bevor Du Deine Umfrage verschickt hast. Denn mit jeder Änderung im Nachhinein verlierst Du alle Daten, die Du bereits mit dieser Umfrage gesammelt hast.

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