Wie Du Deine Zielgruppe mitdenkst

research_data (1)Bevor Du Dich an Deine Umfrage setzt, solltest Du Dir ein, zwei Gedanken machen. Sonst sitzt Du plötzlich überfordert vor dem Eingabefenster und weißt gar nicht, wo Du anfangen sollst. Oder hast einen Berg an Daten gesammelt und keine Ahnung, was sie Dir eigentlich sagen sollen. Deshalb ist es wichtig, für Dich durchdachte Umfrageziele formuliert zu haben.

Wie Du das anfangen sollst? Wir haben Dir hier zwei hilfreiche Tipps zusammengestellt.

1. Benenne Deine Ziele

Bevor Du überhaupt damit startest, Deinen Fragebogen zu erstellen, ist es vonnöten, erst einmal zu überlegen, was Du mit den Antworten anfangen möchtest. Mit diesen Zielen im Hinterkopf ist es viel einfacher, genau die Fragen zu stellen, die auf hochwertige Daten hinzielen.

Sagen wir, Du besitzt einen Klamottenladen und möchtest eine Kundenumfrage starten. Nun ist es erst einmal wichtig, dass Du entscheidest, wie Dein Laden die gesammelten Daten verwertet.

Es gibt zwei Möglichkeiten, was Du mit den Daten anpeilen möchtest:

– den allgemeinen Kundenservice verbessern

– auf Kunden mit einem hohgen Budget eingehen

Nachdem Du festgelegt hast, wie Du die Daten anwenden möchtest, kannst Du nun Deine Umfrageziele formulieren.

– Kundenzufriedenheit messen und Möglichkeiten herausfinden, mit denen Du diese verbesserst

– die Demografie Deiner Kunden und ihre Ausgaben herausfinden

2. Kenne Deine Zielgruppe

Deine Zielgruppe, also die Population Deiner Umfrage, besteht aus den Teilnehmern, die Deine Umfrage beantworten sollen. Bevor Du Dich daran setzt, die Länge Deiner Umfrage zu bestimmen, die Fragen zu formulieren und den Kollektor festzulegen, ist es erst einmal wichtig, dass Du genau weißt, wer die Menschen sind, die Deine Umfrage beantworten sollen.

Schließlich macht es einen Unterschied, ob Du beispielsweise bei einer Gesundheitsumfrage Patienten oder Ärzte befragst.

Einmal muss natürlich auf den Wissensstand der Teilnehmer eingegangen werden – Ärzte kennen halt ein anderes medizinisches Vokabular als ihre Patienten. Außerdem gibt es unterschiedliche Motivationen, an der Umfrage teilzunehmen.

Wenn Du Deine Zielgruppe kennst, kannst Du Deine Umfrage viel exakter auf sie abstimmen. Folgende Punkte sind da relevant:

– wie Du Deine Umfrage verschickst: Ist es besser, jedem Kontakt aus Deinem Adressbuch einen Link via Mail zu schicken oder bietet es sich eher an, die Umfrage persönlich mit Deinen Teilnehmern auf einem Tablet durchzuführen?

– welches Vokabular Du benutzt: Jede Zielgruppe hat eben ihren eigenen Habitus und Wissenstand. Vermeide Fremdwörter oder Jargon, um sicherzustellen, dass Du mit Deiner Wortwahl niemanden ausschließt. Außer Du richtest Dich an ein Fachpublikum: Ärzte kannst Du natürlich mit medizinischen Begriffen konfrontieren.

– die Länge Deiner Umfrage: Zufriedene Kunden sind zum Beispiel eher gewillt, mehr Zeit mit Deiner Umfrage zu verbringen als unzufriedene.

Wenn Du diese Tipps beherzigst, bist Du einer perfekten Umfrage direkt einen Schritt näher, weil Du so die Fragen stellen kannst, die auf die Antworten hinzielen, die Du benötigst.

Hast Du noch Fragen oder Anmerkungen zu diesem Thema? Dann hinterlasse uns gerne einen Kommentar oder kontaktiere uns via Twitter.

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