Incentives anbieten, ohne Dein Ergebnis zu verschlechtern

survey_incentivesSelbst mit einer perfekten Umfrage ist der Erfolg am Ende doch abhängig von Deinen Teilnehmern. Aber keine Sorge, Du kannst ein wenig beeinflussen, dass Deine Teilnehmer Deine Umfrage komplett und gewissenhaft ausfüllen: Biete Anreize, so genannte Incentives, an.

Zuallererst, was ist ein Incentive? Es kann sich dabei um Geld oder ein Geschenk handeln – diesen Bonus erhalten Deine Teilnehmer als eine Belohnung für eine komplett ausgefüllte Umfrage. Solche Incentives sind ein gute Möglichkeit, Deine Antwort-Quote zu erhöhen.

Das klingt nun wie eine Win-Win-Situation, aber Du musst genau darauf achten, was für ein Incentive Du anbietest – sonst könnte es sein, dass Du die falsche Zielgruppe ansprichst.

In diesem Post zeigen wir Dir die besten Methoden, wie Du Incentives anbietest, das Pro und Contra von Incentives, die verschiedenen Arten von Incentives und wann Du Incentives anbieten solltest – und wann besser nicht.

Arten von Incentives

Generell gibt es zwei Arten von Incentives: finanzielle und nicht-finanzielle. Finanzielle Incentives können Bargeld, Geschenkgutscheine oder Coupons/Codes sein. Nicht-finanzielle Incentives sind meist Geschenke wie Stifte oder Notizbücher, können aber auch Broschüren oder eine Spende im Namen des Befragten sein.

Wenn es Dir darum geht, Deine Antwort-Quote zu erhöhen, hat sich gezeigt, dass Geld mal wieder die Welt regiert. Bargeld-Incentives treiben die Quote am effektivsten in die Höhe. Nicht-finanzielle Incentives sind dabei etwas weniger hilfreich…

Du kannst Dir wahrscheinlich vorstellen, dass die Antwort-Quote höher ist, je mehr Geld Du anbietest oder je attraktiver Dein Geschenk ist. Ab einem gewissen Punkt hört das allerdings auf – ab da macht der Wert des Incentives in Hinblick auf die Antwort-Quote keinen großen Unterschied mehr.

Solltest Du Dich dafür entscheiden, ein nicht-finanzielles Incentive anzubieten, solltest Du sichergehen, dass es Deine angepeilte Zielgruppe auch wirklich anspricht. Nehmen wir mal an, Du bist der Besitzer eines Lebensmittelgeschäftes – dann würde es keinen Sinn machen, Gratis-Windeln als Incentive für eine Kunden-Feedback-Umfrage anzubieten. Besser wären in diesem Falle Gutscheine für den nächsten Einkauf in Deinem Laden.

Welcher Umfrage-Incentive-Wert ist am Besten?

Es gibt leider nicht den perfekten Wert für eine Survey-Incentive. Aber es gibt drei Punkte, die Du in Betracht ziehen kannst, wenn Du festlegst, was für eine Art von Incentive mit welchem Wert Du anbietest:

1. Dein Budget: Wenn Dein Budget zum Beispiel € 200 nicht übersteigen sollte, hast Du zwei Möglichkeiten: Jedem Teilnehmer ein kleines Incentive anbieten oder ein Gewinnspiel zu machen.

2. Die Zielgruppe Deiner Umfrage: Nehmen wir mal an, Du hast Dich für ein finanzielles Incentive, also Bargeld, entschieden und die Zielgruppe Deiner Umfrage über das Gesundheitswesen sind Ärzte. In diesem Fall solltest Du ein hochwertigeres Incentive anbieten, da Ärzte häufig viel zu tun haben und Du ihnen die Teilnahme schmackhaft machen musst. Es wäre nicht das erste Mal, dass Ärzten 100 Euro für das Ausfüllen einer Umfrage angeboten werden. Falls Deine Zielgruppe aber aus Studierenden besteht, ergibt eine solche Summe weniger Sinn.

3. Wie Du die Incentives anbieten willst: Sobald Du Dich für eine Art von Incentive entschieden hast, musst Du darüber nachdenken, ob Du Deine Incentives herausgeben willst, bevor die Teilnehmer oder erst nachdem Deine Befragten die Umfrage komplett ausgefüllt haben.

Bei Online-Umfragen hat sich gezeigt, dass mehr Leute teilnehmen, wenn der Incentive allen Teilnehmern versprochen wird. Eigentlich ja auch verständlich…

Wann Du Incentives anbieten solltest

Auch wenn sich gezeigt hat, dass Incentives die Antwort-Quoten erhöhen können, solltest Du eines nicht vergessen: Eine hohe Antwort-Quote bedeutet nicht automatisch, dass das Ergebnis Deiner Umfrage qualitativ hochwertig und ohne Verzerrungen ist.

Du solltest außerdem bedenken, dass Deine Umfrage vielleicht gar keine Incentives braucht. Das gilt insbesondere für Kunden-Feedback-Umfragen. Hier kann es sogar sein, dass ein Incentive die Qualität Deines Ergebnisses negativ beeinflusst.

So geben vielleicht manche Teilnehmer ein positiveres Feedback, weil ihnen ein Incentive angeboten wurde, oder sie geben das Feedback nur, um den Incentive zu bekommen. In solchen Situationen solltest Du in Betracht ziehen, das angelegte Budget für die Incentives stattdessen in die Umfrage selbst zu investieren.

Bietest Du Incentives an? Welche funktionieren bei Dir am Besten? Hinterlasse uns gerne einen Kommentar oder kontaktiere uns via Twitter.

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