Tipps, wie offene Fragen Sinn ergeben

Wir möchten uns in diesem Blogpost näher mit dem Thema offene Fragen beschäftigen – und Dir zugleich Tipps mit auf den Weg geben, wie Du sinnvoll mit diesem Fragetypen umgehst. Schließlich gelangst Du nur mit cleveren Fragestellungen und daraus resultierenden Antworten an Dein Ziel: Klügere Entscheidungen.

Das ist unsere Beispielfrage: „Soll im Straßenverkehr für mehr Rechte für Fahrradfahrer gesorgt werden?“

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Die Vorteile von offenen Fragen liegen auf der Hand: Deine Teilnehmer müssen sich nicht auf eine bestimmte Anzahl von vorgegebenen Antworten beschränken, so dass Du eine viel größere Einsicht in die Meinungen bezüglich Deines Umfragethemas erhältst. Leider ergibt sich dadurch aber auch eine größere Herausforderung bei der Analyse dieser einzelnen unterschiedlichen Antworten.

Zunächst beginnst Du in unserem Tool am besten mit einer Basic-Analyse: Du kannst die Beantwortungen, die Du erhalten hast hast, kategorisieren – so weißt Du anschließend nicht nur detailliert, wie Deine Teilnehmer denken, sondern auch wie viele Teilnehmer eine bestimmte Meinung haben. Um das Kategorie-Feature zu nutzen, klicke das Kästchen neben jeder Antwort.

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Fünf Tipps, wie Du ein Experte für offene Fragen wirst

open_responses1. Lies Dir ein paar Antworten durch, um ein Gefühl für die Antwort-Variationen zu bekommen – es ist, wie immer, wichtig, Deine Ergebnisse vor der Analyse gut zu kennen.

2. Entwirf ein paar allgemeine Kategorien, in die die Antworten passen. Wenn Du die obigen Antworten noch einmal liest, siehst Du, dass sich die Meinungen ungefähr in drei Lager aufteilen lassen: Diejenigen, die dafür sind, dann solche, die dagegen sind und ein paar, die dazu keine Meinung haben. Deshalb haben wir drei Kategorien erstellt: positive, negative und neutrale Meinungen.

3. Nun kannst Du Unterkategorien für Deine allgemeineren entwerfen, um mehr ins Detail gehen zu können. Während Du die Antworten Deiner Umfrage in diesem Beispiel nach positiv, negativ oder neutral einordnest, wirst Du auf sich wiederholende Themenbereiche stoßen, die bei jeder Kategorie vorkommen. Sortiere diese einzelnen Themen und entwerfe für sie eigene Subkategorien. Zum Beispiel wurde die Frage zum Thema „Soll im Straßenverkehr für mehr Rechte für Fahrradfahrer gesorgt werden?“ positiv beantwortet – mit dem Verweis auf Umweltschutz. Also könntest Du Umweltschutz als eine Unterkategorie der Kategorie „Positive Antworten“ entwerfen. Doch sind diese Unterkategorien optional und müssen demnach nicht unbedingt angewandt werden.

4. Überprüfe Deine Einordnungen und kategorisiere gegebenenfalls noch einmal neu. Lies Dir alle Antworten wiederholt durch und gehe sicher, dass alle Antworten tatsächlich in die erstellten Kategorien passen. Falls Du Unterkategorien erstellt hast, kannst Du eventuell noch Antworten in Deine Unterkategorien einordnen. Scheue Dich zudem nicht davor, einzelne Fragen in verschiedene Unterkategorien einzuordnen – Antworten auf offene Fragen decken halt öfter mehr als eine Kategorie ab. Aber dann musst Du auch bedenken, dass das Deine Prozentzahl dann nicht 100 Prozent ergeben muss.

5. Put a number on it! Glückwunsch, Du bist fertig! Klicke nun auf den Reiter „Meine Kategorien“, um eine Zusammenfassung Deiner Prozentzahlen zu sehen.

Nachdem wir Unterkategorien hinzugefügt haben, ist es nun möglich, die Daten viel detaillierter zu interpretieren als bloß über die allgemeinen Kategorien positiv, negativ und neutral.

Das war es für heute. Wir hoffen, dass Dir diese Tipps beim nächsten Mal, wenn Du den offenen Fragetypen benutzt, weiterhelfen werden.

Hast Du noch Fragen zu diesem Thema? Dann hinterlasse uns doch einen Kommentar oder kontaktiere uns via Twitter!

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