Fünf Tipps für Umfragen auf Smartphones

Mobile-DevicesDu besitzt eins, so gut wie alle Deine Freunde haben eins und ja, sogar Deine jüngere Nichte kann es kaum aus der Hand legen. Wovon wir reden? Na, Smartphones!

Durch diese Geräte ist unser Leben ein Stückchen einfacher geworden – und Informationen sind immer und überall erhältlich. Du bist unterwegs und möchtest gerne wissen, wie es im Spiel Borussia Dortmund gegen Bayern München steht? Ein Blick auf Dein Telefon genügt. Oder mitten im Supermarkt fragst Du Dich, wie Du fix ein Abendessen mit Süßkartoffeln zubereiten kannst? Dafür gibt es eine App. Wie es eigentlich für praktisch alles eine App gibt.

Somit sind Smartphones mittlerweile zu einem integralen Bestandteil unseres Lebens geworden. Nicht nur die Anzahl der Smartphone-Besitzer hat sich in den vergangen Jahren um einiges vervielfacht; auch die Möglichkeiten der Aktivitäten sind immer mehr geworden. Das betrifft natürlich auch ein Thema, das uns besonders am Herzen liegt: die Teilnahme an Online-Umfragen. Die Anzahl der Leute, die mobil an Umfragen teilnehmen, wächst immer weiter an. So werden zum Beispiel ein Fünftel der SurveyMonkey-Umfragen auf mobilen Endgeräten beantwortet.

Falls Du meinst, dass auch unter Deinen Teilnehmern ein erheblicher Teil Deine Umfragen mobil beantworten könnte, musst Du ihnen ihre Teilnahme so unkompliziert wie möglich gestalten. Dazu gehört auch, dass Du darauf achtest, dass die Durchführung nicht zu viel Zeit in Anspruch nimmt und darüber hinaus natürlich sicherstellen, dass Du trotzdem die Daten-Qualität erhältst, die Du benötigst.

Aber das ist alles halb so schwer! Wir haben Dir fünf wichtige Tipps zusammen getragen:

1. Denke immer vertikal

Denke bei der Formatierung Deiner Antwortmöglichkeiten daran, diese vertikal anzuordnen. Wenn Du sie horizontal anordnen würdest, würdest Du das Risiko eingehen, dass die einzelnen Antworten nicht optimal zu lesen wären. Auch Drop-Down-Antworten sind auf nicht ideal – schließlich muss hier geklickt UND gescrollt werden. So läufst Du Gefahr, dass Deine Teilnehmer nicht alle Antwortmöglichkeiten, die Du anbietest, sehen oder sich zu schnell durch Dein Menü scrollen. Beides begünstigt eine Verzerrung Deiner Daten.

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2. Teile Deine Fragen auf

Für Deine mobilen Teilnehmer ist Scrollen umständlich und es kann schnell passieren, dass versehentlich eine falsche Antwort ausgewählt wird. Falls es also irgendwie machbar ist, versuche die Anzahl der Fragen auf ein oder zwei pro Seite zu limitieren, so dass Deine Teilnehmer nicht zu viel scrollen müssen, um von einer zur nächsten Frage oder zurück zu kommen.

3. Benutze kleine oder gar keine Logos

Logos können viel wertvollen Raum einnehmen. Wenn Du also eine Umfrage hast, an der vermutlich viele mit einem Smartphone teilnehmen, lasse die Logos besser weg oder benutze welche, die so klein sind, dass Platz für das bleibt, was wirklich wichtig ist: Die Umfrage selbst.

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4. Bedenke die Verbindungsrate

Wenn Du mit einer schnellen WiFi-Verbindung im Büro surfst, lädt ein Video innerhalb von Sekunden. Doch wie Du ja auch aus Erfahrung wissen wirst, kann die mobile Verbindung je nach Anbieter etwas langsamer sein. Was den Effekt hat, dass ein Youtube-Video, das bei Dir zu Hause auf Deinem Notebook auf Anhieb abgespielt wird, eine gefühlte Ewigkeit brauchen kann, bis es auf einem Smartphone fertig geladen ist. Da solche Wartezeiten extrem nerven und frustrieren, solltest Du den Multimedia-Anteil in Deinem Umfragen auf das Niedrigste reduzieren, damit Deine Teilnehmer Deine Umfrage auch gut gelaunt beenden und nicht zwischendrin abbrechen.

5. Versetze Dich in die Lage Deiner Teilnehmer

Der letzte Schritt vor dem Verschicken Deiner Umfrage sollte sein, dass Du sie noch einmal Frage für Frage durchgehst. So spürst Du mögliche Vertipper und Rechtschreibfehler auf und gehst sicher, dass Du zum Beispiel Skip Logic, also die Verzweigungslogik, richtig programmiert hast. Zudem solltest Du die Umfrage auf jeden Fall sowohl auf Deinem Computer als auch auf Deinem Smartphone testen. Denn so fällt Dir umgehend auf, welche Fragen oder Seiten mobil zu viel Scrollen erfordern oder welche Fragen einfach nicht für diese Darstellungsweise geeignet sind. So kannst Du Fehlerquellen ausräumen, bevor Du Deine Umfrage verschickt hast. Denn mit jeder Änderung im Nachhinein verlierst Du alle Daten, die Du bereits mit dieser Umfrage gesammelt hast. Und das will ja keiner!

Mit diesen Tipps im Gepäck kann bei Deinen Umfragen nicht mehr viel schiefgehen – auch auf mobilen Endgeräten!

Und denk dran: Falls Du irgendwelche Fragen oder weitere Tipps hast – hinterlasse uns doch einen Kommentar oder kontaktiere uns via Twitter!

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