Wie viele Teilnehmer Du für Deine Umfrage benötigst

Damit Deine Umfrage auch gelingt, ist die passende Teilnehmeranzahl wichtig. Wir haben Dir dafür eine Tabelle zusammengestellt. Du musst Dir vorher nur zwei Fragen stellen:

1. Wie viele Menschen stellen Deine Population?
2. Wie repräsentativ muss Deine Umfrage sein?

Die erste Frage zu beantworten sollte ein Leichtes sein. Bei der zweiten wird es ein wenig kniffliger. Nimm als Grundregel: Je näher Deine Stichprobe an der Populationsgröße dran ist, desto repräsentativer sind Deine Ergebnisse. Somit ist, wie Du anhand unserer Tabelle bemerken wirst, die Genauigkeit beziehungsweise Ungenauigkeit Deiner Ergebnisse abhängig davon, wie sehr die Strichprobengröße von der empfohlenen Teilnehmergröße abweicht.

fehlervarianz

Am besten erklären wir das mit einem Beispiel:

Nehmen wir mal an, Du möchtest gerne wissen, wie viele Menschen aus Deiner Region, in der 10 000 Leute leben, Ganztagsschulen bevorzugen. Du kannst mit einer Fehlervarianz von plus-minus fünf Prozent leben. Deshalb machst Du mit Blick auf unsere Tabelle eine Stichprobe mit 385 Teilnehmern. Herauskommt, dass 70 Prozent Deiner Teilnehmer für Ganztagsschulen sind. Angelehnt an die akzeptierten fünf Prozent Fehlervarianz kannst Du davon ausgehen, dass 65 bis 75 Prozent der Bewohner in Deiner Region tatsächlich Ganztagsschulen bevorzugen würden.

Ist Dir diese Spanne zu hoch? Und möchtest Du präzisere Ergebnisse? Kein Problem: Dann muss Deine Stichprobe größer sein. Mit Blick auf die Tabelle und einer angenommenen Population von 10 000 findest Du heraus, dass Du für eine plus-minus drei Prozent-Spanne 1000 Teilnehmer benötigen würdest.

Wie viele Teilnehmer solltest Du zu Deiner Umfrage einladen?

Unsere Tabelle stellt dar, welche Stichprobengröße Du tatsächlich benötigst – nicht, wie viele Teilnehmer Du einladen solltest. Falls Du also 100 Teilnehmer brauchst und davon ausgehst, dass ein Viertel der eingeladenen Menschen an Deiner Umfrage teilnimmt, musst Du 400 Menschen zu Deiner Umfrage einladen.

Falls Du Dir nicht sicher bist, wie viele Menschen auf Deine Umfrage-Teilnahme reagieren werden, solltest Du am besten erst einmal von einer relativ hohen Beteiligungsrate ausgehen. Grundsätzlich ist es nämlich besser, anfänglich zu wenig als zu viele Teilnehmer einzuladen. Du kannst nachträglich immer noch mehr Einladungen verschicken.

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2 Kommentare

  1. Boriginal says:

    Ich habe ähnliche Tabelle habe ich während meines Studiums schon einmal gesehen. Könnt ihr mir dafür eine Quellenangabe senden?

    • Kathrin says:

      Hallo Boriginal,

      das hat die “Research & Analyst”-Abteilung unserer SurveyMonkey-Kollegen in Kalifornien erstellt.

      Schöne Grüße

      Kathrin

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