17 % aller Bitcoin-Besitzer vertrauen der US-Regierung. Können Sie Bitcoin trauen?

Subway, Microsoft, Expedia.com und Virgin Galactic:

Was haben diese Unternehmen gemeinsam?

Ganz einfach: Sie alle akzeptieren Bitcoins – eine digitale Währung, deren Besitz und Handel anonym bleibt, ohne dass ein Finanzinstitut eingebunden wäre.

Doch nicht nur Unternehmen haben davon bereits Notiz genommen: Immer mehr Amerikaner – mittlerweile 58 % – kennen Bitcoin, auch wenn der Anteil derjenigen, die mutig genug sind, darin zu investieren, deutlich geringer ist.

Unsere Umfrageergebnisse zeigen, dass nur sehr wenige US-Bürger Bitcoins besitzen und das sehr negative Bild dieser Kryptowährung in der Öffentlichkeit ihre Verbreitung verhindern könnte.

In Zusammenarbeit mit dem Global Blockchain Business Council haben wir über 5.000 Personen auf SurveyMonkey Audience zu ihren Erfahrungen mit und ihrem Eindruck von Bitcoins befragt.

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Wer springt auf Bitcoins an?

Unsere Ergebnisse zeigen, dass Bitcoin-Investoren ein ziemlich klar definiertes Profil aufweisen. Hier ein paar Schlüsselangaben:

  • 71 % sind männlich.
  • 58 % gehören zur Generation der Millennials (d. h. sie sind zwischen 18 und 34 Jahre alt).
  • Sie vertrauen Bitcoins um 7 % mehr als der US-Regierung.
  • Wenn man ihnen 1.000 Dollar gäbe, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie sie in Bitcoins investieren würden, knapp dreimal höher als die, sie auf ein Sparbuch einzuzahlen.

Und was sehen sie in Bitcoins? Die wichtigsten Gründe, die für Investitionen in Bitcoins genannt wurden, waren die Ansicht, dass es sich um eine Wachstumsinvestition handelt, die Unterstützung der Weiterentwicklung der Blockchain-Technologie und die Umgehung gesetzlicher Vorschriften.

Angesichts des geringen Anteils von Bitcoin-Besitzern fragen Sie sich vielleicht, was die breite Bevölkerung von der Kryptowährung hält.

Viele glauben, dass Bitcoins einen Imagewechsel und finanzielle Stabilität benötigen.  

Es zeigt sich, dass die breite Bevölkerung eine ganze Reihe von Bedenken hat.

Befragt zum rechtlichen Status von Bitcoins, gaben mehr als die Hälfte der Amerikaner an, dass sie illegal wären oder aber sie es nicht genau wüssten.

Für andere wiederum sind Bitcoins einfach zu riskant. Die notorisch volatile Währung erreichte gegen Jahresende 2017 einen Kurs von fast 20.000 US-Dollar, bevor sie danach innerhalb weniger Monate auf ein Tief von 6.651 Dollar fiel.

Diese Achterbahnfahrt hat das Vertrauen möglicher Investoren nicht gerade gefördert. Auf die Frage, welche Wertanlage im Jahr 2018 mit höchster Wahrscheinlichkeit abstürzen würde, entschieden sich 38 % für Bitcoins. Dieser Wert liegt deutlich über dem für US-Aktien (31 %) und Immobilienpreise (27 %).

Und was bedeuten diese Datenpunkte jetzt? Vor allem Zurückhaltung beim Kauf von Bitcoins: Gerade einmal 21 % der Befragten würden auch nur erwägen, sie zu ihrem Anlageportfolio hinzuzufügen.

Abwarten und Tee trinken

Ansichten und Verhaltensweisen der breiten Bevölkerung ändern sich nur langsam. Das gilt insbesondere, wenn es um Sachverhalte geht, die gleichermaßen wichtig und komplex sind – z. B. Vermögenswerte.

Bis dahin können Sie für Ihre Bitcoins beispielsweise einen Freund zum Essen im Schnellrestaurant einladen. Und wer weiß: Vielleicht können Sie ihn ja dazu bewegen, selbst einmal Bitcoins auszuprobieren.

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