Zum Jahresausklang: Die 3 wichtigsten Tipps für Umfragen 2016

Die 3 wichtigsten Tipps aus 2016Wenn Sie zu den Menschen gehören, die ihre Zeit damit verbringen, Lösungen für Probleme zu finden, die andere mit Umfragen haben, dann sind Tipps zum Thema sicher sehr hilfreich.

Was das angeht, hat unser zuverlässiges Supportteam sicher mehr Tipps in der Hinterhand als sonst jemand.

Und rückblickend auf ein weiteres Jahr, in dem dieses Team den Nutzern immer wieder erfolgreich bei umfragespezifischen Problemen helfen konnte, haben ein paar Mitglieder eine kurze Liste mit den häufigsten Problemen und entsprechenden Lösungen zusammengestellt.

Alex: Pflichtfrage oder nicht? Gute Frage!

Sie haben es geschafft!

Ihr Logo ist superb, Ihr Design stimmig, und alle erforderlichen Fragen stehen zur Beantwortung bereit. Wirklich?

Wenn Sie sich Ihre Ergebnisse genauer ansehen, stellen Sie eventuell fest, dass Ihre Beantwortungsquote doch nicht ganz so hoch ist, wie Sie es sich gewünscht hätten. Stimmt etwas nicht mit Ihrer Umfrage?

Möglicherweise haben Sie zu viele Pflichtfragen verwendet. Klar, Pflichtfragen sind verlockend. Schließlich können Ihre Befragten eine solche Frage nicht einfach überspringen und ohne Antwort mit der Bearbeitung der Umfrage fortfahren. Allerdings kann eine solche Umfrage zwei durchaus unerwünschte Reaktionen hervorrufen:

  • Ihre Befragten brechen die Beantwortung der Umfrage bereits vor Abschluss ab,
  • oder sie beantworten die Fragen nachlässig, ohne sich groß Gedanken über die vorhandenen Antwortoptionen zu machen.

Wie können Sie nun entscheiden, wann die Beantwortung einer Frage verpflichtend sein soll – und wann nicht?

Am besten legen Sie für jede Frage separat fest, ob die Beantwortung so wichtig ist, dass eine niedrigere Beantwortungsquote in Kauf genommen werden muss. Denken Sie stets ergebnis- und zielorientiert, dann ergibt sich die Lösung meist von selbst.

So machen Sie die Beantwortung einer Frage in Ihrer Umfrage verpflichtend:

1. Klicken Sie auf die Registerkarte Umfrage entwerfen.
2. Klicken Sie auf eine Frage, um sie zu bearbeiten.
3. Klicken Sie auf die Registerkarte Optionen.
4. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Antwort für diese Frage erforderlich.
5. Passen Sie die Fehlermeldung an und legen Sie einen erforderlichen Bereich oder einen Grenzwert fest (optional).
6. Klicken Sie auf Speichern.

Wenn Sie für alle Fragen auf einer Seite die Beantwortung erforderlich machen wollen, können Sie sich wie folgt etwas Zeit sparen:

1. Klicken Sie am oberen Rand der Seite mit den zu bearbeitenden Fragen im Bereich Umfrage entwerfen auf „Weitere Aktionen“.
2. Klicken Sie auf Fragen erforderlich machen.

Egal ob Sie die Beantwortung bestimmter Fragen verpflichtend machen oder nicht: Jetzt wissen Sie alles, was Sie für die richtige Entscheidung brauchen.

lbProbieren Sie diese Tipps in Ihrer Umfrage aus

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Erste Schritte

Rossella: Falsche Beantwortungen erkennen und vermeiden

Angenommen, Sie möchten eine Umfrage erstellen, mit der ein für alle Mal entschieden werden soll, welches das beste (oder auch das schlechteste) Restaurant der Stadt ist. Dabei sollten Sie ein paar Dinge berücksichtigen, damit niemand die Umfragedaten mutwillig manipulieren kann.

Hierzu gehört beispielsweise, dass niemand mehrere Beantwortungen einsenden kann, denn sonst könnte jemand die Umfrage mehrfach bearbeiten – zugunsten (oder auch zuungunsten) eines bestimmten Lokals.

Seien Sie auch vorsichtig, wenn Sie Ihren Befragten Belohnungen anbieten. Zwar kann es unter bestimmten Umständen empfehlenswert sein, für die vollständige Beantwortung einer Umfrage einen Preis zu vergeben, doch birgt diese Vorgehensweise auch eine Reihe spezifischer Probleme. So könnten manche Befragten die Antworten mechanisch geben, ohne wirklich darüber nachzudenken, welches Restaurant sie gut finden, nur um die Belohnung zu bekommen. Oder sie durchlaufen die Umfrage gleich mehrfach, um möglichst viele Preise abzugreifen.

Schließlich sollten Sie auch daran denken, Ihre Umfrage kurz zu halten. Erfahrungsgemäß neigen Befragte bei langen Umfragen dazu, gedanklich abzuschweifen und keine bedachten und ehrlichen Antworten mehr zu geben.

Und was macht man mit solchen Befragten, die einen nicht weiterbringen? Klare Sache: Man sortiert sie aus!

Stellen Sie eine Falle

Möchten Sie sicherstellen, dass Ihr Befragter ein echter Mensch ist? Als Alternative zum Captcha können Sie am Anfang Ihrer Umfrage eine Fangfrage stellen. Was für eine Frage das sein könnte?

Hier ein Beispiel: Stellen Sie das Bild eines angerichteten Blattsalats in Ihre Umfrage ein. Wenn Ihr Befragter nun angibt, dass er eine Pizza sieht, dann hat er möglicherweise Lust auf einen Besuch im italienischen Restaurant – oder er ist (was wahrscheinlicher ist) überhaupt nicht bei der Sache. Oder Sie fordern ihn auf, den Text „Tom“ in ein Textfeld einzugeben. Schreibt er dann „Jerry“, dann handelt es sich womöglich nicht um eine echte Person!

Hier finden Sie einige Beispiele, die Sie frei verwenden können. Denken Sie aber, wenn Sie eigene Kontrollfragen erstellen, daran, dass es sich dabei möglichst nicht um komplexe mathematische Berechnungen handeln sollte. Es geht lediglich darum zu prüfen, ob die Befragten bei der Sache sind – und nicht um einen IQ-Test.

Nach dem Hinzufügen der Fangfrage können Sie diese mit einer Verzweigungslogik ergänzen, um alle Befragten zu disqualifizieren, die eine falsche Antwort eingegeben haben.

Sollte Ihre Umfrage relativ lang sein und möchten Sie sicherstellen, dass Ihre Befragten die ganze Zeit über bei der Sache bleiben, dann können Sie auch im Verlauf Ihrer Umfrage ein oder zwei weitere Fangfragen einstreuen. Wie Ihre Befragten diese Fangfragen beantworten, könnte Rückschlüsse darauf zulassen, ob Ihre Umfrage zu lang ist und die Aufmerksamkeit der Befragten im Verlauf der Beantwortung nachlässt.

Filtern Sie

Die wahrscheinlich einfachste Möglichkeit, ungeeignete Befragte zu entfernen, besteht darin, sie mit dem Analysetool auszufiltern.

Wie viel Zeit hat ein Befragter mit Ihrer Umfrage verbracht? Nur ein paar Sekunden? Dann sollte die rote Lampe aufleuchten! Mit einer Filterung nach Beantwortungsdauer in den Metadaten können Sie Befragte aussondern, die zu schnell waren, um echt zu sein. Das ist ganz leicht! Nicht wahr? Sie müssen nicht über magische Kräfte verfügen, um gefälschte Teilnehmer einfach wegzuzaubern.

Theresa: Was ist der Net Promoter Score®? Und wie nutzen Sie ihn optimal?

Wir alle wissen um die Macht der Kundentreue in einem wettbewerbsintensiven Markt. Umfragen zur Kundenzufriedenheit sind immer nützlich, um Feedback zu erhalten, aber sie betreffen in der Regel nur das eigentliche Kundenerlebnis und sind nicht dafür ausgelegt, daraus das tatsächliche Wachstum des Unternehmens abzuleiten.

Hier kann die NPS-Frage (Net Promoter Score) die Richtung weisen. Diese sieht wie folgt aus:

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Die NPS-Frage wird mit einer einfachen Bewertungsskala beantwortet – die wirkliche Leistungsfähigkeit spielt sie erst durch die Interpretation der Ergebnisse aus.

Indem Sie nämlich feststellen, welche Kunden „Promoter“ Ihres Unternehmens sind, können Sie das Wachstum prognostizieren. Nach Angaben der Erfinder des Net Promoter-Systems gibt es „in den meisten Branchen eine enge Beziehung zwischen dem Wachstum eines Unternehmens und dem Anteil der Kunden, die Promoter sind, also angeben, dass sie das Unternehmen einem Freund oder Kollegen mit äußerster Wahrscheinlichkeit empfehlen würden.“

Und wie funktioniert das?

Die Ergebnisse werden nach den Bewertungen der Befragten auf einer Skala von 0 bis 10 berechnet. Darauf basierend werden die Befragten als Promoter, Indifferente oder Detraktoren eingestuft. Auf der offiziellen NPS-Website werden die Gruppen wie folgt definiert:

· Promoter (Wertung 9-10) sind begeisterte und treue Kunden des Unternehmens, die auch in Zukunft hier kaufen und es weiterempfehlen werden. Sie befeuern das Wachstum.
· Indifferente (Wertung 7-8) sind zufriedene, aber wenig begeisterte Kunden, die problemlos durch den Wettbewerb abgeworben werden können.
· Detraktoren (Wertung 0-6) schließlich sind unzufriedene Kunden, die ihre Marke beschädigen und das Wachstum durch negative Mundpropaganda erheblich beeinträchtigen können.

Nutzen und Zuverlässigkeit des NPS

Wenn Sie mit der NPS-Frage stimmige Daten erfassen möchten, müssen Sie dafür sorgen, dass Sie allen Teilnehmern dieselbe Frage auf die gleiche Weise stellen.

Deswegen ist die Bearbeitung der NPS-Frage auch nur in sehr begrenztem Maße zulässig. Sie müssen sicherstellen, dass die gewonnenen Daten konsistent sind und mit anderen Fragen verglichen werden können. Natürlich sind nicht alle Fragen identisch: Sie können Anpassungen etwa durch Einbinden Ihrer Marke, des Unternehmensnamens und/oder des Namens Ihres Produkts oder Ihrer Dienstleistung vornehmen.

Weitere Informationen zu NPS-Bewertungen finden Sie in unserem Hilfecenter.

Schließlich ist es auch wichtig, das NPS-Ergebnis in einen Kontext zu setzen. Einen guten Ausgangspunkt bildet dabei häufig der Vergleich mit anderen Unternehmen. Die Definition eines „guten“ NPS-Wertes ist in hohem Maße von der Branche, der Unternehmensgröße und dem Land abhängig, in dem das Unternehmen sein Geschäft betreibt.

Haben Sie heute etwas Neues gelernt?

Alle drei obigen Tipps tragen dazu bei, bessere Beantwortungen und damit auch Daten höherer Qualität zu erhalten. Wir von SurveyMonkey lieben gute Daten. Denn gute Daten bieten den Kontext und die Informationen, die dafür sorgen, dass Ihre nächste Entscheidung erfolgreich ist. Damit ein dreimaliges Hoch auf 2016, und ein dreimaliges Hoch auf gute Daten!

Sie möchten gerne wissen, ob diese Tipps auch bei Ihnen funktionieren? Probieren Sie es doch einfach aus.

NPS®, Net Promoter® und Net Promoter® Score sind eingetragene Marken von Satmetrix Systems, Inc., Bain & Company und Fred Reichheld.

Inspiriert? Mach Deine eigene Umfrage!

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