To-Do-Liste für eine gelungene Umfrage

To do listEine To-Do-Liste ist ja immer wieder nützlich – egal, ob es um die Tages-strukturierung im Büro, Urlaubsplanung oder Weihnachtsvorbereitungen geht. Und natürlich auch für Umfragen. Weshalb wir für Dich eine solche Liste zusammengestellt haben. So verlierst Du kein Detail aus den Augen. Deine Umfrage-Ergebnisse werden es Dir danken!

1. Einleitung
Mit einer Einleitung kannst Du direkt den Tonfall Deiner Umfrage festlegen und Dich außerdem schon einmal im Vorfeld bei Deinen Teilnehmern für ihre Teilnahme bedanken. Dabei musst Du gar nicht ausschweifend werden – es reicht oft nur ein Satz. Eine zu ausführliche Einleitung schreckt Deine Teilnehmer nur ab und erhöht die Gefahr, dass sie schon vor der ersten Frage abbrechen.

2. Versuche Dich beim Lesen Deiner Umfrage in Deine Teilnehmer zu versetzen
Ersteller von Umfragen zerbrechen sich häufig so sehr den Kopf darüber, was sie alles unterbringen möchten, dass sie völlig vergessen, sich auf ihre Teilnehmer zu beziehen. Deshalb achte darauf, dass Du keinen Jargon benutzt (den manche Deiner Teilnehmer vielleicht nicht kennen), dass Du Dich so einfach wie möglichst ausdrückst, damit keine Missverständnisse aufkommen und dass die Fragen auch beantwortbar sind.

3. Überprüfe Deine Antwort-Möglichkeiten gleich zweimal
Hast Du tatsächlich an alle möglichen Antwort-Optionen gedacht oder vielleicht „keine Angabe/nicht zutreffend“ vergessen? Wenn Du nicht wirklich alle Antwortmöglichkeiten berücksichtigst, bringst Du Deine Teilnehmer dazu, bei manchen Fragen einfach irgendeine Antwort auszuwählen – und das verzerrt die Qualität Deiner Ergebnisse.

Benutzt Du Skalen? Falls dem so ist: Hast Du auch durchgängig die selbe Anzahl an Skalenpunkten innerhalb einer Umfrage angewandt? Falls Du mal vier, mal fünf Skalenpunkte anwendest, verspielst Du die Möglichkeit, verschiedene Antworten miteinander zu vergleichen.

4. Achte auf Rechtschreibung
Gehe sicher, dass Du alle Rechtschreib- und Grammatikfehler aufspürst. Kleiner Tipp am Rande: Wenn Du Dir Deine Umfrage einmal laut vorliest, fällt Dir schon jede Menge auf.

5. Seitenanzahl
Manchmal solltest Du Deinen Umfrageteilnehmern eine kleine Verschnaufpause gönnen – zum Beispiel indem Du Deine Umfrage auf mehrere Seiten aufteilst. Bei vielen Umfragen findet man zehn oder mehr Fragen auf einer Seite. Das ist für Deine Teilnehmer mehr als ermüdend.

Aber nun mach nicht den Fehler, für jede Frage eine eigene Seite einzurichten (falls Du Skip Logic benutzt, gelten natürlich andere Regeln). Das wäre besonders für User, die über ihr Smartphone an Deiner Umfrage teilnehmen, ziemlich umständlich.

6. Skip Logic
Überprüfe auf jeden Fall noch einmal den gesamten Verlauf Deiner Verzweigungslogik. Manchmal kann es vorkommen, dass sich kleine Fehler einschleichen und dadurch Benutzer auf die falsche Seite weitergeleitet werden, so in einem endlosen Loop landen und die Umfrage nicht beenden können.

7. Zufallsfunktion für Fragen
Hast Du in Deiner Umfrage die Zufallsfunktion für Fragen eingesetzt? Gut so, denn dadurch, dass sich die Anordnung immer wieder verändert, kannst Du eine Verzerrung der Ergebnisse vermeiden. Manchmal vergessen aber Ersteller von Umfragen, die letzte Option zu verankern oder denken, sie hätten schon eine Zufallsfunktion eingestellt. Also gerne noch mal einen prüfenden Blick darauf werfen!

8. Inhalt Deiner Mail und Betreffzeile
Falls Du Deine Umfrage über unseren E-Mail-Einladungs-Collector verschickst, gehe sicher, dass der Inhalt Deiner Mail auch angemessen formuliert ist. Oft ist diese Mail der erste Kontakt mit Deinem zukünftigen Umfrageteilnehmer. Deshalb ist es wichtig, einen guten Eindruck zu machen. Verschicke außerdem erst einmal ein paar Testmails, um zu schauen, ob Deine Betreffzeile oder Dein Inhalt vielleicht dafür sorgen, dass alles direkt im Spamordner Deiner Adressaten landet.

9. Vorschau und Test Deiner Umfrage
Eine der wichtigsten Schritte, bevor Du Deine Umfrage verschickst, ist sie Dir in der Vorschau anzuschauen. Dabei solltest Du die oben aufgeführten Punkte im Hinterkopf haben. Außerdem solltest Du schauen, wie lange Teilnehmer für Deine Umfrage benötigen würden – und schauen, ob Du eventuell die ein oder andere Frage weglassen könntest. Wichtig ist auch, dass Du checkst, wie Deine Umfrage auf mobilen Endgeräten ausschaut, da sie auf Laptops, Tablets oder Smartphones jeweils anders angezeigt werden; auch die jeweiligen Betriebssysteme können da eine Rolle spielen. Anschließend solltest Du einen Freund oder Kollegen, der noch nichts mit dieser Umfrage zu tun hatte, bitten, sie zu testen und Dir Feedback zu geben.

10. Klopf Dir selber auf die Schulter
Geschafft: Du hast eine Umfrage erstellt. Nun sei stolz auf Dich, verschicke Deine Umfrage an Deine Teilnehmer, lehne Dich zurück – und schau dabei zu, wie die Antworten eintrudeln.

Hast Du noch weitere Fragen oder Anmerkungen zu diesem Thema? Dann hinterlasse uns doch einen Kommentar oder kontaktiere uns via Twitter.

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