5 Unterrichtsmethoden mit Einbindung von Online-Quiz

Tests sind zwar selten beliebt, aber Forschungsergebnisse zeigen, dass häufiges Abfragen von Wissen in Quizform den Lerneffekt verstärkt. Dies gilt sowohl für herkömmliches Lernen als auch für Onlinekurse. Zum Glück gibt es eine Möglichkeit, Quiz mit Erfolg einzusetzen, ohne sich bei den Lernenden unbeliebt zu machen. Mit den folgenden 5 auf Online-Quiz basierenden innovativen Unterrichtsmethoden machen Sie aus stressigen Prüfungen eine positive Lernerfahrung für die Kursteilnehmer:

1. Regelmäßiger Einsatz von Quiz

In wöchentlichen oder sogar täglichen Quiz können die Kursteilnehmer das Gelernte in die Praxis umsetzen. Durch diese praktische Wiederholung verinnerlichen sie alle wichtigen Informationen und bereiten sich so optimal auf wichtige Prüfungen wie standardisierte Tests und Abschlussprüfungen vor. Außerdem gewinnen sie Routine zur Bewältigung der Prüfungsangst.

Sie können zum Beispiel mit Online-Quiz abfragen, ob die Teilnehmer die Kursinhalte verstanden haben. Diese Quiz müssen weder besonders förmlich noch besonders lang sein. Sie führen dazu, dass die Teilnehmer dem Unterricht folgen und Sie den Wissensstand in Echtzeit einschätzen können.

2. Zusammenarbeit durch Unterricht, der Spaß macht

Wenn ein Quiz als gemeinsame Übung statt als bloße Methode zur Notenvergabe verstanden wird, eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten für die Kooperation der Teilnehmer. Wenn sie ein Quiz zusammen belegen, ist die Lernmotivation höher, weil sie die Möglichkeit haben, anderen zum Erfolg zu verhelfen.

Auch bei einem gemeinsamen Quiz muss selbstverständlich die Balance zwischen Gruppenarbeit und Einzelbewertung gewahrt bleiben. Hierfür können Sie beispielsweise 2 Teilnehmer bitten, vor dem Quiz einen „Spickzettel“ an der Tafel zu notieren. Die beiden Teilnehmer haben dafür höchstens 3 Minuten Zeit und dürfen weder in ihre Bücher noch in ihre Notizen einen Blick werfen. Anschließend machen alle Teilnehmer beim Quiz mit und nutzen dabei den Spickzettel.

3. Hilfreiches Feedback zu jeder Quizfrage

Forschungsergebnissen zufolge ist detailliertes korrigierendes Feedback ein wichtiger Bestandteil der Lehrmethoden, da sich die Teilnehmer so besser an die Informationen erinnern können. Wichtig für die Verinnerlichung ist auch, dass das Feedback sofort gegeben wird. Zum Glück ermöglichen Onlinetests ein sofortiges Feedback.

Helfen Sie Ihren Teilnehmern dabei, die Frage beim nächsten Mal richtig zu beantworten, indem Sie beim Online-Quiz individuelles Feedback geben. Am besten ist eine Kombination aus der richtigen Antwort und hilfreichem, erläuterndem Kontext. Die Quizanalyse vermittelt Ihnen außerdem ein umfassendes Bild davon, wie sich der gesamte Kurs geschlagen hat. Eventuelle Schwächen können so im Unterricht erneut besprochen werden.

4. Interessante Quizgestaltung durch unterschiedliche Fragetypen

Wenn Sie häufig Quiz einsetzen, müssen Sie die Fragen abwechslungsreich gestalten, damit die Teilnehmer nicht mit der Zeit das Interesse verlieren. Unterschiedliche Fragetypen zwingen die Teilnehmer auch dazu, ihre Kenntnisse in unterschiedlichen Situationen effektiv anzuwenden. Zur Auswahl stehen die folgenden Fragetypen:

  • Multiple-Choice-Fragen und Fragen mit Kontrollkästchen eignen sich gut für allgemeine Wissensabfragen. Diese Quiz sind einfach und kurz und daher besonders gut für weniger wichtige Tests geeignet.
  • Mit Ranking-Fragen können Sie testen, wie gut die Teilnehmer die Bedeutung wichtiger Ereignisse und sonstiger Informationen einschätzen können. Dieser Fragentyp eignet sich hervorragend für einen allgemeinen Überblick über Themen wie z. B. wissenschaftliche Herangehensweisen oder den zeitlichen Ablauf der Amerikanischen Revolution.
  • Kurzantworten können Sie den Teilnehmern mit Lückentext-Fragen entlocken. Hier können Sie gut konkretes Faktenwissen überprüfen.
  • Wenn Sie den Teilnehmern zu schnellen Antworten verhelfen wollen, eignen sich vor allem Fragen mit einzelnen Textfeldern – insbesondere auch, wenn nicht viel Zeit für das Quiz ist.
  • Wenn Sie die Teilnehmer dazu auffordern möchten, komplexe Konzepte zu erläutern, benötigen Sie offene Fragen. Diese Fragen lassen sich zwar nicht so leicht auswerten, geben den Teilnehmern aber die Möglichkeit, ihr Wissen in eigene Worte zu fassen.

Einige Fragetypen sind unweigerlich schwieriger als andere. Wenn die Quizergebnisse den Lernstand der Kursteilnehmer genau abbilden sollen, müssen Sie die Fragen nach Schweregrad gewichten. Eine komplexe offene Frage hätte dann also ein höheres Gewicht als eine einfache Multiple-Choice-Frage.

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5. Keine Schummelei bei Online-Quiz

Vielleicht sind Sie von Online-Quiz für Ihre Teilnehmer nicht so begeistert, weil diese über Messaging-Apps Antworten untereinander austauschen können. Aber Schummeln wird durch Online-Quiz nicht leichter, sondern schwerer. Mit A/B-Tests für eine willkürliche Zusammenstellung der Fragen oder zur Erstellung von 2 völlig unterschiedlichen Quiz können Sie verhindern, dass einige Teilnehmer sich einen unfairen Vorteil gegenüber anderen verschaffen.

Die Art und Weise, in der wir den Lernstand evaluieren, ändert sich ständig. Mit Online-Quiz können Sie Ihre Teilnehmer auf alle Arten von Prüfungen vorbereiten, damit sie mit Selbstvertrauen an standardisierten Tests teilnehmen und ihr neues Wissen bei zahlreichen Fragen und Problemen sowie in den unterschiedlichsten Situationen anwenden können. Mit diesen Lehrmethoden für Online-Quiz vermitteln Sie den Teilnehmern, dass der Sinn von Fortbildungen nicht darin besteht, die Schulbank zu drücken, sondern Lösungen zu finden.

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