Umfrage zur Mitarbeiterzufriedenheit: Best Practices

Fühlen sich die Mitarbeitenden unterstützt, angemessen entlohnt und gut ausgestattet, um beste Arbeit zu leisten? Erfahren Sie, wie Fragen zur Mitarbeiterzufriedenheit ein umfassendes Bild liefern.

Frau, die auf einem Laptop tippt, und von Paketen umgeben ist, daneben wird gefragt, welche Aspekte ihres Jobs sie am meisten erfüllen.

Generell geben 85 % der Arbeitnehmenden an, mit ihrem Job zufrieden zu sein. Doch allein hohe Zufriedenheitswerte zeigen selten das vollständige Bild.

Zwar empfinden die meisten Mitarbeitenden ihre Arbeit als sinnvoll, aber die Arbeitsmoral insgesamt ist leicht gesunken: Nur 71 % bewerten sie als ausgezeichnet oder gut.

Die Mitarbeiterzufriedenheit misst, wie zufrieden die Beschäftigten mit ihrem Job, dem Arbeitsumfeld, der Führung und dem Arbeitsalltag sind. Sie ist ein zentraler Indikator für das Wohlbefinden der Belegschaft und wird häufig in einer Umfrage zur Mitarbeiterzufriedenheit oder Arbeitszufriedenheit erhoben, um herauszufinden, was die Angestellten benötigen, um beste Leistungen zu erbringen.

In diesem Artikel beleuchten wir die Schlüsselelemente der Mitarbeiterzufriedenheit, wie sie effektiv gemessen wird und welche Best Practices es für die Erstellung aussagekräftiger Befragungen gibt.

Für einen schnellen Einstieg werfen Sie einen Blick auf unsere Vorlage für Umfragen zur Mitarbeiterzufriedenheit oder legen Sie kostenlos mit SurveyMonkey los.

Die Mitarbeiterzufriedenheit beschreibt, wie wohl sich die Beschäftigten mit ihrer Rolle, ihren Vorgesetzten, dem Arbeitsumfeld und den Vergütungen am Arbeitsplatz fühlen. Sie ist eine Momentaufnahme des Arbeitsalltags und zeigt, ob die Belegschaft mit grundlegenden Aspekten wie angemessener Bezahlung, klaren Erwartungen, psychologischer Sicherheit und Entwicklungsmöglichkeiten zufrieden ist.

Die Mitarbeiterzufriedenheit bezieht sich vorrangig auf die Rolle und die Aufgaben der Angestellten, während das Mitarbeiterengagement die Energie, das Engagement und den zusätzlichen Einsatz beschreibt, den eine Person in ihre Arbeit einbringt. Zufriedene Beschäftigte sind nicht immer auch engagiert, und engagierte Mitarbeitende sind nicht zwangsläufig zufrieden. Die Kombination aus beiden Werten liefert einen vollständigen Überblick über die Beziehung der Belegschaft zu ihrem Unternehmen.

Mitarbeiterzufriedenheit im Vergleich zum Mitarbeiterengagement: Beispiele

  • Zufriedenheit: „Ist Ihre Arbeitsumgebung fair, sicher und unterstützend?“ Hier geht es um Vergütung, Arbeitsbelastung, Respekt und Flexibilität.
  • Engagement: Sind Sie bereit, Mehraufwand auf sich zu nehmen?“ Hier zählen Sinnhaftigkeit, Anerkennung, Weiterentwicklung und Beteiligung an der Arbeit.

Zufriedene, aber nicht engagierte Teammitglieder sind vielleicht mit Gehalt und Arbeitszeiten glücklich, stehen aber nicht hinter der Mission des Unternehmens. Engagierte, aber unzufriedene Beschäftigte wiederum bringen sich zwar stark ein, sind jedoch durch Hürden frustriert. Sie sollten beide Aspekte im Blick behalten: Kombinieren Sie Umfragen zur Mitarbeiterzufriedenheit mit Stimmungsumfragen und nutzen Sie bei Bedarf den Employee Net Promoter Score (eNPS®).

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Die fünf Elemente der Mitarbeiterzufriedenheit sind zwar nicht neu, bleiben aber relevant, da sie sowohl die eigentliche Tätigkeit als auch den Kontext rund um spezifische Aufgaben erfassen.

  1. Sinnstiftende Arbeit: Wird die eigene Arbeit als bedeutungsvoll erlebt, dann steigen Motivation und Zufriedenheit. Das Job Characteristics Model (Modell der Arbeitsplatzmerkmale) von Greg R. Oldham und J. Richard Hackman zeigt, dass die Bedeutsamkeit von Tätigkeiten und die Autonomie am Arbeitsplatz direkt mit dem psychologischen Zustand der Mitarbeitenden in Zusammenhang stehen. Wer sich wertgeschätzt fühlt und wem Vertrauen entgegengebracht wird, hat eine stärkere innere Motivation und ist zufriedener mit der eigenen Arbeit.
  2. Unterstützendes Arbeitsumfeld: Die Unternehmenskultur auf Führungsebene prägt die Zusammenarbeit, den Respekt und die Sicherheit für alle Mitarbeitenden. Kim S. Cameron und Robert E. Quinn zeigen in „Diagnosing and Changing Organizational Culture“ (Diagnose und Veränderung der Unternehmenskultur), dass unterstützende und engagierte Führungskräfte die Arbeitsmoral stärken und die Leistung der Beschäftigten steigern.
  3. Angemessene Vergütung und Zusatzleistungen: Die wahrgenommene Angemessenheit der Bezahlung und der Zusatzleistungen steht in direktem Zusammenhang mit der Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung. In „Compensation in Organizations“ (Vergütung in Organisationen) betonen H.G. Heneman III & T.A. Judge, dass eine angemessene Vergütung für die Mitarbeiterbindung und -zufriedenheit von entscheidender Bedeutung ist.
  4. Wachstums- und Entwicklungsmöglichkeiten: Die langfristige Mitarbeiterzufriedenheit steigt fast immer, wenn im Unternehmen klare Wege zum Lernen, Wachsen und Aufsteigen geboten werden. Die Perspektive der „proteischen Karriere“ von Douglas T. Hall zeigt, dass die meisten Mitarbeitenden sich Entwicklung und Mobilität am Arbeitsplatz wünschen und zufriedener sind, wenn sie Ressourcen wie Weiterbildungs- oder Mentoring-Programme nutzen können.
  5. Work-Life-Balance: Eine gute Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben verringert Arbeitsstress deutlich und fördert die Mitarbeiterzufriedenheit dauerhaft. Die Arbeit von Jeffrey H. Greenhaus und Nicholas J. Beutell zum Konflikt zwischen den Rollen in Beruf und Familie gilt als Standardwerk und prägt moderne HR-Praxis, etwa mit flexiblen Arbeitszeiten und einer angepassten Arbeitslastgestaltung.
Eine sitzende Frau, daneben sind Grafiken zu sehen.

Gute Zufriedenheitswerte spiegeln sich oft in den Ergebnissen wider, auf die die Führungskräfte besonders achten. Hier sehen Sie typische Zusammenhänge, jeweils mit einer neutralen Quelle und einer einfachen Möglichkeit zur Messung.

Eine höhere Mitarbeiterzufriedenheit fördert das Engagement und die Leistungsfähigkeit. Studien belegen immer wieder, dass die Führungskräfte eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung beider Aspekte spielen.

Tracken Sie Ihren Index zur Mitarbeiterzufriedenheit (siehe unten) zusammen mit einem Index zum Engagement oder Stimmungsumfragen. Achten Sie auf Unterschiede zwischen Teams, Hierarchieebenen und Standorten und legen Sie eine Mindestgröße für die Gruppen fest, bevor Sie die Daten weiter aufschlüsseln.

Servicekultur und Mitarbeitererfahrung stehen in direktem Zusammenhang mit den Kundenergebnissen. Die SHRM-Analyse 2024 zur Unternehmenskultur zeigt deutliche Verbindungen zwischen Kulturqualität, Motivation und Leistung auf.

Kombinieren Sie Ihre Umfrage zur Mitarbeiterzufriedenheit mit Kunden-Leistungskennzahlen (KPIs) wie CSAT oder Kundenbindung und analysieren Sie die Zusammenhänge auf Teamebene. Verknüpfen Sie die CX-Dashboards Ihres Unternehmens oder führen Sie ergänzend eine Umfrage zur Kundenzufriedenheit durch.

Kultur und Zufriedenheit beeinflussen maßgeblich die Absicht der Mitarbeitenden, im Unternehmen zu bleiben. Der globale Kulturreport von SHRM zeigt: Gesündere Unternehmenskulturen gehen mit höherer Motivation und stärkerer Mitarbeiterbindung einher.

Monitoren Sie die gewollte und ungewollte Fluktuation nach Team und Betriebszugehörigkeit. Vergleichen Sie diese mit Zufriedenheitstrends, um frühzeitige Indikatoren zu erkennen. Ergänzen Sie Kontext durch Daten aus Befragungen zu Austrittsgesprächen.

Gallup-Studien belegen: Mehr Engagement und Zufriedenheit gehen mit höherer Produktivität und Profitabilität auf Mitarbeiterebene einher. Nutzen Sie diese Kennzahlen als Richtwerte für eigene Anpassungen.

Tracken Sie die Kennzahlen, die für Ihre Arbeit am wichtigsten sind. Und vergleichen Sie anschließend die Veränderungen, nachdem Sie die Arbeitsbelastung, den Support oder andere Faktoren, die die Zufriedenheit beeinflussen, angepasst haben.

Möchten Sie die Stimmung Ihrer Belegschaft verstehen und Bereiche mit Optimierungspotenzial erkennen, sollten Sie die Mitarbeiterzufriedenheit in Ihrer Firma erheben. Im Folgenden erläutern wir, wie Sie die Mitarbeiterzufriedenheit mithilfe qualitativer und quantitativer Forschungsmethoden effektiv messen können.

Befragungen gehören zu den effektivsten Methoden zur Messung der Mitarbeiterzufriedenheit. Damit können Sie quantitative Daten, wie Bewertungen und Punktzahlen, sowie qualitatives Feedback in offenen Fragen erfassen. 

Durch das regelmäßige Wiederholen von Erhebungen über einen längeren Zeitraum können Sie Änderungen tracken und prüfen, ob vorgenommene Veränderungen positive Auswirkungen zeigen.

  • In Umfragen zur Mitarbeiterzufriedenheit wird unmittelbar erhoben, wie zufrieden die Beschäftigten mit ihrem Job und ihrer Arbeitsumgebung und wie zufrieden sie insgesamt sind. Die Fragen decken Aspekte wie die Zufriedenheit mit der Tätigkeit, die Arbeitsplatzkultur und Zusatzleistungen ab.
  • Pulsbefragungen sind kurze, regelmäßig durchgeführte Erhebungen, mit denen die Stimmung der Angestellten zu bestimmten Themen erfasst werden soll. Hiermit können Sie die Zufriedenheit im Blick behalten und aufkommende Probleme schnell erkennen.
  • In Umfragen zum Employee Net Promoter Score (eNPS) werden die Mitarbeitenden gefragt, wie wahrscheinlich es ist, dass sie ihr Unternehmen weiterempfehlen. Ein hoher eNPS-Wert steht für eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit, während ein niedriger Wert auf Bereiche mit Optimierungspotenzial hinweist.

Befragungen liefern das „Was“, Einzelgespräche hingegen das „Warum“. Solche Gespräche sind ein unverzichtbares Instrument, um den Mustern in Ihren Daten mehr Tiefe und Kontext zu verleihen.

Gerade nach größeren Veränderungen wie einer Umstrukturierung oder neuen Richtlinien sind solche Gespräche besonders wichtig, da sie einen sicheren, strukturierten Raum bieten, in dem die Mitarbeitenden komplexe Gefühle und die Kompromisse, mit denen sie konfrontiert sind, offen ansprechen können.

Nutzen Sie solche Gespräche, um die menschliche Geschichte hinter den Zahlen sichtbar zu machen.

Leistungsbeurteilungen sind weit mehr als nur ein jährliches Gespräch. Sie sind ein wirkungsvoller Feedback-Loop.

In diesen Gesprächen werden gezielt Wachstumssignale gesucht und Hindernisse erkannt, die sich auch in den Erhebungsdaten widerspiegeln. Im Fokus stehen dabei konstruktives Feedback, die Qualität des Coachings und Möglichkeiten für die Beschäftigten, neue und anspruchsvolle Aufgaben zu übernehmen.

Durch die Abstimmung von Bewertungszyklen mit Zufriedenheitsmessungen schaffen Sie einen dynamischen, fortlaufenden Datenstrom, mit dem sich Entwicklungsgespräche und Zufriedenheitstrends im Zeitverlauf vergleichen und Erkenntnisse direkt umsetzen lassen.

Austrittsdaten validieren Ihre Befragungsanalysen, indem sie eine abschließende, aufrichtige Sichtweise von den Personen erhalten, die das Unternehmen verlassen. Dieses Feedback bestätigt oder hinterfragt Muster und Auffälligkeiten, die Sie in Ihren umfassenderen Erhebungen zur Mitarbeiterzufriedenheit ermittelt haben.

Verwenden Sie in Ihren laufenden Befragungen und Austrittsgesprächen konsistente Stichworte (wie Arbeitsbelastung oder Unterstützung durch Führungskräfte), so können Sie Trends direkt vergleichen und nachvollziehen, was sich bei Ihren Angestellten verändert.

Dieser letzte, essenzielle Feedback-Loop ist unverzichtbar, um die tatsächlichen Ursachen für Bindung und Fluktuation im Unternehmen gezielt zu erkennen.

Das Tracken wichtiger Leistungskennzahlen (KPIs) hilft dabei, die Mitarbeiterzufriedenheit und dessen Auswirkungen auf das Business zu quantifizieren.

  • Fluktuationsquote: Eine hohe Fluktuation weist häufig auf eine geringe Zufriedenheit hin. Behalten Sie diesen Wert im Blick, können Sie Trends erkennen und die zugrunde liegenden Probleme angehen.
  • Fehlzeiten von Beschäftigten: Häufige Fehlzeiten können ein Zeichen für Desinteresse und Unzufriedenheit sein. Eine steigende Fehlzeitenquote kann dann auf übergeordnete Probleme am Arbeitsplatz hinweisen, die sich auf die Arbeitsmoral auswirken.
  • Der Employee Satisfaction Index (ESI) liefert einen Gesamtzufriedenheitswert, der anhand der Beantwortungen von drei Schlüsselfragen zur Arbeitszufriedenheit, zu den Erwartungen und zur idealen Tätigkeit berechnet wird.

Der Mitarbeiterzufriedenheitsindex (Employee Satisfaction Index, ESI) ist eine gängige Methode, bei der drei Fragen mit einer Skala von 1 bis 10 gestellt werden: zur allgemeinen Mitarbeiterzufriedenheit, zur Erfüllung der Erwartungen am Arbeitsplatz und dazu, wie nah die Stelle am Ideal liegt. Die Antworten werden anschließend in einen Indexwert von 0 bis 100 umgerechnet.

Liste der Fragen:

  1. Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Arbeitsplatz?
  2. Wie gut erfüllt Ihr Arbeitsplatz Ihre Erwartungen?
  3. Wie nah kommt Ihr Arbeitsplatz Ihrer idealen Stelle?

Auswertung (0–100)

Wandeln Sie die Antworten (1–10) mit folgender Formel in einen Index um:

ESI = ((Mittelwert der drei Antworten − 1) ÷ 9) × 100.

Beispiel: Antworten von 7, 8 und 9 ergeben einen Mittelwert von 8 → ((8−1)/9)×100 = 77,8.

Es gibt verschiedene Versionen der Formel, aber die Dreifragen-Methode mit der Skala von 1–10 ist weit verbreitet, da sie konsistent bleibt und einen Vergleich im Zeitverlauf ermöglicht.

Mit diesen Methoden und Tools können Sie ein detailliertes Verständnis der Mitarbeiterzufriedenheit bekommen. Dadurch können Sie fundierte Entscheidungen treffen, die die Arbeitserfahrung insgesamt optimieren.

Umfragen zur Mitarbeiterzufriedenheit sind strukturierte Fragebögen, mit denen erfasst wird, wie sich die Mitarbeitenden in Bezug auf ihre Rolle, Führungskräfte und das Arbeitsumfeld fühlen

Das regelmäßige Durchführen dieser Befragungen hilft dabei, Bereiche mit Optimierungspotenzial auszumachen, z. B. Bezahlung, Arbeitsumgebung oder Management. Durch die Analyse dieser Daten können Firmen gezielte Maßnahmen ergreifen, um die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern, die Mitarbeiterfluktuation zu reduzieren und die Arbeitsmoral insgesamt zu optimieren.

Eine lächelnde Frau, daneben sind Diagramme zu sehen.

Umfragen zur Mitarbeiterzufriedenheit liefern sofort Erkenntnisse dazu, wie Ihre Angestellten ihre Arbeit und ihren Arbeitsplatz bewerten. Zu den wichtigsten Vorteilen von Erhebungen zur Mitarbeiterzufriedenheit gehören:

  • Defizite erkennen: Kommen Sie häufigen Problemen auf die Spur, die die Arbeitsmoral der Belegschaft beeinträchtigen können.
  • Mitarbeiterbindung stärken: Gehen Sie auf Bedenken ein, bevor sie zu einer Mitarbeiterfluktuation führen.
  • Kommunikation fördern: Geben Sie Ihren Beschäftigten eine Stimme, damit diese ihre Meinungen und Anliegen äußern können.
  • Veränderungen belegen: Nutzen Sie quantitatives Feedback, um die Notwendigkeit von Veränderungen und Investitionen am Arbeitsplatz zu belegen.
  • Tracken von Trends: Beobachten Sie Veränderungen der Zufriedenheit im Zeitverlauf, um den Effekt von Optimierungen zu messen.

Durch den regelmäßigen Einsatz von Erhebungen zur Mitarbeiterzufriedenheit erhalten Sie ein klares, umsetzbares Bild von den Bedürfnissen und Anliegen Ihrer Belegschaft und schaffen damit die Basis für ein engagiertes, loyales und produktives Team.

Eine durchdachte Umfrage zur Arbeitszufriedenheit hilft Ihrem Team, wichtige Daten zu erheben und gezielte Veränderungen zur Steigerung von Mitarbeiterbindung und Produktivität einzuleiten. Nutzen Sie die folgenden Tipps, um eine wirksame Befragung zu erstellen.

Verwenden Sie unsere von Fachleuten entwickelte Vorlage für Umfragen zur Mitarbeiterzufriedenheit, um die Zufriedenheit in Ihrem Unternehmen zu erfassen, gezielte Erkenntnisse zu gewinnen und messbare Ergebnisse für Ihr Programm zur Mitarbeitererfahrung zu erhalten.

  • Was möchten Sie erreichen? Bestimmen Sie den Hauptzweck Ihrer Befragung. Möchten Sie die Arbeitszufriedenheit steigern, bestimmte Probleme aufdecken oder das Engagement im Blick behalten?
  • Welche Daten möchten Sie erfassen? Ermitteln Sie die Informationen, die Sie zum Erreichen Ihrer Ziele benötigen, wie Feedback zur Arbeitsumgebung, zum Management oder zu den Mitarbeitervorteilen.
  • Welche KPIs möchten Sie tracken? Wählen Sie Kennzahlen aus, die zu Ihren Zielen passen, wie z. B. Mitarbeiterbindungsquoten, Fehlzeiten oder Gesamtzufriedenheitswerte.
  • Tracken Sie bereits KPIs? Überprüfen Sie die vorhandenen Daten, um Konsistenz zu gewährleisten, und ermitteln Sie die Bereiche, in denen Sie noch weitere Erkenntnisse benötigen.
  • An wen möchten Sie die Umfrage distribuieren? Legen Sie fest, ob die Erhebung an alle Mitarbeitenden oder nur an eine bestimmte Gruppe, z. B. eine Abteilung oder ein Team, gehen soll.
  • Wer sollte Input geben? Achten Sie darauf, die richtigen Personen einzubeziehen, um mehr über die Zufriedenheitstendenz im Unternehmen zu erfahren.
  • Wann wird die Befragung gestartet? Legen Sie einen Zeitplan für die Umfragedistribution fest und berücksichtigen Sie dabei Faktoren wie Arbeitsbelastung und Firmenevents, damit eine gute Beteiligung erzielt werden kann.
  • Wie oft wird sie durchgeführt? Legen Sie die Häufigkeit der Befragung fest, z. B. vierteljährlich, jährlich oder häufiger bei Stimmungsumfragen, um Trends und Veränderungen im zeitlichen Verlauf zu monitoren.
  • Wer sind die relevanten Verantwortlichen? Beziehen Sie Manager:innen, Personalabteilungen und die zuständigen Abteilungsleitungen bei der Planung mit ein, damit die Erhebung alle notwendigen Bereiche abdeckt.
  • Welchen Input sollen sie geben? Holen Sie Feedback zu den Inhalten, Zielen und der Ausgestaltung der Erhebung ein, um sie auf die Anforderungen Ihrer Firma abzustimmen.
  • Wie wollen Sie die Befragung distribuieren? Wählen Sie die beste Distributionsmethode aus, z. B. Online-Formulare, E-Mails oder interne Plattformen (Slack, Teams usw.), damit die Umfrage leicht aufrufbar und einfach auszufüllen ist.
  • Ist die Erhebung benutzerfreundlich? Achten Sie darauf, dass die Umfrage benutzerfreundlich ist, um höhere Beantwortungsquoten und eine exakte Datenerfassung zu erzielen.

Eine fundierte Befragung zur Mitarbeiterzufriedenheit enthält sowohl Fragen mit Bewertungsskala zum Tracken von Trends als auch offene Fragen für zusätzlichen Kontext. Die folgenden Beispiele greifen das Fünf-Elemente-Modell auf und lassen sich direkt in die Vorlage für Umfragen zur Mitarbeiterzufriedenheit einfügen.

Nutzen Sie eine Kombination aus offenen Fragen und Fragen mit Likert-Skala, dann können Sie detaillierte Erkenntnisse gewinnen und gleichzeitig messbare Daten erfassen. 

  • Likert-Skala-Fragen helfen Ihnen dabei, Veränderungen zu messen und Teams zu vergleichen, da die Antworten immer im gleichen Wertebereich liegen. Bei diesem Fragetyp geben die Mitarbeitenden ihre Zustimmung zu einer Aussage auf einer Skala an, meist von 1 bis 5 oder 1 bis 7.
  • Offene Fragen fördern Themen und Beispiele zutage, mit denen Sie vielleicht nicht gerechnet haben. Bei diesen Fragen können die Befragten ihre Gedanken mit eigenen Worten ausdrücken.

Dieser ausgewogene Ansatz sorgt dafür, dass Ihre Erhebung konkret umsetzbare Daten liefert, die zu sinnvollen Optimierungen der Mitarbeiterzufriedenheit führen können.

  1. Likert: „Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer aktuellen Rolle im Unternehmen?“
  2. Likert: „Wie gut verstehen Sie Ihre Aufgaben und Verantwortlichkeiten?“
  3. Likert: „Haben Sie das Gefühl, dass Ihre Fähigkeiten in Ihrer aktuellen Rolle effektiv eingesetzt werden?“
  4. Likert: „Mein Arbeitspensum ist angemessen für meine Arbeitszeit.“
  5. Offene Frage: „Was würde Ihnen den Arbeitsalltag erleichtern?“
  6. Offene Frage: „Welche Aspekte Ihrer Rolle empfinden Sie als besonders erfüllend?“
  7. Offene Frage: „In welchen Bereichen Ihrer Rolle sehen Sie Verbesserungsbedarf?“
  8. Offene Frage: „Welche Veränderungen würden Ihre Zufriedenheit in Ihrer aktuellen Rolle steigern?“
  1. Likert: „Wie zufrieden sind Sie mit dem aktuellen Arbeitsumfeld?“
  2. Likert: „Wie bewerten Sie die Kommunikation innerhalb Ihres Teams?“
  3. Likert: „Wie sehr haben Sie das Gefühl, dass Ihre Arbeit anerkannt und wertgeschätzt wird?“
  4. Likert: „Wie wohl fühlen Sie sich dabei, Ihrer Führungskraft Feedback zu geben?“
  5. Likert: „Haben Sie das Gefühl, dass es in Ihrem Unternehmen Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung gibt?“
  6. Likert: „Menschen werden hier mit Respekt behandelt.“
  7. Likert: „Ich fühle mich sicher, Probleme offen anzusprechen.“
  8. Offene Frage: „Welche Verbesserung würden Sie sich am Arbeitsplatz wünschen?“
  9. Offene Frage: „Wie würden Sie die Unternehmenskultur beschreiben?“
  10. Offene Frage: „Welche Veränderung würde unsere Teamkultur am meisten verbessern?“
  1. Likert: „Wie zufrieden sind Sie mit der Unternehmensführung insgesamt?“
  2. Likert: „Wie effektiv vermittelt das Management die Ziele und Leitlinien des Unternehmens?“
  3. Likert: „Wie bewerten Sie die Führungsqualitäten Ihrer direkten Führungskraft?“
  4. Likert: „Wie bewerten Sie die Unterstützung, die Sie vom Management für Ihre berufliche Entwicklung erhalten?“
  5. Likert: „Wie offen ist das Management für Feedback und Anregungen?“
  6. Likert: „Fühlen Sie sich vom Managementteam wertgeschätzt?“
  7. Likert: „Wie würden Sie die Transparenz der Entscheidungsprozesse im Management beschreiben?“
  8. Offene Frage: „Welche Aspekte der Führung sollten Ihrer Meinung nach verbessert werden?“
  1. Likert: „Wie zufrieden sind Sie mit den aktuellen Entwicklungsmöglichkeiten, die Ihnen in unserem Unternehmen zur Verfügung stehen?“
  2. Likert: „Wie bewerten Sie die Wirksamkeit unserer Trainings- und Entwicklungsprogramme?“
  3. Likert: „Haben Sie das Gefühl, dass Ihre Führungskraft Ihre berufliche Entwicklung unterstützt?“
  4. Likert: „Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie unser Unternehmen einer Freundin/einem Freund als guten Arbeitgeber für die berufliche Weiterentwicklung empfehlen?“
  5. Likert: „Bitte bewerten Sie Ihre Gesamtzufriedenheit mit Ihrer Karriereentwicklung in unserem Unternehmen.“
  6. Likert: „Als wie transparent empfinden Sie den Beförderungsprozess in unserem Unternehmen?“
  7. Likert: „Wie häufig sprechen Sie mit Ihrer Führungskraft über Karriereziele und Entwicklungschancen?“
  8. Likert: „Glauben Sie, dass es im Unternehmen ausreichend Möglichkeiten gibt, Ihre Karriere voranzubringen?“
  9. Likert: „Inwieweit werden Ihre Beiträge zu Ihrer beruflichen Entwicklung Ihrer Meinung nach vom Unternehmen anerkannt und honoriert?“
  10. Offene Frage: „Welche Fähigkeiten möchten Sie dieses Jahr ausbauen?“
  1. Likert: „Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem aktuellen Gehalt?“
  2. Likert: „Wie bewerten Sie die Wettbewerbsfähigkeit unseres Gehalts im Vergleich zu ähnlichen Positionen in der Branche?“
  3. Likert: „Wie zufrieden sind Sie mit den vom Unternehmen angebotenen Gesundheitsleistungen?“
  4. Likert: „Wie zufrieden sind Sie mit den vom Unternehmen angebotenen Altersvorsorgeleistungen?“
  5. Likert: „Wie gut deckt das Vergütungspaket des Unternehmens Ihre finanziellen Bedürfnisse ab?“
  6. Likert: „Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie das Vergütungs- und Leistungspaket unseres Unternehmens im Freundes- oder Familienkreis empfehlen?“
  7. Likert: „Wie gut können Sie das von unserem Unternehmen angebotene Leistungspaket nachvollziehen?“
  8. Offene Frage: „Welche Verbesserungen würden Sie ggf. für das aktuelle Vergütungs- und Leistungspaket vorschlagen?“
  1. Likert: „Wie bewerten Sie Ihre Work-Life-Balance insgesamt?“
  2. Likert: „Wie häufig fühlen Sie sich bei der Arbeit gestresst?“
  3. Likert: „Haben Sie das Gefühl, dass Ihnen außerhalb der Arbeit genügend Zeit für private Aktivitäten bleibt?“
  4. Likert: „Wie zufrieden sind Sie mit der Flexibilität Ihrer Arbeitszeiten?“
  5. Likert: „Wie effektiv sind die Richtlinien des Unternehmens zur Förderung einer guten Work-Life-Balance?“
  6. Likert: „Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie unser Unternehmen aufgrund der Work-Life-Balance anderen Personen empfehlen?“
  7. Likert: „Wie sehr werden Sie von Ihrer Führungskraft dabei unterstützt, eine gute Work-Life-Balance zu erreichen?“
  8. Likert: „Wie gut versteht das Unternehmen Ihrer Meinung nach die Bedeutung einer guten Work-Life-Balance?“
  9. Offene Frage: „Haben Sie weitere Anmerkungen oder Vorschläge zum Thema Work-Life-Balance?“
  • Likert: „Wie bewerten Sie die Wirksamkeit der Kommunikation im Unternehmen insgesamt?“
  • Likert: „Wie häufig erhalten Sie klare und zeitnahe Informationen über Neuigkeiten im Unternehmen?“
  • Likert: „Wie wohl fühlen Sie sich dabei, Ihre Ideen und Ihr Feedback im Team zu teilen?“
  • Likert: „Wie gut vermittelt Ihre direkte Führungskraft Ihrer Meinung nach Erwartungen und Ziele?“
  • Likert: „Wie bewerten Sie die Transparenz der Kommunikation seitens der Geschäftsleitung?“
  • Likert: „Wie zufrieden sind Sie mit dem Feedback, das Sie zu Ihrer Arbeitsleistung erhalten?“
  • Likert: „Sind Sie der Meinung, dass die Kommunikation in Ihrer Abteilung im Einklang mit den Unternehmenswerten steht?“
  • Likert: „Wie bewerten Sie die Wirksamkeit der abteilungsübergreifenden Kommunikation?“
  • Likert: „Wie häufig nehmen Sie an abteilungs- oder unternehmensweiten Meetings teil?“
  • Offene Frage: „Welche Vorschläge haben Sie zur Verbesserung der Kommunikation im Unternehmen?“
Zwei Angestellte prüfen eine Umfrage.

Ein konsequentes Programm für Erhebungen zur Mitarbeiterzufriedenheit stärkt das Vertrauen und liefert umsetzbare Resultate.

  • Schützen Sie Anonymität und Vertrauen: Legen Sie eine Mindestanzahl an Beantwortungen für jedes Segment fest und kommunizieren Sie, wie Kommentare behandelt werden.
  • Formulieren Sie die Fragen klar und prägnant, damit die Mitarbeitenden aufrichtig antworten können, ohne an Ihrer Absicht zu zweifeln.
  • Kombinieren Sie Fragen mit Bewertungsskala und offene Fragen, wodurch Sie Trends tracken können und direkte Beispiele von den Beschäftigten erhalten.
  • Passen Sie die Länge an den Umfragetyp an: Verwenden Sie etwa 20 bis 25 Fragen für eine Basisumfrage und 5 bis 10 Fragen für eine kurze Stimmungsumfrage, damit die Beantwortungen präzise bleiben und keine Umfragemüdigkeit eintritt.
  • Machen Sie Fragen optional und führen Sie vorab einen kleinen Test durch, um unklare Formulierungen oder Probleme bei der Barrierefreiheit aufzudecken.
  • Analysieren Sie mithilfe von Filtern und Kreuztabellen: Die Features von SurveyMonkey ermöglichen unkomplizierte Vergleiche ohne Datenexport und Sie können sie mit Ihren KPI-Ansichten kombinieren.

SurveyMonkey kombiniert Umfragevorlagen und KI-gestützten Entwurf, damit Sie rasch von der Befragung zur Umsetzung gelangen. Erstellen Sie blitzschnell Erhebungen mit kuratierten Fragen, distribuieren Sie sie dort, wo Ihre Beschäftigten arbeiten, und analysieren Sie die Ergebnisse anschließend mit Filtern und Kreuztabellen, um relevante Erkenntnisse zu gewinnen. Anschließend verknüpfen Sie die Resultate mit konkreten nächsten Schritten und tracken den Einfluss auf Ihre KPIs im Zeitverlauf. Überzeugen Sie sich jetzt von unserer Vorlage für Umfragen zur Mitarbeiterzufriedenheit oder nutzen Sie unseren Leitfaden zur Mitarbeiterbindung, um mehr über das gesamte Programm zu erfahren.

NPS, Net Promoter und Net Promoter Score sind eingetragene Marken von Satmetrix Systems, Inc., Bain & Company und Fred Reichheld.

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Lächelnder Mitarbeiter in der Personalabteilung hält ein Blatt Papier in der Hand und nimmt einen Videoanruf auf seinem Laptop entgegen

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Ein Mann und eine Frau sehen sich einen Artikel auf ihrem Laptop an und schreiben dabei Informationen auf Notizzettel

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Lachender Mann mit Brille vor einem Laptop

Wie nutzen Personalprofis den eNPS? Erfahren Sie mehr dazu, um Fluktuation zu reduzieren und ein motivierendes Arbeitsklima zu schaffen.

Frau sieht sich Informationen auf ihrem Laptop an

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