Unterstützen Sie Ihre Forschungsziele durch effektive, akademische Umfragen.

Umfragefeld mit der Frage, wie hilfreich das Unterrichtsmaterial (Lektüren, Lehrbücher usw.) war.

Akademische Umfragen sind wertvolle Forschungsinstrumente, mit denen Sie Meinungen, Verhaltensweisen und Resultate klar und präzise messen. Sie verwandeln komplexe Fragestellungen in auswertbare Daten, die Sie vergleichen und als Grundlage für Ihr wissenschaftliches Arbeiten nutzen können.

Dieser Leitfaden beschreibt 10 Beispiele für akademische Erhebungen. Er beinhaltet Fragen, die Sie unverändert übernehmen oder an Ihre Anforderungen anpassen können, und von Fachleuten entwickelte Vorlagen. Ein Gesamtpaket, das Ihre nächste Studie auf Erfolgskurs bringt.

SurveyMonkey bietet vergünstigte Preise für Studierende, Lehrkräfte oder Verwaltungsmitarbeitende an (Nachweis der Berechtigung erforderlich). 

Akademische Umfragen sind ein vielfältiges Instrument, das Forschende im Bildungs- oder wissenschaftlichen Kontext zum Evaluieren, Testen und Validieren von Ideen und Theorien einsetzen. 

Häufige Befragungsformate:

  • Online
  • Gedruckter Fragebogen
  • Telefoninterview oder persönliches Gespräch
  • Querschnittsstudie (zu einem bestimmten Zeitpunkt)
  • Longitudinalstudie (wiederholte Erhebungen über einen längeren Zeitraum)

Mit akademischen Befragungen wandeln Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Ideen in messbare Daten um, die analysiert, verglichen und zur Unterstützung akademischer Entscheidungen genutzt werden können. Sie bieten eine strukturierte Möglichkeit, Hypothesen zu testen und Trends im zeitlichen Verlauf oder in Bezug auf Gruppen zu beobachten. Darüber hinaus kann mit ihnen bewertet werden, ob Programme oder Maßnahmen tatsächlich eine messbare Wirkung entfalten.

Gut konzipierte akademische Erhebungen liefern verlässliche Insights, mit denen Forschende ihre Seminargestaltung optimieren, Ressourcen effizient verteilen, institutionelle Richtlinien weiterentwickeln und das Wissen über die untersuchten Zielgruppen vertiefen können.

  • Daten erfassen: Mit akademischen Umfragen können Einstellungen, Verhaltensweisen und Aussagen gruppenübergreifend und im zeitlichen Verlauf erfasst werden.
  • Hypothesen testen: Durch die strukturierten Fragen werden akademische Konzepte in Daten übersetzt, die von Forschenden erfasst und ausgewertet werden können.
  • Trends messen: Durch regelmäßige Wiederholung ein und derselben Erhebung werden Veränderungen über die Zeit sichtbar und einfache Vergleiche von Kohorten ermöglicht. Wenn detailliertere Einblicke in Entwicklungen nötig sind, sollten Längsschnittstudien eingesetzt werden.
  • Entscheidungen unterstützen: Die Ergebnisse akademischer Befragungen können als Grundlage für die Optimierung von Seminaren, Ressourcenzuteilungen und institutionellen Richtlinien genutzt werden.
  • Programme evaluieren: Einstiegsfragen und offene Folgefragen zeigen, ob Maßnahmen eine Wirkung gezeigt haben, idealerweise mithilfe repräsentativer Stichproben, um Verzerrungen zu minimieren.

Im Folgenden haben wir Beispiele für Forschungsumfragen zusammengestellt, die Sie schnell an die spezifischen Anforderungen Ihrer Organisation anpassen können. Jeder Beispiellink führt zu einer von Fachleuten entwickelten Vorlage, mit der Sie rasch vom Konzept zur Datenerhebung übergehen können. Darüber hinaus behandelt dieser Leitfaden bewährte Methoden für akademische Umfragen.

Nutzen Sie am Ende eines Kurses oder Semesters unsere Umfragevorlage zur Bewertung von Lehrenden an Universitäten, um zu erfahren, wie die Studierenden den Unterricht wahrgenommen haben.

Beispielfragen:

  • Wie klar wurden die Lernziele vermittelt?
  • Wie effektiv waren die Fallbeispiele oder Experimente?
  • Wie gut war die Lehrkraft für Fragen und Feedback erreichbar?

Eine Kombination aus Fragen mit Likert-Skala und offenen Fragen liefert zum einen Kennzahlen, die den Vergleich zwischen Gruppen und Semestern ermöglichen, und zum anderen qualitatives Feedback, auf das die Lehrkräfte zeitnah reagieren können.

Wichtige Hinweise: Formulieren Sie verhaltensorientierte Fragen und vermeiden Sie Doppelfragen. Durch eine anonyme Beantwortung reduzieren Sie außerdem eine mögliche Verzerrung durch soziale Erwünschtheit.

Nutzen Sie diese Vorlage zur Bewertung wissenschaftlicher Mitarbeitender vor allem nach Zwischenprüfungen oder wichtigen Labor- bzw. Diskussionssitzungen. Auf diese Weise können Moderation, Qualität des Feedbacks und die Unterstützung, die die Studierenden erhalten haben, leicht evaluiert werden.

Beispielfragen:

  • Wie gut hat der/die wissenschaftliche Mitarbeitende die Diskussion moderiert?
  • Wie zeitnah wurde Feedback zu den Aufgaben gegeben?
  • Wie gut war die Unterstützung durch den/die wissenschaftliche:n Mitarbeitende:n außerhalb des Unterrichts?

Diese Fragen konzentrieren sich auf Moderation und Antwortbereitschaft der wissenschaftlichen Mitarbeitenden, zwei zentrale Faktoren, die sich in der Zufriedenheit der Studierenden widerspiegeln und eine Beurteilung der Inhaltsvermittlung erlauben.

Wichtige Hinweise: Nutzen Sie möglichst die Option für anonyme Beantwortung und randomisieren Sie die Reihenfolge der Fragen selbst oder der Namen der Lehrkräfte (bei Bewertung mehrerer Personen).

Verwenden Sie diese Umfragevorlage für Dozentenfeedback, um mehr über Erfahrungen, Unterstützung, die Wirksamkeit implementierter Maßnahmen und die gelebte Kultur im Kollegium zu erfahren.

Beispielfragen:

  • Wie zufrieden sind Sie mit der Unterstützung der Forschung insgesamt?
  • Wie fair sind die Beförderungsverfahren?
  • Wie inklusiv ist die Kultur in Ihrem Fachbereich?

Diese Fragen beleuchten den Zugang zu Ressourcen, die Fairness von Beförderungsverfahren und das Maß des Zugehörigkeitsgefühls. Dies alles sind Faktoren, die die Bindung und Motivation der Beschäftigten fördern.

Wichtige Hinweise: Möchten Sie die Auswirkungen von Richtlinien- oder Führungswechseln sehen, bietet sich eine Longitudinalstudie an, die aus einer Basisdatenbefragung und jährlichen Folgeumfragen besteht.

Setzen Sie diese Vorlage für Umfragen zur Zufriedenheit von Studierenden jedes Semester ein. Auf diese Weise können Sie die gemachten Erfahrungen vergleichen und Optimierungsbedarf ermitteln.

Beispielfragen:

  • Wie zufrieden sind Sie mit der Studienberatung?
  • Wie zuverlässig sind die Serviceleistungen für Studierende?
  • Wie würden Sie die Sicherheit auf dem Campus bewerten?

Diese Fragen verbinden Servicequalität mit psychosozialen Faktoren, die entscheidend dafür sind, wie lange die Studierenden an der Einrichtung bleiben.

Wichtige Hinweise: Nutzen Sie Benchmarking, um Gruppen zu vergleichen, und segmentieren Sie nach bestimmten Merkmalen (z. B., ob die Studierenden die ersten in ihrer Familie sind, die eine Uni besuchen), um Unterschiede in der Chancengleichheit aufzudecken.

Nutzen Sie direkt zum oder kurz nach dem Abschluss unsere Umfragevorlage nach dem Studienabschluss, um zu sehen, wie die Studierenden ihre Zeit an dieser Hochschule beurteilen und welche Zukunftspläne sie haben.

Beispielfragen:

  • Was planen Sie nach Ihrem Studienabschluss?
  • Wie gut fühlen Sie sich auf Ihren nächsten beruflichen Schritt vorbereitet?
  • Welche Erfahrungen haben Sie am meisten auf Ihren Einstieg ins Berufsleben vorbereitet?

Diese Fragen helfen Hochschulen, Studieninhalte mit messbaren Studienergebnissen und Prüfungsanforderungen in Einklang zu bringen.

Wichtige Hinweise: Laden Sie Absolventinnen und Absolventen zu einem Alumni-Panel ein, um regelmäßig Informationen von den Ehemaligen zu erfassen und Längsschnittdaten zu gewinnen.

Verwenden Sie am Ende Ihres Kurses diese Vorlage für Umfragen zur Kursbewertung, um Gestaltung, Inhalte, Arbeitsaufwand und Prüfungsqualität zu bewerten.

Beispielfragen:

  • Wie gut waren die Aufgaben auf die Lernziele abgestimmt?
  • Wie gut war der Arbeitsaufwand zu bewältigen?
  • Wie effektiv waren die Prüfungsformen?

Diese Fragen stellen einen Bezug zwischen der Kursgestaltung und den tatsächlichen Erfahrungen der Studierenden her. Auf diese Weise lassen sich zukünftige Kurse gezielt optimieren.

Wichtige Hinweise: Stellen Sie übergeordnete Fragen nach der Zufriedenheit erst nach den Detailfragen, um Priming zu vermeiden, und kombinieren Sie offene Fragen mit Skalenfragen (beispielsweise eine Frage mit Likert-Skala), damit die Auswertung vereinfacht wird.

Nutzen Sie ein- oder zweimal pro Jahr unsere Umfragevorlage für Ehemalige, um mehr über die Karrierewege zu erfahren, die nach dem Abschluss eingeschlagen wurden.

Beispielfragen:

  • Wie ist Ihr derzeitiger Beschäftigungsstatus?
  • Wie würden Sie die Relevanz Ihres Studiengangs für Ihre berufliche Laufbahn bewerten?
  • Welche Services für Ehemalige nutzen Sie?

Diese Fragen verknüpfen die absolvierte akademische Ausbildung mit den Arbeitsmarktchancen und erleichtern die Entwicklung von Strategien für die Alumni-Betreuung.

Wichtige Hinweise: Aktualisieren Sie regelmäßig die Kontaktlisten, nutzen Sie unterschiedliche Distributionskanäle, um Verzerrung durch Nichtbeantwortung zu minimieren, und erkennen Sie Trends, indem Sie die Ergebnisse einzelner Jahrgänge vergleichen.

Nutzen Sie diese Vorlage für Demografie-Umfragen in Bildungseinrichtungen schon während des Onboardings und dann regelmäßig, um beispielsweise Daten zur Gleichstellung zu erfassen.

Beispielfragen:

  • Was ist die höchste Bildungsstufe, die Sie erreicht haben?
  • Welche Sprache wird bei Ihnen zu Hause hauptsächlich gesprochen?
  • Welche Lernmethode bevorzugen Sie?

Diese demografischen Daten ermöglichen Analysen nach Untergruppen und fördern die Teilhabe an Bildungsangeboten.

Wichtige Hinweise: Wählen Sie ein inklusives Design für die Demografiefragen, bieten Sie die Option „Keine Angabe“ an und nutzen Sie möglichst standardisierte Fragen aus der Fragendatenbank von SurveyMonkey.

Gender-Umfrage in der Schule

Nutzen Sie unsere Vorlage für Gender-Umfragen in der Schule, um zu untersuchen, wie Inklusion und das Miteinander in der befragten Schule gelebt werden, und zu verstehen, welche Erfahrungen die Schüler und Schülerinnen in Bezug auf Geschlechtsidentität und Zugehörigkeitsgefühl gemacht haben.

Beispielfragen:

  • Wie wohl fühlen Sie sich dabei, in der Schule über Ihre Geschlechtsidentität zu sprechen?
  • Wie inklusiv sind die Schulrichtlinien?
  • Welche Ressourcen sind am nützlichsten?

Diese Fragen sind Indikatoren dafür, wie zugehörig oder einbezogen sich die Befragten fühlen, und hängen eng mit den Lernerfolgen zusammen.

Wichtige Hinweise: Verwenden Sie eine für alle Gruppen respektvolle Sprache, orientieren Sie sich an den Empfehlungen für Fragen zu sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität (SOGI) und informieren Sie die Befragten über die Vertraulichkeit ihrer Antworten sowie über Unterstützungsangebote.

Verwenden Sie diese Vorlage für Umfragen zur sozialen Unterstützung im Rahmen von Initiativen zu psychischer Gesundheit oder zum Schulerfolg. Mit dieser Umfrage ermitteln Sie, wie gut sich die Kinder in der Schule eingebunden und unterstützt fühlen.

Beispielfragen:

  • Wie häufig haben Sie das Gefühl, sich auf Ihre Mitschülerinnen und Mitschüler verlassen zu können?
  • Erhalten Sie bei Bedarf Unterstützung vom Fachpersonal?
  • Wie sehr fühlen Sie sich mit Ihrer Gemeinschaft verbunden?

Diese Fragen geben Einblick in die soziale Verbundenheit der Befragten und erleichtern das Erkennen von Faktoren, die deren Engagement und Durchhaltevermögen stärken.

Wichtige Hinweise: Weisen Sie bei sensiblen Themen auf lokale Unterstützungsangebote hin und bieten Sie den Kindern und Jugendlichen, die dies wünschen, die Möglichkeit, zusätzliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Akademische Befragungen unterstützen Sie bei der Erhebung zuverlässiger Daten und der Optimierung Ihrer Forschungsmethodik. Mithilfe solcher Umfragen erfassen Sie außerdem stichhaltige Belege, die Ihre Forschungsziele stützen, und können das Umfragedesign nacharbeiten und die Qualität der Ergebnisse vor, während und nach der Datenerhebung verbessern.

Anhand einer kleinen Pilotumfrage prüfen Sie frühzeitig Ihre Annahmen und identifizieren unklare Formulierungen, unerwartet lange oder kurze Bearbeitungszeiten oder vorzeitige Abbrüche, noch bevor Sie die Studie im großen Stil durchführen. Durch diese frühe Validierung können Sie Ihre Methodik im Vorfeld optimieren und damit teure Anpassungen im Verlauf der Studie vermeiden.

Beginnen Sie mit der Bestimmung des gewünschten Zielgruppensegments. Möchten Sie Studienanfänger:innen befragen oder Menschen, die an einem bestimmten Programm teilnehmen? Wählen Sie anschließend eine Stichprobengröße, die das gewünschte Konfidenzniveau und die für Ihre Studie akzeptablen Fehlermargen bietet. Entscheiden Sie dann, wie Sie das festgelegte Segment erreichen möchten: per E-Mail, SMS oder QR-Code? Bei schwer erreichbaren Zielgruppen hilft Ihnen SurveyMonkey Audience, schnell passende Teilnehmende zu finden.

Soll Ihre Forschung im zeitlichen Verlauf Veränderungen bei den Einstellungen oder Ergebnissen erfassen, sind Längsschnittstudien die beste Option. Kombinieren Sie eine einfache Ausgangsbefragung mit regelmäßigen Folgeumfragen, um Muster sowie Effekte von Maßnahmen aufzudecken, die über eine einmalige Befragung nicht sichtbar werden würden. Darüber hinaus lassen sich die Ergebnisse durch Benchmarking mit Branchenstandards vergleichen.

Umfragen eignen sich hervorragend, um während eines Praktikums, Praxissemesters oder Laborkurses Feedback zu erfassen, denn sie liefern strukturierte Einblicke dahingehend, wie die Lehrkräfte kommunizieren, wie gut sie vorbereitet sind und welches Verhalten sie zeigen. Anhand solcher Befragungen erhalten gerade auch angehende Lehrkräfte und Forschende gezielte Hinweise, welche Qualifikationen sie noch erwerben oder ausbauen sollten.

Durch das Benchmarking der Erhebungsdaten mit Branchenstandards oder bereits vorhandenen Forschungsergebnissen können Sie die Ergebnisse validieren und deren Relevanz für die Praxis erhöhen. So lassen sich auch Trends erkennen, Lücken aufdecken und neue Forschungsfragen entwickeln, je nachdem, ob Ihre Daten im Einklang mit den Standards stehen oder davon abweichen.

Über akademische Umfragen können Sie Ihr Forschungskonzept als Ganzes stärken, indem Sie klar, neutral und unmissverständlich formulierte Fragen stellen. Eine kurze Pilotphase oder ein kognitives Interview zeigen, ob Teilnehmende zentrale Begriffe wie erwartet verstehen, wodurch die Zuverlässigkeit der Ergebnisse noch vor dem eigentlichen Start der Befragung erhöht wird.

Basiserhebungen liefern eine Ausgangsbasis zur Bewertung der Wirkung von Programmen, Richtlinien oder Maßnahmen. So können Sie deren Effekte durch Vorher-Nachher-Vergleiche quantifizieren und die Ergebnisse fundiert belegen, was insbesondere für Förderanträge, Akkreditierungen oder organisationsinterne Berichte wertvoll ist.

Indem Sie verschiedene Distributionskanäle testen, erreichen Sie Ihre Zielgruppe optimal und steigern damit die Rücklaufquoten. Ermitteln Sie, mit welchem Kanal Ihre Zielgruppe am häufigsten interagiert: E-Mail, SMS, Weblink oder QR-Code. Versuchen Sie dann, über Erinnerungen oder Fortschrittsanzeigen die Abschlussrate noch weiter zu erhöhen.

Auch interessant: Methoden zur Datenerhebung

Nachfolgend finden Sie themenspezifische Formulierungsvorschläge, die Sie übernehmen, anpassen oder mit Vorlagen aus den Bereichen Bildung und Wissenschaft kombinieren können. Jeder Fragenblock umfasst sowohl geschlossene Fragen, die leicht auswertbar sind, als auch offene Fragen.

Umfragen für das Gesundheitswesen liefern Ihnen Daten über den Zugang zur medizinischen Versorgung, Patientenerfahrungen und die Faktoren, die das Gesundheitsverhalten beeinflussen. Mithilfe dieser Fragen können Sie ermitteln, ob und in welchem Maße Ihre Services genutzt werden, ob die Menschen Ihrer Organisation vertrauen und welche Bedürfnisse oder Erwartungen bisher noch nicht erfüllt werden.

Verwenden Sie diese geschlossenen Fragen:

  • Wie oft haben Sie in den letzten 12 Monaten eine hausärztliche Praxis aufgesucht? (Nie → Mehr als 5 Mal)
  • Wie leicht ist es in Ihrer Region, eine spezielle Gesundheitsversorgung zu erhalten? (Sehr leicht → Sehr schwer)
  • Welche Vorsorgeleistungen haben Sie im letzten Jahr in Anspruch genommen? (Beispielsweise Grippeimpfung oder Screenings. Bitte alle zutreffenden Antwortoptionen auswählen.)

Stellen Sie offene Fragen für detaillierteren Kontext: Welche Faktoren haben es Ihnen in diesem Jahr erleichtert oder erschwert, spezielle medizinische Versorgung zu erhalten?

Tipps für fundiertere Daten: Definieren Sie Zeiträume klar und wählen Sie eine neutrale Formulierung. Orientieren Sie sich bei Fragen nach der sexuellen Orientierung und Geschlechteridentität (SOGI) an den inklusiven SOGI-Empfehlungen und bieten Sie die Option „Keine Angabe“ an. Folgen Sie, wenn möglich, den SOGI-Fragestandards, um bessere Ergebnisse zu erzielen.

Umfragen zum (gesunden) Lebensstil ermöglichen Ihnen, Alltagsgewohnheiten in Bezug auf Bewegung, Ernährung oder Schlaf zu untersuchen und auszuwerten, ob und wie diese mit übergeordneten Gesundheitsergebnissen zusammenhängen. Die folgenden Beispiele beziehen sich auf Häufigkeiten und deren wahrgenommene Auswirkungen.

Verwenden Sie diese geschlossenen Fragen:

  • An wie vielen Tagen pro Woche treiben Sie mindestens mäßigen Sport? (0–7)
  • Wie oft hat in dieser Woche Stress Ihren Schlaf beeinträchtigt? (Nie → Immer)
  • Wie viele Portionen Obst und Gemüse essen Sie normalerweise pro Tag? (Keine → 5 oder mehr)

Stellen Sie offene Fragen für detaillierteren Kontext: Wodurch könnte Ihr allgemeines Wohlbefinden im nächsten Monat verbessert werden?

Tipps für fundiertere Daten: Achten Sie bei sensiblen Themen auf eine neutrale Formulierung der Fragen und bieten Sie „Keine Angabe“ als Antwortoption, um aufrichtige Antworten zu erhalten.

Diese Fragen helfen Ihnen, das Lernverhalten, Selbstvertrauen der Befragten und die Unterstützung zu betrachten, die die Kinder zu Hause und/oder in der Schule erfahren. Diese Fragen sind besonders geeignet, um eine frühe Intervention einzuleiten oder die laufenden Programme zu evaluieren.

Verwenden Sie diese geschlossenen Fragen:

  • Wie oft liest das Kind eigenständig? (Nie → Täglich)
  • Wie sicher fühlt sich das Kind im Fach Mathematik? (Überhaupt nicht → Sehr)
  • In welchem Maße fühlt sich das Kind durch Lehrkräfte oder Schulpersonal unterstützt? (Überhaupt nicht → Sehr)

Stellen Sie offene Fragen für detaillierteren Kontext: Welche Unterrichtsmethoden oder Aktivitäten findet das Kind am interessantesten?

Tipps für fundiertere Daten: Formulieren Sie die Fragen und Antwortoptionen altersgerecht und bieten Sie Antwortmöglichkeiten für Eltern oder Erziehungsberechtigte an, um die Verständlichkeit zu maximieren.

Diese akademischen Umfragen helfen Ihnen, Einstellungen, soziale Normen und Verhaltensweisen der Befragten zu verstehen, von der Mediennutzung über das Identitätsgefühl bis hin zu politischem Engagement.

Verwenden Sie diese geschlossenen Fragen:

  • Betrachten Sie diese Aussage: „Ich fühle mich wohl dabei, im Unterricht unterschiedliche Standpunkte zu diskutieren.“ Inwieweit stimmen Sie dieser Aussage zu? (Stimme überhaupt nicht zu → Stimme voll und ganz zu)
  • Wie oft verfolgen Sie die Nachrichten? (Nie → Täglich)
  • Welcher Faktor prägt Ihrer Meinung nach Ihre persönliche Identität am stärksten? (Kultureller Hintergrund, politische Zugehörigkeit usw.)

Stellen Sie offene Fragen für detaillierteren Kontext: Was hilft Ihnen dabei, in Gruppendiskussionen Ihre eigene Sichtweise selbstbewusst zu vertreten?

Tipps für fundiertere Daten: Achten Sie bei wertebasierten Fragen auf soziale Erwünschtheit. Randomisieren Sie die Reihenfolge der einzelnen Elemente, um Priming-Effekte zu minimieren.

Anhand der demografischen Informationen sehen Sie, welche Gruppen in Ihren Ergebnissen vertreten sind, und können Untergruppen auswerten. Demografische Fragen sind Grundlage der meisten wissenschaftlichen Studien.

Verwenden Sie diese geschlossenen Fragen:

  • Welche der folgenden Optionen beschreibt Ihren derzeitigen Einschreibestatus am besten? (Vollzeit, Teilzeit, Sonstiges)
  • Welche Sprache wird bei Ihnen zu Hause hauptsächlich gesprochen?
  • Wie alt sind Sie? (18–24, 25–34 usw.)

Stellen Sie offene Fragen für detaillierteren Kontext: Falls Sie „Sonstiges“ gewählt haben, erläutern Sie dies bitte.

Tipps für fundiertere Daten: Orientieren Sie sich an inklusiven Leitlinien für demografische Fragen und setzen Sie geprüfte Fragen aus der Fragendatenbank ein, damit die in Ihren Studien verwendeten Formulierungen konsistent sind.

Die Ergebnisse aus Umfragen für Unternehmen verdeutlichen, wie Organisationen funktionieren und wie die akademische Ausbildung mit dem Berufsalltag zusammenhängt.

Verwenden Sie diese geschlossenen Fragen:

  • Haben Sie im vergangenen Jahr ein Praktikum absolviert? (Ja, Nein)
  • Wie relevant waren die von Ihnen belegten Kurse für die Aufgaben, die Sie bisher erledigt haben? (Überhaupt nicht → Sehr)
  • In welcher Branche möchten Sie hauptsächlich arbeiten? (Einzelhandel, Technologie, Gesundheitswesen usw.)

Stellen Sie offene Fragen für detaillierteren Kontext: Welche Kursinhalte waren während Ihres Praktikums oder für Ihre Berufserfahrung besonders wertvoll?

Tipps für fundiertere Daten: Definieren Sie zentrale Begriffe wie „Praktikum“ oder „Berufserfahrung“, damit die Befragten sich korrekt einordnen können.

Anhand der folgenden Fragen erfassen Sie das finanzielle Auskommen, die gesellschaftliche Wirkung und den Einfluss wirtschaftlicher Bedingungen auf das Alltagsleben.

Verwenden Sie diese geschlossenen Fragen:

  • Wie hoch oder gering würden Sie Ihren finanziellen Stress in diesem Semester einschätzen? (Sehr gering → Sehr hoch)
  • Wie oft haben Sie in den letzten 7 Tagen Mahlzeiten ausgelassen, um Geld zu sparen? (0–7)
  • Wie wichtig ist für Sie bei Ihrer Entscheidung, ein Unternehmen zu unterstützen, die soziale Verantwortung, die ein Unternehmen übernimmt? (Unwichtig → Sehr wichtig)

Stellen Sie offene Fragen für detaillierteren Kontext: Welche Angebote auf dem Campus oder in der Community haben Ihnen bei der Erfüllung Ihrer Grundbedürfnisse geholfen?

Tipps für fundiertere Daten: Fügen Sie Links zu Hilfsangeboten direkt in die Befragung ein, damit Teilnehmende bei Bedarf sofort Unterstützung erhalten können.

Beachten Sie die folgenden Schritte, um akademische Erhebungen zu gestalten und durchzuführen, die verlässliche und fundierte Erkenntnisse liefern.

Formulieren Sie zunächst 2 bis 3 zentrale Forschungsfragen und halten Sie dann fest, was Sie messen möchten und wie Sie die Ergebnisse auswerten wollen. Diese Festlegungen haben direkten Einfluss auf die Auswahl von Skalen, Fragetypen und Stichproben und sorgen dafür, dass Ihre Erhebung Ihre Forschungsziele optimal unterstützt.

Benötigen Sie eine Momentaufnahme, dann ist eine Querschnittsumfrage am besten geeignet. Sollten Sie Veränderungen über die Zeit hinweg nachverfolgen wollen, etwa bei Meinungen, Kenntnissen oder Verhaltensweisen, empfiehlt sich eine Longitudinalstudie. Für beide Varianten finden Sie einen schnellen Einstieg über unsere Vorlagen für Umfragen im Bildungswesen.

Ob Sie eine Umfragevorlage nutzen oder die Erhebung selbst gestalten, im nächsten Schritt geht es um die Formulierung der Fragen. Verwenden Sie eine möglichst klare, leicht verständliche Sprache, damit alle Teilnehmenden die Fragen nachvollziehen können. Achten Sie beim Formulieren auf Ihre Forschungsziele, damit die Fragen am Ende wirklich zu Ihrem Erhebungszweck passen. Vergessen Sie nicht, zwischendurch demografische Fragen einzubauen, damit Sie die Ergebnisse im entsprechenden Kontext analysieren können.

Über eine kurze Pilotumfrage stellen Sie sicher, dass die Fragen wie beabsichtigt verstanden werden und der Ablauf stimmig ist. Prüfen Sie die Bearbeitungszeit, identifizieren Sie mögliche Abbruchstellen und passen Sie Formulierungen oder die Reihenfolge der Fragen bei Bedarf an. Ein kleiner Pretest erspart in den meisten Fällen aufwendige Überarbeitungen zu einem späteren Zeitpunkt.

Distribuieren Sie Ihre Umfrage über die Kommunikationskanäle, die Ihre Zielgruppe ohnehin nutzt, beispielsweise per E-Mail, SMS oder QR-Code, und senden Sie Erinnerungen, um die Teilnahmequote zu steigern. Features wie Fortschrittsbalken und ein für Mobilgeräte optimiertes Design steigern die Abschlussquote zusätzlich. Bei möglichen Schwankungen in der Antwortqualität, je nachdem zu welcher Tageszeit oder an welchem Wochentag die Teilnehmenden die Einladung erhalten, kann es sinnvoll sein, diese zu unterschiedlichen Zeitpunkten zu versenden.

Analysieren Sie die Antworten, um Muster und Trends zu erkennen und wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen. Beginnen Sie mit Übersichtsstatistiken, um allgemeine Entwicklungen zu erkennen. Zur Analyse von Unterschieden zwischen den einzelnen Gruppen, sind Kreuztabellen besonders geeignet. Kodieren Sie offene Antworten nach häufigen Themen und nutzen Sie Benchmarking für den Vergleich der Ergebnisse mit ähnlichen Gruppen.

Akademische Umfragen sind am erfolgreichsten, wenn sie klar strukturiert und für die Teilnehmenden einfach auszufüllen sind. SurveyMonkey gibt Ihnen dafür die passende Werkzeuge an die Hand, egal, ob Sie Forschungsansätze testen, Entwicklungen im Zeitverlauf beobachten oder Feedback aus verschiedenen Programmen einholen.

Mit Vorlagen für Umfragen im Bildungswesen haben Sie effiziente Fragen zur Verfügung. Ein weiteres leistungsstarkes Tool ist SurveyMonkey Audience, das die zielgenaue Ansprache der Teilnehmenden ermöglicht, und dank der Benchmarks können Sie die Ergebnisse einordnen und sich voll auf die Erkenntnisse konzentrieren, die Ihre Forschung voranbringen.

Probieren Sie für Ihre nächste Erhebung die Möglichkeiten aus, die Ihnen SurveyMonkey fürs Bildungswesen bietet, oder legen Sie gleich kostenlos los.

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