Ultimativer Leitfaden: Umfragen für NPOs (Non-Profit-Organisationen) inklusive Vorlagen

Erfahren Sie, wie Umfragen für NPOs dazu führen, dass sich eine Organisation positiv verändert, indem z. B. die Beziehung zu Ehrenamtlichen optimiert wird.

Frau, die an einer Umfrage für NPOs (Non-Profit-Organisationen) arbeitet.

Umfragen können Non-Profit-Organisationen helfen, mit Geldgebern, Ehrenamtlichen und den Communitys, für die sie sich engagieren, in Verbindung zu bleiben. Sie helfen bei wichtigen Aufgaben wie Event-Planung, Beziehungsmanagement und Programmevaluation und können herausheben, was Unterstützer und Unterstützerinnen brauchen und ob das Engagement Ihrer Organisation ankommt.

SurveyMonkey für Non-Profit-Organisationen liefert von Fachleuten erstellte Vorlagen, sodass Sie ganz einfach Befragungen erstellen können, um das Engagement von Spendern und Spenderinnen zu verbessern, Ehrenamtliche zu koordinieren, die Wirkung von Programmen zu messen und Spendenziele zu unterstützen.

In diesem Leitfaden wird erläutert, wie Non-Profit-Organisationen Umfragen nutzen können, um ihre Abläufe zu optimieren und fundiertere, datengestützte Entscheidungen zu treffen.

SurveyMonkey bietet einen kostenlosen Tarif, mit dem Sie Zugriff auf einige der besten Umfragetools für Non-Profit-Organisationen haben. Damit können Sie ganz einfach Feedback erfassen und tägliche Abläufe verbessern.

Der kostenlose Tarif bietet eine Reihe von Features:

  • Befragungen mit 10 Fragen: Erstellen Sie benutzerdefinierte Erhebungen oder verwenden Sie eine Vorlage mit bis zu 10 Fragen.
  • Expertenvorlagen: Profitieren Sie von vorgefertigten Umfragevorlagen für Non-Profit-Organisationen, die von Fachleuten formuliert wurden und auf langjährigen Erfahrungswerten beruhen.
  • Mit KI erstellen: Geben Sie eine Anfrage für eine Erhebung ein, und die KI-Umfrageerstellung generiert schnell einen vollständigen Entwurf, den Sie überprüfen und versenden können.

Non-Profit-Organisationen können bei Bedarf auch ein Upgrade vom kostenlosen Tarif auf einen kostenpflichtigen SurveyMonkey-Tarif durchführen. In kostenpflichtigen Tarifen sind erweiterte Features und höhere Limits enthalten, sodass Sie einen tieferen Einblick in die Stimmung von Ehrenamtlichen, Begünstigten und Spender:innen erhalten. Sie können die Tarife auf unserer Seite zu Tarifen und Preisen vergleichen.

SurveyMonkey bietet Non-Profit-Organisationen, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen, jedes Jahr erhebliche Rabatte an. Non-Profit-Organisationen können den Antrag auf Ermäßigung ausfüllen, um festzustellen, ob sie für ein kostengünstigeres SurveyMonkey-Konto infrage kommen.

Wenn Sie alle Voraussetzungen erfüllen, können Sie zur Seite mit Tarifen und Preisen gehen und dort Ihren Antrag auf Ermäßigung absenden. Ermäßigungen stehen nur Organisationen zur Verfügung, die ein Upgrade von einem kostenlosen Tarif durchführen. Sie können nicht auf bestehende kostenpflichtige Konten angewendet werden. Die Gewährung erfolgt nach Ermessen von SurveyMonkey und in der Regel für begrenzte Zeiträume. Verfügbarkeit und Rabatthöhe können je nach Land variieren. 

Eine weitere Möglichkeit, wie NPOs SurveyMonkey optimal nutzen können, ist die Registrierung für das SurveyMonkey Contribute-Programm (nur in den USA verfügbar). Mit Contribute können die Befragten durch die Teilnahme an Erhebungen Spenden für teilnehmende Non-Profit-Organisationen einsammeln.

Non-Profit-Organisationen können mit SurveyMonkey Contribute zusammenarbeiten, um ihre Sichtbarkeit zu steigern und Spenden zu erhalten. Registrieren Sie sich, um Ihre Organisation zu nominieren, damit Teilnehmende ihre Contribute-Einnahmen direkt an Sie weiterleiten können. Um sich für dieses Programm zu registrieren, muss Ihre Non-Profit-Organisation folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Sie muss als Non-Profit-Organisation registriert sein.
  • Sie muss ausreichende Dokumente vorlegen, um die Registrierung als Non-Profit-Organisation zu bestätigen.
  • Sie darf nicht politisch oder religiös sein.
  • Sie muss sich an eine umfassende Anti-Diskriminierungsrichtlinie halten.

SurveyMonkey Contribute ist nur in den USA verfügbar, und nicht in jedem Bundesstaat. Einwohner:innen bestimmter Bundesstaaten sind zur Teilnahme nicht berechtigt. Deswegen sollten Sie die Verfügbarkeit am Wohnort Ihrer Unterstützer und Unterstützerinnen prüfen, bevor Sie Werbung für das Programm machen.

Beantragen der Teilnahme am SM-Programm für Non-Profit-Organisationen.

Am besten eignen sich strukturierte Fragebögen für Non-Profit-Organisationen, mit denen Feedback von Spendern und Spenderinnen, Ehrenamtlichen, Mitarbeitenden und Community-Mitgliedern erfasst wird, um Programm-, Fundraising- und operative Entscheidungen zu treffen. Sie helfen den Organisationen herauszufinden, was funktioniert, wo noch Verbesserungsbedarf besteht, und wo sich Zeit und Ressourcen mit der größtmöglichen Wirkung einsetzen lassen.

Schauen wir uns einige der besten Musterumfragen für Non-Profit-Organisationen und Beispielfragen an, die Sie organisationsweit verwenden können.

Mit Umfragen zu Spendenaktionen und für Feedback von Spender:innen können NPOs die Spendermeinungen zu Kampagnen oder Fundraising-Events einholen und dadurch die Beziehungen stärken und den Spender-Lebenswert steigern.

Für folgende Zwecke können Sie eine Umfragevorlage für Spender-Feedback verwenden:

  • Vertiefen Sie Ihre Beziehung zu Spender:innen: Erfassen Sie Spenderfeedback, um ihre Zufriedenheit mit Ihrer Organisation zu verbessern.
  • Optimieren Sie Events: Versenden Sie die Befragung im Anschluss an ein Event, um herauszufinden, was gut funktioniert hat und was Sie das nächste Mal verbessern können.
  • Klarheit des Spendenziels: Messen Sie, wie gut die Spender und Spenderinnen die Ziele und Philosophie der Spendenaktion verstehen.
Frage mit Textfeld zur offenen Beantwortung.

Beispielfragen für Spender und Spenderinnen

  1. Wie groß schätzen Sie die Wirkung Ihrer Spende ein?
  2. Wie einfach oder schwierig war der Prozess der Spende an unsere Organisation?
  3. Wie gut hat unsere Organisation erklärt, wofür Ihre Spende verwendet wird?

Mit der Umfragevorlage für Spender-Feedback können Sie diese Antworten schnell und konsistent erfassen.

Event-Planungs- und Feedback-Befragungen sind eine hervorragende Möglichkeit, Ihre Spendenden und Unterstützenden besser zu verstehen und herauszufinden, was diese von einem Event erwarten – und zwar sowohl vor als auch nach dem Event.

Für folgende Zwecke können Sie eine Umfragevorlage zum Event-Feedback verwenden:

  • Ermitteln Sie den favorisierten Event-Typ: Fragen Sie die Spender und Spenderinnen, an welchen Events (Galas, interaktive Abende, virtuelle Versammlungen) sie gerne teilnehmen möchten.
  • Holen Sie Feedback nach einem Event ein: Messen Sie den Erfolg der Veranstaltung und finden Sie heraus, welche Verbesserungen sich die Spender:innen für die Zukunft wünschen.
  • Logistikplanung: Nutzen Sie eine Erhebung zur Event-Planung, um zu erfahren, wann die Spender und Spenderinnen Zeit haben, wie lange das Event dauern sollte, und um andere logistische Details zu klären.

Beispielfragen zu Events

  1. Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie das Event einer Freundin/einem Freund oder einer Kollegin/einem Kollegen weiterempfehlen?
  2. An welchen Themen wären Sie bei diesem Event am meisten interessiert bzw. welche Themen würden Sie am liebsten besprechen?
  3. Gibt es bestimmte Ernährungseinschränkungen?

Verwenden Sie die Vorlagen für Event-Feedback und Event-Planung, um die Fragen in Ihrer Umfrage zu standardisieren und die Ergebnisse verschiedener Events besser vergleichen zu können.

Non-Profit-Organisationen nutzen Netzwerke von Ehrenamtlichen und Mitarbeitenden, um ihre Organisationen am Laufen zu halten. Holen Sie Feedback von diesen Gruppen ein, um für die bestmögliche Erfahrung bei Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen zu sorgen, Burnout vorzubeugen und eine inklusivere Kultur zu fördern.

Für folgende Zwecke können Sie Befragungen zum Feedback von Ehrenamtlichen und Mitarbeitenden nutzen:

  • Auswerten der Mitarbeitererfahrung: Beobachten Sie die Mitarbeitererfahrung und ermitteln Sie Maßnahmen, die zu einem besseren Arbeitsumfeld führen können.
  • Organisieren der ehrenamtlichen Arbeit: Erleichtern Sie die Abfrage der Verfügbarkeit bei ehrenamtlichen Mitarbeitenden für bestimmte Events oder Einsätze.
  • Verbessern von Schulungsprogrammen: Fragen Sie Ehrenamtliche und Mitarbeitende, wie effektiv die Schulungen waren und wo noch Verbesserungsbedarf besteht.
Beispiel für Likert-Skala-Frage.

Beispielfragen für Mitarbeitende und Ehrenamtliche

  1. Hatten Sie das Gefühl, dass Sie mit Ihrem Einsatz etwas bewirken konnten?
  2. Wie unkompliziert war die Teilnahme an unseren Schulungen für Ehrenamtliche?
  3. Wie zufrieden oder unzufrieden sind Sie insgesamt mit Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit bei unserer Organisation?

Verwenden Sie Umfragevorlagen zum Mitarbeiterengagement sowie Umfragevorlagen für Feedback von Ehrenamtlichen, um die Stimmung der Mitarbeitenden, Erkenntnisse zu Vielfalt, Gleichheit und Inklusion und Hinweise auf Burnout zu erfassen.

Ein ständiger Zufluss von neuen Ehrenamtlichen hilft Ihrer Non-Profit-Organisation bei der Durchführung von Programmen, dem Management von Events und dem Aufbau von Beziehungen zu Spendern und Spenderinnen. Umfragen zur Gewinnung und zum Management von Ehrenamtlichen helfen dabei, Personen die richtigen Rollen zuzuordnen und sie angemessen einzubeziehen.

Für folgende Zwecke können Sie das Formular für die Bewerbung von Ehrenamtlichen nutzen:

  • Erfassen Sie Bewerbungsdaten: Bewahren Sie Bewerbungen von Ehrenamtlichen zur einfacheren Programm- und Personalverwaltung an einem zentralen Ort auf.
  • Optimieren Sie die Auswahl: Filtern Sie Umfragebeantwortungen, um die besten Kandidaten und Kandidatinnen mit möglichst geringem Aufwand zu ermitteln.
  • Verschaffen Sie sich einen Überblick zu den Kenntnissen und Fähigkeiten: Erfassen Sie spezifische Fähigkeiten und Interessen, um Ehrenamtlichen passende Möglichkeiten zu bieten.

Beispielfragen für potenzielle Ehrenamtliche

  1. Wie viele Stunden pro Woche würden Sie gerne ehrenamtliche Arbeit leisten?
  2. Für welche Arten von ehrenamtlicher Tätigkeit interessieren Sie sich?
  3. Welche Kenntnisse/Fähigkeiten bringen Sie mit?

Verwenden Sie unsere Vorlage für die Bewerbung von Ehrenamtlichen, um den Bewerbungsprozess für Ehrenamtliche zu standardisieren.

Mit Marktforschungsumfragen können Non-Profit-Organisationen ihre Zielgruppe kennenlernen, nützliche Spender- und Unterstützersegmente ermitteln, und Kampagnen optimieren, um die richtigen Personen mit der richtigen Botschaft zu erreichen.

Für folgende Zwecke können Sie Marktforschungsumfragen als Non-Profit-Organisation nutzen:

  • Erfassen Sie demografische Daten: Finden Sie die demografischen Daten Ihrer idealen Spender:innen heraus, damit Sie maßgeschneiderte Kampagnen für vielversprechende Benutzersegmente erstellen können.
  • Optimieren Sie Ihre Marketingstrategien: Ermitteln Sie die Marketingkanäle und -methoden, die bei Ihrer Zielgruppe am besten ankommen.
  • Wettbewerbsanalyse: Führen Sie eine grundlegende Wettbewerbsanalyse durch, um zu erfahren, wie ähnliche Non-Profit-Organisationen auf dem Markt abschneiden und um Lücken zu ermitteln, die Sie schließen können.
Demografische Frage zum Alter.

Beispielfragen, die Sie Ihrer Zielgruppe stellen können

  1. Welche der folgenden Aussagen beschreibt Ihre Beziehung zu unserer Organisation am besten?
  2. Wie haben Sie zum ersten Mal von unserer Organisation erfahren?
  3. Über welche Kommunikationskanäle möchten Sie am liebsten von uns kontaktiert werden?

Möchten Sie Personen außerhalb Ihres bestehenden Verteilers erreichen, kombinieren Sie diese Befragungen mit SurveyMonkey Audience, um bestimmte Unterstützerprofile zu erreichen und Botschaften im gewünschten Umfang zu testen.

Marktforschung hilft Non-Profit-Organisationen, die Spender:innen, Ehrenamtlichen und Communitys zu verstehen, denen sie helfen möchten. Durch die Untersuchung von Bedürfnissen, Motivationen und Barrieren der Zielgruppe können Sie Programme entwerfen, die zur Zielgruppe passen, Spendenkampagnen optimieren und die Personen erreichen, die Ihre Mission mit höchster Wahrscheinlichkeit unterstützen.

Frau, die am Laptop arbeitet

Im Folgenden wird Schritt für Schritt beschrieben, wie Sie Ihre Non-Profit-Organisation bei der Durchführung von Marktforschungsaktivitäten unterstützen:

Legen Sie fest, wen Sie befragen möchten (z. B. aktuelle Spender:innen, ehemalige Spender:innen, Ehrenamtliche, Programmteilnehmende oder die breitere Community) und welche Informationen Sie aus der Umfrage erhalten möchten, um z. B. Ihre Botschaft besser abzustimmen, ein neues Programm zu testen oder die Abwanderung von Geldgebern zu verstehen.

Notieren Sie Ihre Vermutungen und was Sie testen möchten. Beispiel: „Ehemalige Spender:innen haben ihre Unterstützung eingestellt, weil sie nicht genügend Updates zum Einsatz der Spenden erhalten“ oder „Junge Unterstützer:innen bevorzugen SMS und Social Media gegenüber E-Mails“.

Kontaktieren Sie einmalige oder frühere Spender und Spenderinnen, um die Gründe für eine Abwanderung zu verstehen. Fragen Sie nach den Gründen, warum sie aufgehört haben zu spenden, was sie dazu ermutigen könnte, sich wieder zu engagieren, und wie sie in Zukunft kontaktiert werden möchten.

Um auch Personen zu erreichen, die nicht in Ihrer bestehenden Kontaktliste enthalten sind, sollten Sie zunächst die demografischen Faktoren, Orte oder Interessengruppen ermitteln, die für Sie eine Rolle spielen. Sobald Sie dies wissen, können Sie Plattformen wie SurveyMonkey Audience nutzen, um diese Befragten anzusprechen und herauszufinden, was sie dazu motiviert, zu spenden und sich zu engagieren.

Was in einem Segment funktioniert, kann für ein anderes Segment nicht ausreichen. Segmentieren Sie Ihre Spender:innen und die Community beispielsweise nach Alter, Spendenhöhe, Geografie oder Engagement und nutzen Sie unterschiedliche Marketingstrategien, um die einzelnen Gruppen anzusprechen. Nutzen Sie Befragungen, um herauszufinden, was verschiedene Zielgruppen von Ihrer Non-Profit-Organisation erwarten.

Starten Sie Ihre Umfrage mit einer Vorlage für die Marktforschung oder für Non-Profit-Organisationen. Gestalten Sie sie fokussiert und präzise. Beobachten Sie die Beantwortungsquoten, um bei Bedarf Erinnerungen zu versenden.

Suchen Sie nach segmentübergreifenden Mustern, z. B. welche Botschaften am besten ankommen, welche Kanäle am besten abschneiden und welche Gründe für eine Abwanderung bestehen. Nutzen Sie diese Erkenntnisse, um Kampagnen, Spender-Journeys und den Kontakt zu Ehrenamtlichen zu optimieren.

Nutzen Sie die gewonnenen Erkenntnisse, um das Branding Ihrer Non-Profit-Organisationen so zu aktualisieren, dass Ihre Zielgruppe sich besser damit identifizieren kann. Teilen Sie wichtige Erkenntnisse – und die Umsetzung dieser Erkenntnisse – mit Mitarbeitenden, Vorstandsmitgliedern und gegebenenfalls Spender:innen und Community-Partnern. So bauen Sie Vertrauen auf und können alle am selben Strang ziehen.

Das Messen des Erfolgs einer Non-Profit-Organisation umfasst das Tracking der Beziehung zu Spendern und Spenderinnen, Ehrenamtlichen, Mitarbeitenden und der Communitys, in denen Sie tätig sind. Mit Umfragen können Sie konsistente Benchmarks für diese Beziehungen festlegen, nachvollziehen, was sich verbessert hat oder noch verbessert werden muss, und Ihre Entscheidungen auf der Grundlage realer Feedbacks und nicht auf Basis von Annahmen treffen. Durch die Verknüpfung von betrieblichen Kennzahlen mit Umfragedaten können Sie sehen, wie gut Ihre Öffentlichkeitsarbeit, Programme und Spendenaktionen über einen längeren Zeitraum funktionieren.

Sie können beispielsweise die folgenden Kennzahlen für Non-Profit-Organisationen nutzen, um den Erfolg im zeitlichen Verlauf zu messen:

  • Net Promoter Score® (NPS): Der NPS ist eine allgemeine Kenngröße, die darauf schließen lässt, wie loyal Ihre Spender:innen gegenüber Ihrer Organisation sind. Durch Messung und Benchmarking im zeitlichen Verlauf können Sie die Kundentreue monitoren und nachvollziehen, inwiefern sich die Zufriedenheit Ihrer Spenderinnen und Spender verbessert.
  • Employee Net Promoter Score (eNPS): Wenn Ihre Mitarbeitenden zufrieden sind, sind es Ihre Spender:innen auch. Befragen Sie Ihre Beschäftigten regelmäßig, um herauszufinden, wie Sie deren Zufriedenheit steigern können. Sie können die Mitarbeiterzufriedenheit und Mitarbeitertreue erhöhen, indem Sie auf das Feedback Ihrer Belegschaft reagieren.
  • Spenderbindungsquote: Eine niedrige Spenderbindungsquote könnte darauf hindeuten, dass Ihre Botschaft nicht stark genug ist, um die Spender:innen langfristig zu halten. Durch Messen der Spenderbindungsquote sowie durch Befragungen aktueller und früherer Spenderinnen und Spender können Sie Methoden ausloten, wie Sie die Spenderbindungsquote erhöhen und die Abwanderung verringern können.
eNPS-Gleichung

Zusätzlich zu diesen umfragebasierten Erfolgskennzahlen für Non-Profit-Organisationen kann es helfen, Ihre KPIs nach Ergebnisbereichen zu strukturieren:

  • Spendenaktionen: Tracken Sie die Fluktuationsquote, die durchschnittliche Höhe der Spenden und einen einfachen, ungefähren DLV-Wert (Donor Lifetime Value/Spender-Lebenswert) (das heißt durchschnittliche Spende x durchschnittliche Spenden pro Jahr x durchschnittliche Jahre als Spender:in). Diese Kennzahlen zeigen, wie effektiv Sie langfristige Spenderbeziehungen aufbauen.
  • Ehrenamtliche: Monitoren Sie die Bindung von Ehrenamtlichen, die insgesamt geleisteten Arbeitsstunden und die Zufriedenheit der Ehrenamtlichen mithilfe von kurzen Stimmungsumfragen oder eNPS-Fragen. Zusammengenommen zeigen diese Kennzahlen, ob sich Ehrenamtliche wertgeschätzt fühlen und ob sie weiterhin involviert bleiben möchten.
  • Programme: Definieren Sie für jedes Programm spezifische Ergebniskennzahlen – erworbene Fertigkeiten, geänderte Verhaltensweisen oder erfüllte Bedürfnisse – und verknüpfen Sie diese mit den Zufriedenheitswerten von Befragten aus Umfragen nach dem Programmabschluss. Diese Kombination hilft dabei, den Geldgebern die positiven Auswirkungen zu veranschaulichen und die Services anhand realer Erfahrungen zu verbessern.
  • Events: Tracken Sie die Teilnahme (Registrierungen im Vergleich zu tatsächlicher Beteiligung), den NPS oder die Zufriedenheit nach dem Event sowie die Konversionskennzahlen, z. B. wie viele Teilnehmende zu Spendern und Spenderinnen, Ehrenamtlichen oder Programmteilnehmenden werden. Diese Datenpunkte zeigen, ob Ihre Events zu mehr Engagement beitragen.

Sobald die Beantwortungen erfasst sind, helfen Ihnen die Analysetools von SurveyMonkey dabei, die Rohdaten in eine aussagekräftige Geschichte der Wirksamkeit Ihrer Arbeit als Non-Profit-Organisationen umzuwandeln. Im Bereich Ergebnisse analysieren können Sie Beantwortungen filtern und vergleichen, Diagramme erstellen und Ergebnisse in Formaten exportieren, die häufig von Gremien und Förderern angefordert werden: CSV, XLS, PDF, PPT oder SPSS.

Zur Unterstützung einer fundierten Entscheidungsfindung können Sie auch Ressourcen wie den Stichprobenrechner und den Fehlerspanner-Rechner nutzen, um zu überprüfen, ob Ihre Ergebnisse statistisch zuverlässig sind, bevor Sie diese teilen.

Die Durchführung effektiver Umfragen für Non-Profit-Organisationen beginnt mit klaren Zielen und soliden Best Practices für Umfragen. Mit dieser Checkliste können Sie zuverlässiges Feedback erfassen, das Sie in aussagekräftige Erkenntnisse umwandeln können.

  1. Definieren Sie Ziele: Bevor Sie eine Umfrage versenden, definieren Sie klar die Entscheidung, die Sie anhand der Ergebnisse treffen möchten (z. B. eine Kampagne anpassen, ein Programm überarbeiten oder das Onboarding von Ehrenamtlichen optimieren). Ordnen Sie jeder Entscheidung 1–2 erforderliche Fragen zu.
  2. Festlegen von Erfolgskennzahlen: Legen Sie im Vorfeld fest, wie Sie den Erfolg messen wollen, beispielsweise anhand der Steigerungsrate bei der Spenderbindung, des Anstiegs der durchschnittlichen Spendenhöhe, der geleisteten ehrenamtlichen Stunden oder der Verbesserung der Zufriedenheitswerte.
  1. Auswählen der Zielgruppe: Überlegen Sie, wen Sie befragen möchten (Spender:innen, Ehrenamtliche, Begünstigte, Event-Teilnehmende, Mitarbeitende oder Community-Mitglieder).
  2. Nutzen Sie die richtige Anwerbemethode: Sprechen Sie Personen über Ihre Kontaktlisten (E-Mail, SMS, Social Media) an oder nutzen Sie SurveyMonkey Audience, wenn Sie außerhalb Ihrer bestehenden Kontakte neue Reichweiten erzielen möchten.
  3. Weisen Sie auf Voraussetzungen und Vorteile hin: Machen Sie deutlich, wer antworten soll und ob Sie einen kleinen, ethisch vertretbaren Anreiz (beispielsweise eine optionale Verlosung) anbieten, um den Teilnehmenden für ihre Zeit zu danken.
  1. Halten Sie die Umfragen kurz: Reduzieren Sie die Anzahl der Fragen, sodass die Befragten Ihre Umfrage in etwa 5–10 Minuten beantworten können.
  2. Eine Idee pro Frage: Vermeiden Sie Doppelfragen, bei denen zwei Fragen gleichzeitig gestellt werden.
  3. Verwenden Sie ausgewogene Skalen und einfache Sprache: Bieten Sie Antwortoptionen an, die die gesamte Skala abdecken (z. B. „sehr unzufrieden“ bis „sehr zufrieden“), und vermeiden Sie Fachjargon.
  4. Mischen Sie geschlossene und offene Fragen: Ein oder zwei offene Fragen eignen sich zwar für Kontextdetails, aber der Großteil Ihrer Umfrage sollte geschlossen sein, damit Sie die Ergebnisse schnell analysieren können.
  1. Machen Sie Umfragen barrierefrei: Verwenden Sie klare Überschriften, einfache Layouts und einen Fragetext, der für einen Screenreader geeignet ist.
  2. Einblenden von Fortschrittsanzeigen: Zeigen Sie den Teilnehmenden, wie weit sie bereits sind, um Abbrüche zu reduzieren.
  3. Bieten Sie Anonymitätsoptionen an: Geben Sie Befragten die Möglichkeit, anonym zu antworten oder vertrauliche Fragen zu überspringen.
  4. Erläutern Sie Datenverwendung und Einwilligung: Geben Sie kurz an, wie Sie die Beantwortungen verwenden, wie lange Sie sie speichern und wie Sie die Daten schützen. Vermeiden Sie das Erfassen personenbezogener Daten, die Sie nicht wirklich benötigen. Verlinken Sie zu Ihrem Datenschutz- oder Trustcenter, um weitere Details zu bieten.
  1. Versenden zu passenden Zeitpunkten: Starten Sie Umfragen direkt nach wichtigen Interaktionen, z. B. nach einer Spende, nach einem Event, nach einem Einsatz von Ehrenamtlichen oder zum Messen der Mitarbeiterstimmung am Quartalsende.
  2. Setzen Sie Erinnerungen nur dosiert ein: Beschränken Sie sich auf zwei oder drei Erinnerungen, variieren Sie die Betreffzeilen, versenden Sie Befragungen nur innerhalb der Geschäftszeiten, und berücksichtigen Sie unterschiedliche Zeitzonen, um eine Umfrageermüdung zu vermeiden.
  1. Personalisieren Sie die Einleitung: Verwenden Sie eine klare, freundliche Einleitung, in der Sie auf die Beziehung eingehen („Als neue:r Spender:in…“ oder „Als Ehrenamtliche:r bei unserer letzten Veranstaltung…“).
  2. Festlegen von Erwartungen: Sagen Sie den Befragten, wie lange die Durchführung der Umfrage dauern wird und warum ihr Feedback wichtig ist.
  3. Gestalten Sie für Mobilgeräte optimierte Designs: Halten Sie die Umfragen kurz, vermeiden Sie datenintensive Bilder und testen Sie die Umfrage auf Mobilgeräten, damit Ihre Unterstützer:innen die Umfrage auf jedem Gerät beantworten können.
  4. Ziehen Sie Anreize in Betracht: Nutzen Sie gegebenenfalls kleine, ethisch vertretbare Anreize wie Gewinnspiele oder Gewinne, um den Teilnehmenden zu danken – insbesondere bei längeren oder komplexeren Befragungen.
  1. Analyse nach Abschluss: Bevor Sie Schlussfolgerungen ziehen, sollten Sie warten, bis Sie genügend Beantwortungen haben oder die Umfrage beenden.
  2. Segmentieren Sie Ihre Ergebnisse: Schlüsseln Sie die Beantwortungen nach Rolle (Spender:in oder Ehrenamtliche:r), Häufigkeit des Engagements oder Programm auf, um wichtige Unterschiede zu erkennen.
  3. Exportieren und teilen Sie: Exportieren Sie Ergebnisse (beispielsweise im XLS-Format oder PDF-Format) für den Vorstand, Förderberichte oder Präsentationen und heben Sie 3 –5 wichtige Ergebnisse und Aktionen hervor.
  4. Schließen Sie den Feedback-Kreis: Geben Sie ein kurzes Update „Sie haben es gewünscht, wir haben es gemacht“, damit die Befragten sehen können, inwiefern ihr Feedback zu Änderungen geführt hat.
  1. Speichern Sie Beantwortungen in genehmigten Systemen: Bewahren Sie Umfragedaten in sicheren, genehmigten Tools auf und nicht in Tabellenkalkulationen, die in verschiedenen Postfächern verstreut liegen.
  2. Legen Sie ein Aufbewahrungsfenster fest: Entscheiden Sie sich, wie lange Sie verschiedene Arten von Umfragedaten aufbewahren möchten und dokumentieren Sie Ihren Aufbewahrungszeitplan.
  3. Einschränken des Zugriffs nach Rolle: Beschränken Sie den Zugriff auf sensible Daten auf die Mitarbeitenden, die diese wirklich für ihre Arbeit benötigen.
  4. Dokumentieren Sie Änderungen im zeitlichen Verlauf: Wenn Sie eine Umfrage wiederholen, speichern Sie die Änderungen an Formulierung und Skalen. So können Sie Trends korrekt interpretieren und sie gegenüber Führungskräften, Prüfstellen oder Geldgebern erläutern.
Datenerfassung

SurveyMonkey ist überzeugt, dass gemeinnützige Organisationen die Welt verändern können. Im Laufe der letzten Jahre hatten wir das Glück, mit Non-Profit-Organisationen aus der ganzen Welt zusammenzuarbeiten, die sich erfolgreich im sozialen Bereich engagieren.

Sehen wir uns nun einige Beispiele an, wie NPOs Umfragen nutzen, um ihre Organisationen zu optimieren.

Die Early Learning Coalition of Northwest Florida (ELCNWF) ist eine gemeinnützige Organisation, die Familien mit niedrigem Einkommen durch Kinderbetreuung unterstützt. Die Organisation hat mit mehr als 3.500 Familien zusammengearbeitet und außerdem mehr als 5.000 Kindern den Zugang zu Bildung ermöglicht.

Die ELCNWF verwendet Umfragen, um administrative Aufgaben zu vereinfachen und die Beantragung von Zuschüssen und das Erfassen des Feedbacks von Partnern zu erleichtern. Da bei ELCNWF keine ausgewiesenen Datenanalysten tätig sind, helfen die Analysetools von SurveyMonkey dabei, ihre Daten sinnvoll zu nutzen.

Für Kundenzufriedenheit, Mitarbeiterengagement und Mitarbeiterzufriedenheit nutzt ELCNWF Features und Vorlagen von SurveyMonkey, um das Engagement zu steigern, die Prozesse zu optimieren und so der Unterstützung von Familien in Not einen Schritt näherzukommen.

Vanguard Charitable sponsert sogenannte Donor-Advised-Funds (vergleichbar mit Stiftungsfonds) und verfügt über ein Netzwerk von Tausenden Spender:innen, die gemeinnützige Zwecke unterstützen. Nach der Corona-Pandemie wollte Vanguard durch eine Erhebung unter Spenderinnen und Spendern herausfinden, wie deren Spenden bevorzugt verwendet werden sollten. Dank SurveyMonkey erkannte Vanguard, dass die Spender:innen die Spenden am liebsten lokal einsetzen wollten, aber ihnen Informationen über lokale Non-Profit-Organisationen fehlten.

Das Team von Vanguard begann mit Konzepttests eines Produkts mithilfe der SurveyMonkey-Produktkonzeptanalyse und entwickelte den „Nonprofit Aid Visualizer“. Nach erfolgreicher Testdurchführung hat Vanguard nun das Produkt auf den Markt gebracht. Es ermöglicht damit Spenderinnen und Spendern, die für sie wichtigen Organisationen vor Ort schnell zu finden.

Mithilfe von SurveyMonkey hat Vanguard über 1.000 Beantwortungen für die Produkttests erfasst. Dies ermöglichte dem Unternehmen, die Produktentwicklung zu optimieren und das Produkt so schnell wie möglich auf den Markt zu bringen. Seit seiner Einführung im Jahr 2020 hat der „Nonprofit Aid Visualizer“ in Kombination mit Vanguard Charitable Spenden im Wert von über 1,5 Milliarden $ generiert.

SurveyMonkey bietet intuitive Features und Vorlagen, die Non-Profit-Organisationen zum Erfolg verhelfen. Von der Entwicklung neuer Angebote bis zur Organisation von Events: Mit den SurveyMonkey-Vorlagen können Sie Daten schnell erfassen und analysieren, sodass Sie Erkenntnisse schneller in Maßnahmen umsetzen können.

Non-Profit-Organisationen nutzen SurveyMonkey, um mehr Spenden zu erhalten, Abläufe zu verbessern und klare Marktforschungserkenntnisse zu gewinnen.

Legen Sie noch heute mit SurveyMonkey für Non-Profit-Organisationen los und, sofern Sie die Voraussetzungen erfüllen, beantragen Sie einen Rabatt.

NPS, Net Promoter und Net Promoter Score sind eingetragene Marken von Satmetrix Systems, Inc., Bain & Company und Fred Reichheld.