Wie Sie mit den Tools und Tipps unserer Umfrage-Fachleuten Ihre Befragung an die passenden Zielgruppe senden.
Übersicht:
Sie haben bereits eine gute Umfrage mit entsprechenden Fragen erstellt, über die Sie Ihre Forschungsziele erreichen können.
Und natürlich definieren Sie beim Festlegen Ihres Umfrageziels auch, wen Sie befragen möchten. Vielleicht möchten Sie gezielt Menschen mit bestimmten demografischen Merkmalen wie Alter, Geschlecht oder Wohnort erreichen. Aber wo anfangen? Wie können Sie Umfrageteilnehmer finden, die zu Ihren Kriterien passen?
In diesem Beitrag lernen Sie fünf Strategien für die Auswahl von Befragten kennen, die Ihnen wertvolle Einblicke liefern. Außerdem erhalten Sie von unseren Meinungsforschenden hilfreiche Tipps sowie Best Practices und nützliche Ressourcen, die Sie direkt einsetzen können.
Der Ausspruch „Qualität statt Quantität“ trifft hier zu. Es bringt nichts, möglichst viele Personen an Ihrer Erhebung teilnehmen zu lassen, wenn die Daten am Ende nicht relevant oder nützlich sind. Entscheidend ist vielmehr, qualifizierte Menschen zu befragen, die Ihnen tatsächlich verwertbare Daten liefern. Mit den folgenden fünf Strategien können Sie genau die Befragten finden, die Ihnen zu wertvollen Insights zu Ihrem Markt verhelfen.
Für eine effektive Datenanalyse in der Marktforschung benötigen Sie die richtigen Befragten. Weiterhin müssen Sie genügend Personen aus Ihrer Zielgruppe einbeziehen, um für Ihre Ergebnisse statistische Signifikanz zu erreichen.
Statistische Signifikanz bedeutet, dass Ihre Umfrageergebnisse auf konkreten Ursachen beruhen und nicht auf Zufall. Sie ermöglicht Ihnen, fundierte Entscheidungen zu treffen und verleiht den Ergebnissen Ihrer Umfrageanalyse mehr Glaubwürdigkeit.
Bevor Sie Ihre Zielstichprobe festlegen, sollten Sie die minimale Stichprobengröße für Ihre Befragung bestimmen. Wenn Sie zum Beispiel wissen möchten, ob Ihre Kunden und Kundinnen den neuen Slogan mögen, benötigen Sie eine Mindestanzahl an Rückmeldungen, damit Sie Ihren Ergebnissen vertrauen können.
Daher ist die passende Stichprobengröße von entscheidender Bedeutung, um präzise und sinnvolle Daten zu erhalten. Hier einige bewährte Tipps:
Sobald Sie wissen, wie viele Teilnehmende Sie benötigen, können Sie sich darauf konzentrieren, wen Sie befragen möchten. Es kann hilfreich sein, die Umfrage in kleinen Fokusgruppen durchzuführen oder Kunden und Kundinnen zu interviewen, um mehr über Ihre potenzielle Zielgruppe zu erfahren.
Beispielsweise können beim Testen von Slogans einige systematische Fragen helfen, bestimmte Teilgruppen auszuschließen und so gezielter qualifizierte Befragte zu gewinnen. Denn es macht wenig Sinn, Personen zu interviewen, die das beworbene Produkt wahrscheinlich nicht kaufen würden.
Für diesen Extra-Schritt benötigen Sie zwar möglicherweise zusätzliche finanzielle Mittel und Ressourcen, aber Sie erhalten so ein klares Bild Ihrer Zielstichprobe.
Nun haben Sie ein klareres Bild von den Teilnehmenden, die durch ihr Feedback den größten Mehrwert liefern. Jetzt ist es wichtig, eine repräsentative Stichprobe zu erhalten: Hierfür setzen Sie die demografische und/oder geografische Segmentierung ein.
Möchten die Marktforschenden ihren Produktslogan international einführen, dann sollten sie auch Rückmeldungen von Zielgruppen aus verschiedenen Ländern einholen, da Begriffe in unterschiedlichen Kulturen oft andere Bedeutungen haben.
Sie könnten beispielsweise Kreuztabellen nutzen, um zu sehen, wie verschiedene internationale Demografien auf Fragen geantwortet haben. So lassen sich Zielgruppen genauer segmentieren und Regionen identifizieren, in denen der neue Slogan erfolgreich sein könnte – oder eben nicht.
Eine der zuverlässigsten Möglichkeiten, Ihre Zielgruppe zu erreichen, ist ein Online-Umfragepanel. Bei SurveyMonkey können Sie beispielsweise gezielt Teilnehmende finden, die Ihren Forschungskriterien entsprechen und für Ihre Erhebungen qualifiziert sind.
Passende Umfrageteilnehmer zu finden ist problemlos möglich:
Befragte lassen sich auch über in Ihrem Unternehmen bereits vorhandene Daten identifizieren. Marktforschende können zum Beispiel deren CRM-Tool nutzen, um frühere Kundinnen und Kunden, besonders treue Kund:innen mit langer Markenerfahrung oder neue, zum Zielmarkt passende zu finden. Alternativ können Sie auch Ihr berufliches Netzwerk nutzen, um potenzielle Teilnehmende zu erreichen.
E-Mail ist ein hervorragender Weg, um Teilnehmende zu erreichen. Warum?
Haben Sie für Ihre ideale Zielgruppe keine Kontaktdaten aus Ihrer Kundendatenbank, so können Sie Ihre Marktforschungsumfragen über Social Media durchführen. Posten Sie Ihre Befragung beispielsweise direkt für Ihre aktuellen Follower und setzen Sie auf Ihr berufliches Netzwerk sowie die Markenbekanntheit. Alternativ können Sie auch bezahlte Anzeigen nutzen, um mehr Menschen auf Ihre Erhebung aufmerksam zu machen und zur Teilnahme zu motivieren.
Sie können die Teilnahmequote steigern, indem Sie Ihre Umfrage für Besuchende Ihrer Website oder für App-Nutzende zugänglich machen. Diese Zielgruppe hat Ihre Seite bereits aufgesucht oder Ihre App heruntergeladen und zeigt daher ein gewisses Interesse an Ihrem Unternehmen. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass diese Menschen bereit sind, an Ihrer Befragung teilzunehmen.
Machen Sie es dieser Zielgruppe besonders einfach, indem Sie in Ihrer App Popup-Umfragen einsetzen oder eine Befragung bzw. ein Formular direkt in Ihre Website einbetten.
Motivieren Sie zur Teilnahme an Ihren Umfragen beispielsweise mit folgenden Prämien:
Mit diesen Methoden können Sie die Reichweite Ihrer Befragung erhöhen und gleichzeitig das Engagement für Ihre Marke steigern. Beachten Sie jedoch, dass Anreize manche Personen dazu verleiten können, die Umfrage nur wegen des Bonus auszufüllen und nicht, um aufrichtiges und hilfreiches Feedback zu geben.
Die typische Beantwortungsquote bei Umfragen entspricht oft nicht dem, was Sie als gute Rücklaufquote erwarten. Steigern Sie daher die Abschlussquote durch folgende Strategien:
Machen Sie sich Sorgen, dass Sie mit Ihrer Erhebung nicht genug qualitative Einblicke erhalten? Dann sollten Sie, wenn Sie Ihre Befragung an größere Gruppen senden, einige offene Fragen einbauen. So verstehen Sie besser das „Warum“ hinter Ihren Daten. Eine gute Umfrageplattform bietet dafür Funktionen wie Stimmungsanalyse und weitere Optionen zur Visualisierung qualitativer Daten.
Jetzt, da Sie wissen, wie Sie Teilnehmende finden, wird es leichter, Antworten über eine statistisch signifikanten Stichprobengröße zu erhalten. Denken Sie immer daran: Die Ergebnisse Ihrer Befragung sind immer nur so gut wie Ihr Umfragedesign.
Sie wissen noch nicht so recht, wie Sie anfangen sollen? Die Fachleute bei SurveyMonkey beschäftigen sich täglich mit Umfragemethodik. Wählen Sie aus Hunderten anpassbaren Vorlagen, die für eine hohe Abschlussquote und aussagekräftigen Daten konzipiert sind. Oder optimieren Sie Ihre Marktforschung mit SurveyMonkey Audience, unserem globalen Online-Panel. Starten Sie jetzt, um in kürzester Zeit wertvolle Markteinblicke zu gewinnen.

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