Umfragewissenschaft

So machen Umfragen auf dem Smartphone Spaß

So machen Umfragen auf dem Smartphone Spaß

Menschen nutzen heute immer häufiger ihr Smartphone oder andere Mobilgeräte, um das perfekte Geschenk zu shoppen oder ein passendes Restaurant auszusuchen. Im vergangenen Herbst gab Apple bekannt, dass Verbraucher und Verbraucherinnen inzwischen aus 1 Million Apps im App Store wählen können. Damit sie mit diesem Wandel Schritt halten, ist für viele Unternehmen die Optimierung für Mobilgeräte zur obersten Priorität geworden.

Denken Sie daher bei Ihrer nächsten SurveyMonkey-Umfrage daran, dass viele Teilnehmende diese unterwegs auf dem Smartphone oder Tablet beantworten. Haben Sie sich schon einmal gefragt, was die Abschlussquote Ihrer mobilen Befragung beeinflussen kann? Im Folgenden geben wir Ihnen ein paar Fakten und Tipps an die Hand, wie Sie Ihre Umfrage für diese rasant wachsende Gruppe optimieren.

Los geht's!

Vielleicht gehen Sie davon aus, dass eine längere Umfrage auf Mobilgeräten seltener abgeschlossen wird. Doch das stimmt nicht unbedingt. Unsere Erkenntnisse zeigen, dass die Anzahl der Fragen keinen Einfluss auf die Abschlussquote hat, unabhängig davon, ob die Befragung auf dem Smartphone oder einem anderen Gerät beantwortet wird. Heißt, das verwendete Gerät beeinflusst nicht, ob die Umfrage beendet wird, und es ist dabei egal, ob Sie fünf, fünfzehn oder dreißig Fragen stellen.

Dieses Phänomen gilt auch für die Seitenanzahl: Nicht sie ist entscheidend, sondern wie viele Fragen pro Seite angezeigt werden. Ab einem bestimmten Punkt wirkt sich langes Scrollen auf dem Smartphone negativer auf die Abschlussquote aus als der Wechsel zur nächsten Seite. Gestalten Sie Ihre Befragung also „scroll-freundlich“ und widerstehen Sie der Versuchung, so viele Fragen auf eine Seite zu packen, dass die Teilnehmenden einen lahmen Daumen bekommen.

Ein weiterer Tipp für mobilfreundliche Umfragen betrifft die Fragetypen. Multiple-Choice-Fragen steigern die Abschlussquote, da diese Fragen besonders leicht auf kleinen Bildschirmen beantwortet werden können, selbst wenn man nebenbei noch einen Kaffee in der anderen Hand hält!

Wie Sie sich sicher denken können, wirken sich Artikelfelder und offene Antwortformate (bei denen eine Tastatur besonders hilfreich ist) bei mobilen Umfragen negativ auf die Abschlussquote aus. Ebenso sind komplexe Matrixfragen und Bildauswahlfragen auf kleinen Geräten schwierig zu beantworten. Und wie sieht es mit dem demografischen Fragetyp aus? Gute Nachricht: Hier gibt es hinsichtlich der Abschlussquote kaum Unterschiede zwischen mobiler und nicht-mobiler Teilnahme an der Befragung. Ob diese Fragen erfolgreich beantwortet werden, hängt vielmehr davon ab, ob die Menschen bereit sind, Angaben wie Name, Adresse oder Alter zu machen.

Fazit: Neben den allgemeinen bewährten Methoden für Umfragen empfehlen wir für eine optimale Nutzererfahrung bei mobilen Umfragen vor allem zwei Maßnahmen: Begrenzen Sie die Anzahl der Fragen pro Seite und wählen Sie einfache Multiple-Choice-Fragen aus. In Ihrem Fall ist beides nicht möglich? Dann empfiehlt sich Folgendes: Laden Sie mehr Personen zur Teilnahme ein und verlängern Sie die Ausfüllzeit, damit Sie die gewünschte Anzahl an Antworten erhalten.