AnmeldenRegistrieren
Blogergebnisse
Zeige 0 von 0 Ergebnissen
Bleiben Sie neugierig! Sie werden bestimmt noch etwas finden.
Tipps für Umfragen

So lösen Sie die 3 häufigsten Probleme beim Erstellen einer Online-Umfrage

So lösen Sie die 3 häufigsten Probleme beim Erstellen einer Online-Umfrage

So gut wie jeder hat bereits einmal unter einer Schreibblockade gelitten – unter diesem frustrierenden Gefühl, dass man vor einer Wand steht und anscheinend nichts tun kann, um sie zu überwinden. Nun, das kann auch beim Erstellen einer Online-Umfrage passieren.

Es kommt vor, dass eine Umfrageerstellerin an einem bestimmten Punkt im Prozess steckenbleibt, frustriert ist und aufgibt. Das ist das Letzte, was wir möchten. Zur Unterstützung haben wir deshalb eine Liste der häufigsten Probleme zusammengestellt, mit denen sich Umfrageersteller konfrontiert sehen. Sie erfahren, wie Sie diese Klippen umschiffen und schließlich auch die „Blockade“ beim Erstellen einer Online-Umfrage abschütteln können. 

Nahezu jeder Umfrageersteller stand irgendwann einmal einer dieser drei Herausforderungen gegenüber. Aber keine Sorge – wir helfen Ihnen, sie zu meistern! 

Problem 1: Ich weiß nicht, wie ich eine Umfrage für meinen Anwendungsfall erstellen soll!

Das Beste an Umfragen ist, dass Sie mit ihnen Gedanken und Meinungen der Menschen zu so gut wie jedem Thema erfragen können. Aus genau dem gleichen Grund sind Umfragen allerdings auch so anspruchsvoll in der Erstellung. Eine Umfrage zu Veranstaltungsfeedback ist eine ganz andere Sache als eine Umfrage zu Kundenfeedback, und die wiederum unterscheidet sich grundlegend von einer Umfrage zum Mitarbeiterengagement.

Wenn es nicht möglich ist, quasi eine Allround-Umfrage zu erstellen, woher sollen Sie dann wissen, wie Sie eine spezielle Umfrage für einen ganz bestimmten Zweck erstellen? Es gibt ja schließlich auch keine Vorlagen, auf denen man aufsetzen könnte, oder? 

Doch, genau die gibt es. Wir empfehlen, eine unserer Umfragevorlagen aus unserer Vorlagenbibliothek als Grundlage auszuwählen, insbesondere, wenn Sie noch nicht so viel Erfahrung mit der Erstellung von Umfragen haben. Alle unsere Vorlagen wurden von Umfrageexperten entwickelt und geprüft und können direkt eingesetzt werden oder als Inspiration für den Einstieg dienen. 

Bei der Umfrageerstellung gibt es aber noch viel mehr zu beachten als lediglich die Auswahl der richtigen Fragen. Die Umfragestruktur, der zeitliche Ablauf und die Strategie sind mindestens genauso wichtig. In ausgefeilteren Anwendungsfällen beginnt das Versenden einer Umfrage mit einer gründlichen Planung und endet mit der sorgfältigen Auswertung der Umfragedaten. Um es Ihnen leichter zu machen, haben wir Leitfäden zu einigen der kniffligsten Anwendungsfälle geschrieben. Diese Leitfäden sollen Ihnen helfen, Ihr gesamtes Programm von Anfang bis Ende reibungslos über die Bühne zu bringen.

Problem 2: Ich mache immer wieder Fehler in meiner Umfragelogik!

Die Verzweigungslogik ist ein Umfrage-Feature, mit dem Befragte abhängig von ihren Antworten zu einer anderen Frage oder auf eine andere Seite in Ihrer Umfrage weitergeleitet werden. Dabei überspringen sie jene Teile in Ihrer Umfrage, die für sie nicht relevant sind. Mit diesem nützlichen Feature erhalten Sie genaue Daten und sparen Ihren Umfrageteilnehmern Zeit und Energie. 

Der Einbau von Verzweigungslogik kann leicht schieflaufen – insbesondere, wenn Sie damit noch nicht viel Erfahrung haben – was nicht nur Ihre Umfrageteilnehmer frustriert, sondern sich auch verheerend auf Ihre Umfrageergebnisse auswirken kann. Wie können Sie also sicherstellen, dass Sie Ihre Umfrage nicht zerstören? Hier finden Sie einige Regeln, mit denen Sie Ihre Verzweigungslogik sicher und sauber halten:

  • Springen Sie in Ihrer Umfrage nur vorwärts. Wenn Sie zu einer Seite oder Frage springen, die vor dem Absprungbereich liegt, schicken Sie Ihre Befragten möglicherweise in eine Endlosschleife, d. h. sie gelangen bei Auswahl der richtigen Antwort immer wieder an einen früheren Punkt in der Umfrage.
  • Setzen Sie Verzweigungslogik nur einmal pro Seite ein. Die Umfrage verwendet automatisch die erste Weiterleitungslogik auf der Seite und ignoriert die zweite Frage, was im Prinzip bedeutet, dass das Ganze ziemlich schnell ziemlich verwirrend wird. 
  • Wenden Sie Verzweigungslogik bei Fragen mit Kontrollkästchen nur sehr überlegt an. Nur wenn Sie wirklich wissen, was Sie tun, sollten Sie diese Strategie einsetzen. Wenn Sie mehrere Verzweigungen zu einer Frage haben, bei der mehrere Antworten möglich sind, leitet die Umfrage die Befragten entsprechend dem ersten Logikpfad in dieser Liste weiter, wodurch sie zum falschen Teil Ihrer Umfrage gelangen könnten. Wenn überhaupt, ist es am besten, dass von einer solchen Frage nur zu einem einzigen Bereich gesprungen wird. 
  • Testen Sie die Vorschau sehr gründlich. Führen Sie Ihre eigene Umfrage aus, damit Sie wissen, ob alles wie geplant funktioniert. Lassen Sie dann Bekannte die Umfrage testen – oder noch besser, Kollegen in der Firma. Die beste Verteidigung gegenüber Fehlern in der Verzweigungslogik ist ein gründliches Testen in der Vorschau. Glauben Sie uns, Sie werden es nicht bereuen!

Profi-Tipp: Unser Hilfecenter bietet zahllose Leitfäden von Experten zur Fehlerbehebung bei Problemen mit der Verzweigungslogik und allen anderen Themen über die Verwendung von SurveyMonkey.

Umfragen gelingen besser im Team
Tun Sie sich mit anderen in Ihrer Firma zusammen und entwerfen, testen, versenden und analysieren Sie Ihre Umfragen gemeinsam.
Jetzt loslegen!

Problem 3: Ich schaffe es nicht, meine Ergebnisse richtig zu filtern!

Häufig kommt es vor, dass die oberste Ansicht Ihrer Ergebnisse nicht immer die interessantesten Erkenntnisse freisetzt. Erst wenn Sie tiefer in Ihre Daten eintauchen und herausfinden, wie unterschiedliche Gruppen bestimmte Fragen beantwortet haben, verstehen Sie wirklich, wie die Menschen ticken. Deshalb sind die Filter im Analysebereich Ihrer Umfrage so nützlich! Mit ihnen können Sie Ihre Daten aus verschiedenen Blinkwinkeln betrachten und auf verschiedene Arten strukturieren. 

Wir haben einen ganzen Artikel zur Verwendung der Analyse-Features geschrieben, damit Sie Ihre Ergebnisse optimal nutzen können. Doch hier schon mal einiges vorab:

  • Das Filtern nach Frage und Antwort ist oberstes Gebot. Das Filtern nach Frage und Antwort ist wahrscheinlich die häufigste Art und Weise, wie Sie Filter in SurveyMonkey einsetzen werden. Sie möchten nach Demografie filtern? Sie möchten wissen, wie Ihre zufriedensten (oder unzufriedensten) Umfrageteilnehmer den Rest der Umfrage beantwortet haben? Dann verwenden Sie diesen Filtertyp. Damit können Sie erkennen, wie Personen, die eine Frage auf eine bestimmte Art beantwortet haben, den Rest der Umfrage beantwortet haben. Dies sollte der Kern Ihrer Filterung sein.
  • Denken Sie schon beim Schreiben an den Output Ihrer Umfrage. Wenn Sie herauszufinden wollen, ob bestimmte demografische Gruppen Ihre Umfrage unterschiedlich beantwortet haben, nehmen Sie Fragen zur Demografie in die Umfrage auf und filtern Sie nach Frage und Antwort. Überlegen Sie sich, welche Gruppen in der Stichprobe Ihrer Befragten Sie am meisten interessieren und stellen Sie gezielt solche Fragen, die diese Gruppen von allen anderen trennen.
  • Verwenden Sie mehrere Filter nur mit Vorsicht. Wenn Sie mehrere Filter anwenden, wird die entsprechende Teilmenge Ihrer Stichprobe immer kleiner, was Ihre Ergebnisse verzerren kann. Oder wenn nach Anwendung eines Filters gemeldet wird, dass es keine übereinstimmenden Beantwortungen gibt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Sie zu weit gefiltert haben und nach Daten gefragt haben, deren Abruf unmöglich ist – beispielsweise Personen, die eine bestimmte Frage mit „Ja“ und Personen, die die gleiche Frage mit „Nein“ beantwortet haben. 

Selbst alte Umfragehasen verzetteln sich gelegentlich. Geben Sie nicht auf! Es gibt zu Ihrer Unterstützung eine Vielzahl an hilfreichen Ressourcen in unserem Blog, in unseren Leitfäden und in unserem Hilfecenter. Und die Daten, die Sie am Ende nutzen können, sind den Aufwand letztlich wert – denn schließlich gilt: Wissen ist Macht. 

Bereit für den Einstieg?
Da Sie nun wissen, wie Sie die häufigsten Umfrageprobleme in den Griff bekommen, können Sie sich getrost Ihrer nächsten Umfrage widmen.
Jetzt loslegen!