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Pflanzenpass im gartenbaulichen Alltag
1.
Pflanzenpass - ist eine Novellierung notwendig?
Im Rahmen der Agrarministerkonferenz (AMK) im März wurde u.a. über das Thema Pflanzenpass diskutiert. Anlass waren Beschwerden, v.a. aus kleineren Betrieben, wegen zu hohem Dokumentations- und Kontrollaufwand.
Wir, als Verbände, haben jetzt die Chance dem Landwirtschaftsministerium konkrete Hinweise zu geben wo ein möglicher Verbesserungsbedarf besteht, um in der AMK dann sachorientiert Beschlüsse fassen zu können.
Um konkret antworten zu können, benötigen wir Ihre Expertise!
Zum Hintergrund:
Nach anfänglichen Problemen die neue Form des Pflanzenpasses umzusetzen, hat sich inzwischen in der Mehrheit der Betriebe ein stabiles System etabliert. Durch Umstellung der Software erfolgt die Ausstellung des Pflanzenpasses automatisch im Rahmen des Etikettierungsvorgangs. Kleinere Betriebe haben die Möglichkeit den Pflanzenpass analog zu erstellen. Direktvermarkter (z.B. Einzelhandelsgärtnereien) sind sogar von der Pflanzenpasspflicht befreit.
Den Unternehmen bringt die europaweite Gleichstellung Sicherheit. Warenströme sind jederzeit nachvollziehbar, im Krankheitsfall kann schnell und sehr konkret reagiert werden kann, was dazu beiträgt, dass Schadensfälle - insbesondere Quarantänefälle - minimiert werden und zur Vermeidung der Ausbreitung neuer, invasiver Schaderreger.
Nach 6 Jahren Erfahrung sollen jetzt Ansatzpunkte gesucht werden, wo - im vorgegebenen rechtlichen Rahmen - Vereinfachungen möglich sind.