Einleitung

Rollstuhl-Rugby wurde in den 1970er Jahren von kanadischen Menschen mit einer tetraplegischen Querschnittlähmung erfunden. Seit seiner Einführung hat sich die Sportart zu einer internationalen Sportart entwickelt, die Athleten mit Cerebralparese, Amputationen und neuromuskulären Beeinträchtigungen gleichermaßen anzieht wie Menschen mit Tetraplegie. Obwohl die Sportart immer unterschiedliche Beeinträchtigungsformen beinhaltete, blieb die größte Mehrheit immer die der Spieler mit Querschnittlähmung.

Die zwei Hauptzwecke jedes Klassifizierungssystems im Sport von Menschen mit Behinderung sind die Berechtigung zur Ausübung der Sportart und die Gruppierung der Athleten in Sportklassen. Die Umsetzung dieser Zwecke erlaubt eine gleichberechtigte Teilhabe aller Athleten, die die volle Reichweite der funktionellen Profile darstellen. Das Ziel von Klassifizierung ist das Minimieren des Einflusses von Beeinträchtigung auf die sportspezifische Leistung. Im Speziellen zielt Klassifizierung auf die Gewährleistung, dass Gewinnen oder Verlieren abhängig ist von Training, Talent und Können und nicht davon wer am größten oder wenigsten beeinträchtigt ist.

Ein athletenzentriertes Klassifizierungssystem kann ein offenes System etablieren, dass auf einer Übereinkunft zwischen Athleten und Klassifizierern beruht bezogen auf die Spielbeobachtung und die sportspezifischen Fertigkeiten, die im Klassifizierungsprozess bewertet werden. Voraussetzend, dass das aktuelle Klassifizierungssystem fair und von Athleten wie Klassifizierern gleichermaßen verstanden wird, ist sehr wichtig, um eine faire und gerechte Behandlung für alle Athleten zu ermöglichen. Das Ermöglichen eines Verständnisses zwischen Athleten, Trainern und Klassifizierern über Klassifizierung kann helfen ein System zu formen, dass die Bedürfnisse aller Involvierten beinhaltet.

 

* 1. Seit wann bist du in Rollstuhl-Rugby involviert?

* 2. Welche Rolle hast du in Rollstuhl-Rugby?

* 3. Mit welcher Sportklasse spielst du?

* 4. Welche Beeinträchtigung hast du?

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