Die Entscheidung, im Ausland als Betreuerin zu arbeiten, erfordert Mut und (Selbst)vertrauen. Sie bedeutet, die eigene Familie zu verlassen und ein zweites Leben mit pflegebedürftigen Personen im privaten Haushalt- meist unsichtbar für die Öffentlichkeit – zu führen. Es ist ein gesellschaftlich wichtiger, aber prekärer Job mit wenig sozialer Absicherung: Altersarmut ist vorprogrammiert und jeder Krankenstand kann existenzgefährdend sein.
Die Politik sieht uns als `Kostenfaktor´ und nicht als Arbeitskräfte, die ein Recht auf soziale Sicherheit und Würde im Alter oder Krankheitsfall verdienen.
Das erfüllt uns mit Sorge, Angst, aber auch Wut! Als migrantische Betreuer:innen sind wir auf uns alleine gestellt, so haben wir gelernt, Probleme im Arbeitsalltag auch gemeinsam zu lösen. Auch dazu gehört Mut! Gemeinsam wollen wir jetzt mit diesem Mut einen Protest organisieren und mit unseren berechtigten Forderungen an die Öffentlichkeit gehen! Wir haben genug von Appellen an die Politik, die ungehört bleiben.
Wir wissen, dass wir keine schnellen Erfolge erreichen können, aber wir wissen auch, dass wer nicht kämpft, schon verloren hat!
Die Politik sieht uns als `Kostenfaktor´ und nicht als Arbeitskräfte, die ein Recht auf soziale Sicherheit und Würde im Alter oder Krankheitsfall verdienen.
Das erfüllt uns mit Sorge, Angst, aber auch Wut! Als migrantische Betreuer:innen sind wir auf uns alleine gestellt, so haben wir gelernt, Probleme im Arbeitsalltag auch gemeinsam zu lösen. Auch dazu gehört Mut! Gemeinsam wollen wir jetzt mit diesem Mut einen Protest organisieren und mit unseren berechtigten Forderungen an die Öffentlichkeit gehen! Wir haben genug von Appellen an die Politik, die ungehört bleiben.
Wir wissen, dass wir keine schnellen Erfolge erreichen können, aber wir wissen auch, dass wer nicht kämpft, schon verloren hat!
Um die Bereitschaft der Betreuer:innen-Community zur gemeinsamen und gegenseitigen Unterstützung festzustellen, stellen wir uns folgende Fragen: