Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Der Naturpark Obere Donau e.V. möchte zusammen mit der Initiative Beuroner Filz und der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg im Rahmen einer Bachelorarbeit die Nutzung der Schafwolle im Naturpark Obere Donau erheben und daraus Maßnahmen entwickeln, die Schäferei und das Naturprodukt Wolle noch mehr in den Fokus der regionalen Vermarktung zu rücken.

Das Artensterben ist dieser Tage in aller Munde und ohne die Beweidung unserer Magerwiesen mit Schafen gäbe es auch in unserer Region keine so hohe Artenvielfalt. Doch gerade Schafhalter mit kleinen oder Hobbybetrieben haben es heutzutage nicht leicht, Ihre Produkte zu vermarkten und gerade bei der Wolle können regionale Produkte nicht mit der Billigware aus Übersee mithalten. Obwohl Schafe in Süddeutschland früher in erster Linie zur Gewinnung der Wolle gehalten wurden und die Fleischverwertung erst durch den Einsatz südeuropäischer Gastarbeiter nach dem Zweiten Weltkrieg populär wurde, wird heutzutage kaum noch Wert auf die Wolle gelegt – Auch, weil es sich bisher für die meisten Betriebe wirtschaftlich schlicht nicht lohnt.

Die Initiative Beuroner Filz stellt seit inzwischen über 15 Jahren Filz- und andere Wollprodukte her, die im Haus der Natur in Beuron und auf verschiedenen Märkten mit wachsendem Absatz verkauft werden. Durch Kurse und auf Veranstaltungen werden Interessierte immer wieder für den Zusammenhang zwischen heimischer Wolle und dem Erhalt unserer Landschaft sensibilisiert. Ziel der nächsten Monate soll es sein, einen Überblick über die im Naturpark gehaltenen Schafe und die vorhandenen Potentiale bezüglich der Wolle zu bekommen, um zu erheben, ob es langfristig möglich ist, ausschließlich mit Wolle aus dem Naturparkgebiet zu arbeiten und es damit möglich ist, eine sichere Abnahme der Wolle für die Halter zu garantieren.

Hierfür soll zunächst einmal erhoben werden, wie viele Schafe es überhaupt in der Region gibt und inwieweit unter den Haltern Interesse besteht, Ihre Wolle regional zu vermarkten und dementsprechend für die qualitativ hochwertige Beschaffenheit der Wolle zu sorgen. Hierbei ist auch und vor allem die Wolle von alten Schafrassen willkommen, welche sonst aufgrund ihrer Beschaffenheit eher schwierig zu vermarkten ist. Da die Initiative Beuroner Filz im Einklang mit dem Naturpark – Gedanken „Schutz durch Nutzung“ produziert, kann ausschließlich unbehandelte Wolle verwendet werden, die aus Betrieben stammt, welche im Naturparkgebiet ansässig sind.

An diesem Punkt sind wir nun auf Ihre Hilfe angewiesen:

Bitte füllen Sie den Fragebogen aus, sollten Sie an weiteren Informationen bezüglich der Regionalvermarktung von Wolle interessiert sein, können Sie am Ende des Fragebogens Ihre EMail-Adresse eingeben.

Weitere Informationen zu den Zielen des Naturparks und der Initiative Beuroner Filz erhalten Sie auch auf www.naturpark-obere-donau.de bzw. www.beuroner-filz.de .

 

Herzlichen Dank für Ihre Mitarbeit,

Nele Feldmann
Studentin B. sc. Nachhaltiges Regionalmanagement
Projektkoordination Naturpark Obere Donau e.V.

Question Title

* 2. Wie viele Schafe besitzen Sie und welcher Rasse gehören diese an?

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* 3. In welcher Haltung stehen Ihre Tiere?

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* 4. Behandeln Sie Ihre Tiere gegen Ektoparasiten?

(z.B. mit Butox® o.ä.)

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* 5. Ist Ihr Betrieb zertifiziert?

(z.B. Bioland, Demeter o.ä.)

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* 6. Worauf liegt die Hauptnutzung Ihrer Tiere?

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* 7. Wie oft werden Ihre Tiere geschoren?

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* 8. Welchen Preis zahlen Sie pro Schur und Tier?

Question Title

* 9. Wie wird Ihre Wolle bisher verwertet?

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* 10. Falls Sie daran interessiert sind, weitere Informationen zur Regionalvermarktung von Schafwolle im Naturpark zu bekommen, geben Sie bitte hier Ihre EMail-Adresse ein.

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