Unterstützung junger Menschen, die vom Krieg betroffen sind: Herausforderungen, Bedürfnisse und Reaktionen

Willkommen zur Umfrage

Diese Umfrage richtet sich an Jugendarbeiter*innen, Jugendleiter*innen, Pädagog*innen sowie andere Fachkräfte der Jugendarbeit. Ziel ist es, Einblicke zu gewinnen in:
  • Herausforderungen bei der Arbeit mit jungen Menschen, die vom Krieg betroffen sind
  • Hindernisse für Jugendbeteiligung und Inklusion
  • Unterstützungsbedarfe und Kompetenzen für eine wirksame Jugendarbeit
  • vielversprechende Praktiken und Interventionsansätze
Im Rahmen dieser Umfrage bezeichnet der Begriff „vom Krieg betroffene junge Menschen“ junge Personen (in der Regel im Alter von 13–30 Jahren), deren Leben, Wohlbefinden sowie Entwicklungs- und Teilhabemöglichkeiten direkt oder indirekt durch die Folgen bewaffneter Konflikte geprägt sind – insbesondere im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine und dessen grenzüberschreitenden Auswirkungen. Dazu zählen junge Menschen in Konfliktgebieten, geflüchtete oder vertriebene junge Menschen sowie junge Menschen, die in Aufnahmegemeinschaften mit den sozialen und strukturellen Folgen des Krieges konfrontiert sind.
Dies umfasst unter anderem:
  • Junge Menschen in aktiven Kriegskontexten (Ukraine), die fortlaufend Gewalt, Unsicherheit, Vertreibung sowie Unterbrechungen von Bildung und sozialem Leben erleben
  • Geflüchtete und vertriebene junge Menschen (z. B. in Polen, Deutschland, Italien), die vor dem Krieg geflohen sind und sich in neuen Umgebungen zurechtfinden müssen, häufig mit Unsicherheit, unterbrochenen Lebensverläufen und Integrationsherausforderungen
  • Junge Menschen mit konfliktbedingten Migrationserfahrungen, einschließlich solcher, die mehrere Formen von Vulnerabilität erlebt haben, wie unterbrochene Bildung, den Verlust von Unterstützungssystemen oder prekäre Lebensbedingungen
  • Junge Menschen in Aufnahmegemeinschaften, deren Teilhabe und soziale Beziehungen durch die Ankunft vertriebener Bevölkerungsgruppen, erhöhten Druck auf Dienstleistungen oder entstehende soziale Spannungen beeinflusst werden
Die Ergebnisse dieser Umfrage werden dazu beitragen, Fortbildungsprogramme für Fachkräfte der Jugendarbeit zu entwickeln und Initiativen der Jugendarbeit in den vier beteiligten Ländern zu verbessern. Ziel ist die Förderung, einer inklusiveren und bedarfsgerechteren Jugendarbeit für junge Menschen, die vom Krieg betroffen sind.
Das Ausfüllen der Umfrage dauert etwa 10–15 Minuten. Alle Antworten werden vertraulich behandelt.
Die Forschung wird im Rahmen des KA2-Kapazitätsaufbau-Projekts „Youth Work for Resilience“ durchgeführt. Das Projekt wird mit Unterstützung der Stiftung für die Entwicklung des Bildungssystems – Nationale Agentur für das Erasmus+ Programm und das Europäische Solidaritätskorps umgesetzt von Wrocław Foundation for European Education and International Cooperation FREYA (Polen), Centro Studi Sereno Regis ODV (Italien), pewobe g GmbH in Frankfurt (Oder) (Deutschland) und Center for Euroinitiatives (Ukraine).
Gefördert durch die Europäische Union. Die geäußerten Ansichten und Meinungen liegen jedoch ausschließlich bei den Autor*innen und spiegeln nicht zwingend die Ansichten der Europäischen Union oder der European Education and Culture Executive Agency (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können für sie verantwortlich gemacht werden.
Aktueller Fortschritt,
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