Erhöhung der Abschlussrate durch eingebettete Fragen in E-Mails

blog_story3_embeddedquestion-300x300Die Zahl der Umfrageteilnehmer um 22 Prozent erhöhen und die Abschlussrate um 19 Prozent steigern? Das klingt doch interessant, oder? Das funktioniert über eingebettete Fragen in E-Mails. So gibt man Umfrageteilnehmer einen Vorgeschmack auf die Befragung und die Bereitschaft, sie zu beenden, ist höher.

So funktioniert es!

Wenn man eine Umfrage per E-Mail verschickt, dann gibt es einen Umfragetitel, eine kurze Einleitung und eine Schaltfläche, die die Teilnahme bestätigt und die Umfrage in einem neuen Fenster öffnet. Doch selbst wenn diese Mail noch so aufwendig und schick gestaltet ist, garantiert das noch lange nicht, dass man daran teilnimmt.

Durch das Einbetten einer Frage gibt man dem potenziellen Teilnehmer einen ersten Eindruck von der Umfrage. Sie kann schon direkt in der E-Mail beantwortet werden.

Wer die Frage in der Mail beantwortet, wird direkt zur Umfrage weitergeleitet. Wenn jemand nicht teilnehmen möchte, ist es schade. Doch SurveyMonkey speichert die Antwort auf die E-Mail-Frage, auch wenn der Empfänger der Mail nicht an der eigentlichen Umfrage teilnimmt. So erhält man trotzdem relevante Daten.

Profi-Tipp: In der E-Mail sollte möglichst eine besonders wichtige Frage eingebettet werden.

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Oben ist ein Beispiel für eine normale E-Mail Einladung. Die Schaltfläche zieht potenzielle Teilnehmer weniger an als das Beispiel unten. Durch die eingebettete Frage ist man motiviert zu antworten, also auch eher bereit sie anzuklicken und so zur gesamten Umfrage zu gelangen.
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Man kann Multiple-Choice- oder NPS-Fragen einbetten. Weiter wichtige Informationen gibt es auf unserer Hilfeseite.

Funktioniert es wirklich? – Der Beweis

Um zu überprüfen, ob durch eingebettete Fragen die Teilnehmerzahl und die Abschlussrate erhöht werden, haben wir eine Feedbackumfrage an unsere Kunden geschickt. Die Befragung umfasste 13 Fragen. Die Hälfte der Teilnehmer erhielt eine Standard-E-Mail, die andere eine Mail mit eingebetteter Frage.

Wir konzentrierten uns auf zwei wesentliche Werte: der Klick-Rate (oder Start-Rate) und der Abschlussrate.

In der Kontrollgruppe, die eine normale Mail-Einladung erhielt, haben 26,2 Prozent der Teilnehmer den Start-Button geklickt und die Umfrage begonnen. Bei der Gruppe mit der eingebetteten Frage lag die Click-Rate bei 32 Prozent. Das ist eine Steigerung um  22,1 Prozent.

Bei der Kontrollgruppe lag die Abschlussrate bei 24,4 Prozent und bei der Gruppe mit der eingebetteten Frage bei 29,1 Prozent. Das entspricht einem Anstieg von 19,3 Prozent.

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Der Anstieg bei der Klick- und Abschlussrate gründet auf zwei Verhaltensweisen bei den Teilnehmern:

1) Wenn ein Befragter die eingebettete Frage anklickt, ist er eher bereit an der Umfrage teilzunehmen, weil er schon Zeit investiert hat, eine Frage zu beantworten.

2) Umfrageteilnehmer sind eher bereit auf eine einzelne Frage zu klicken, als auf  eine Seite voller Fragen oder einem einfachen Start-Button. Das liegt vor allem daran, dass eine einzelne Frage nicht so abschreckend ist wie eine ganze Liste. Und eine Frage zu beantworten weckt eher die Neugier des E-Mail-Empfängers als ein Start-Button.

E-Mails mit eingebetteten Fragen sind somit ein gutes und einfaches Mittel, um die Teilnahme- und Abschlussrate zu erhöhen.

Hast Du noch Anmerkungen oder Fragen zu diesem Thema? Dann hinterlasse uns gerne einen Kommentar oder kontaktiere uns via Twitter.

 

 

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