US-Sicht auf den VW-Skandal

Logo_volkswagen_Der VW-Skandal hat ja nicht nur in Deutschland, sondern auch international Wellen geschlagen. Wir wollten wissen, inwiefern der Abgasbetrug die Wahrnehmung der US-Amerikaner beeinflusst hat – und haben dazu 1.021 US-Amerikaner repräsentativ befragt. Wenig überraschend hat sich das Ansehen des Autobauers rapide verschlechtert. Während vor dem Skandal ein Großteil der US-Amerikaner VW gegenüber durchaus positiv (40,2 Prozent) bzw. neutral (30,2 Prozent) gestimmt war, hat sich das Bild jetzt ins Negative verkehrt. So gaben mehr fast zwei Drittel (64,9 Prozent) an, dass sie seit Bekanntwerden des Skandals eine eher negative Meinung von den Wolfsburgern haben. Davor waren es lediglich 29,7 Prozent. 28,1 Prozent sehen den Konzern weiterhin neutral und nur 5,3 Prozent sind immer noch positiv gestimmt. Der Rest war sich nicht sicher.

Der Skandal ist auch jenseits des Atlantiks ein wichtiges Thema. So verfolgt jeder dritte US-Bürger (39,6 Prozent) dieses Thema, 9,8 Prozent davon sogar sehr intensiv. Von der Nachricht haben sie vor allem über die klassischen Medien erfahren. Mehr als ein Drittel (35,1 Prozent) hat davon zuerst im TV gehört, 14 Prozent im Radio, 13 Prozent auf einer Nachrichten-Webseite, 12,7 Prozent in Social Media, 5,8 Prozent in einer Tageszeitung, 4,5 Prozent von Freunden/Bekannten und nur 0,5 Prozent in Blogs.

Mundpropaganda schlägt Social Media

Fast jeder vierte US-Amerikaner (22,4 Prozent) hat die Story bereits mit anderen geteilt. Drei Viertel (75,8 Prozent) von ihnen haben mit anderen darüber gesprochen, 25,3 Prozent haben über Facebook dazu kommuniziert, 18,5 Prozent einen Nachrichtenartikel geteilt, 14 Prozent dazu telefoniert oder Textnachrichten ausgetauscht, nur 9 Prozent haben es getweeted.

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