Wie Du Verkaufs-E-Mails schreibst, auf die auch geantwortet wird

Immersed in her latest projectCheck mal bitte kurz Deinen Spam-Ordner. Wie viele Nachrichten befinden sich gerade darin? Zehn, 15 oder gar 20? Und wie viele davon klingen ungefähr so wie die Mail, die Du im Laufe des Tages noch an Deine Kunden verschicken wolltest?

Jetzt bloß nicht verzweifeln! Du kannst dafür sorgen, dass Deine Sales-Mails nicht unbedingt im Spam-Ordner Deiner Kunden landen. Aber dafür sind Recherche, Planung und eine kreative Schreibe vonnöten.

Keine Mails schreiben, die nach Kalt-Akquise klingen

Merke Dir zunächst eines: Mails, die mit dem Wort „Ich“ beginnen, werden zumeist umgehend gelöscht. Nachrichten, die Deine Kunden motivieren weiterzulesen, basieren auf Kundenkenntnis – und diese Informationen erhältst Du nur über Recherche.

Verwende eine Pre-Sales-Umfrage, um herauszubekommen, wie Deine Kunden ticken, bevor Du Dich mit Deiner Mail an sie wendest. Über eine Umfrage gelangst Du an jegliche Schlüsselinformationen, wie zum Beispiel:

– die Unternehmensgröße, die Du anzielst
– Abteilung, Position und Verantwortlichkeiten der Person, die Du anschreibst
– die Prioritäten Deines Kontaktes
– Tools und System, mit dem Dein Kontakt derzeit arbeitet

Nun mach Dir erstmal einen frischen Kaffee, schau Dir die neu gewonnenen Informationen an und überlege, welche Verbindungen Du mit Deinem Kontakt hast. Habt ihr euch schon einmal auf einem Event getroffen? Habt ihr einen gemeinsamen Freund oder Bekannten? War die Person auf Deiner Website? Notiere alle Einfälle! Und nun kannst Du anfangen, Deine Mail zu verfassen.

Ein Sales-Mail-Template

Dieses Sales-Mail-Template kann man in fünf Bereiche aufteilen.

Bereich 1: Die Pickup-Line

Deine Betreffzeile ist eine Vorschau auf all die großartigen Inhalte, die Deine Mail beinhaltet. Formuliere sie treffsicher und Deine Leser werden umgehend auf den „Öffnen“-Button klicken. Bringe diese Schlüsselbegriffe unter:

– den Namen eures gemeinsamen Bekannten
– den Tag an dem ihr euch kennengelernt habt
– die Wendung „Ich habe mir überlegt …“
– die Wendung „Um Sie auf dem Laufenden zu halten …“

Bereich 2: Ins Schwarze treffen

Du hast es geschafft, dass Dein Adressat Deine Nachricht geöffnet hat. Sehr gut! Nun musst Du an diesen Erfolg anknüpfen. Also vertiefe Dich in die gewonnenen Informationen und entdecke bei Deinem Adressaten das Problem, bei dem Du ihm helfen möchtest. Stelle Deine Idee folgendermaßen vor:

– Fragen
– Statistiken
– emphatische Statements
– ermutigende Worte

Fasse Dich hier kurz – in diesem Bereich reichen zwei bis drei Sätze.

Bereich 3: Der Pitch

Ohne den Fokus auf Deinen Kunden zu verlieren, kannst Du an diesem Punkt Dich beziehungsweise Dein Unternehmen einbringen. Erkläre, wie Dein Unternehmen mit den Zielen, Fragen, Statistiken oder Statements, die Du zuvor angesprochen hast, umgehen würde. Benutze Begriffe wie:

– „Ich würde gerne mit Ihnen folgendes besprechen …“
– „Ich könnte Sie folgendermaßen unterstützen …”
– „Ich habe eine Idee …”
– „Ich habe mir überlegt …“

Bereich 4: Das Angebot

Verdeutliche mit einem „Call to action“, was Dein Adressat als nächstes machen soll. Soll er/sie Dich:

– Anrufen?
– auf Deinen Anruf warten?
– Dir schreiben?

Bereich 5: Die Signatur

Bleib hier so simpel wie möglich – und vermeide lustige Fotos, Gifs oder ausgefallene Schriftarten. Das einzige, was nötig ist, sind Dein Name, Kontaktinformationen und ein Link zu Deiner Website und/oder Deinem Social-Media-Profil.

Gute Mails zu verfassen, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Auch die weiteren Schritte sind mit SurveyMonkey kinderleicht: Auf Wunsch vieler User haben wir eine Integration für SurveyMonkey und Salesforce geschaffen – ein Umfrage-Anbieter trifft hier auf ein Customer-Relationship-Management-Tool. Eine perfekte Liaison, mit der nahtlos zwei Plattformen verbunden werden. So kannst Du Umfragen versenden und das Feedback direkt in Deinem CRM analysieren.

Finde hier mehr über Salesforce für SurveyMonkey heraus!

Hast Du noch weitere Fragen zu dem Thema? Dann hinterlasse uns gerne einen Kommentar oder kontaktiere uns via Twitter!

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3 Kommentare

  1. Norman Rebbe says:

    Unter Bereich 3(der Pitch)
    Sollte man nicht eher düse “Ich-Sätze”vermeiden?

  2. Kathrin says:

    Hallo Norman,

    danke für Deine Anmerkung. Verkaufs-E-Mails sollen möglichst nicht mit Ich-Sätzen begonnen werden – schließlich soll die Nachricht ja in erster Linie erst einmal den Kunden ansprechen. Doch spricht nichts dagegen, im Verlauf der E-Mail – wie hier beim “Pitch”! – auch aus der Ich-Perspektive Dein Angebot zu unterbreiten.

    Falls noch weitere Fragen offen sind, kannst Du Dich natürlich gerne noch einmal an uns wenden!

    Schöne Grüße

    Kathrin vom SurveyMonkey-Team

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