Wie Praktikanten vergütet werden möchten

Wir sind ja wegen unseres Studenten-Wettbewerbs zurzeit sehr an allem interessiert, was mit dem Thema Praktikum zu tun hat. Schließlich verlosen wir ja ein solches in unserem US-Office in Palo Alto. Deshalb freuen wir uns sehr, dass Daniel Furth, Marketing- und PR-Manager bei ABSOLVENTA Jobnet, in unserem aktuellen „Du und SurveyMonkey“-Beitrag seine Umfrage „Was fordern Ihre Praktikanten?“ vorstellt.

Daniel_Furth_600x500pxABSOLVENTA Jobnet führt regelmäßig Umfragen unter Bewerbern und Personalern durch. Als service-orientierte Spezial-Jobbörse ist es uns wichtig, die Ohren ganz nah an unserer Kandidaten-Zielgruppe zu haben: Studenten, Absolventen und Young Professionals. So können wir Unternehmenskunden, die bei ABSOLVENTA Jobnet Stellenanzeigen schalten, die Lebenslaufdatenbank durchsuchen oder andere Recruitment-Dienste nutzen, stets gut beraten, wie sie gegenüber Bewerbern der Generation Y als attraktiver Arbeitgeber auftreten können.

Im Falle unserer Umfrage zur Praktikantenvergütung ging der Impuls zunächst von einer politischen Situation aus. Als sich abzeichnete, dass das Mindestlohn-Gesetz auch für Praktika gelten wird, wollten wir die Meinung der Praktikanten selbst hören – und darüber hinaus erfahren, was ihnen neben der Praktikumsvergütung sonst noch wichtig ist. Mit SurveyMonkey haben wir dafür ein eingängiges Tool, das uns schon bei vielen Umfragen gute Dienste geleistet hat. Dank der einfachen Bedienung sind selbst komplexe Befragungen nach kurzer Einarbeitung ein Kinderspiel. Am Ende erreichten wir eine Stichprobe von rund 800 aktuellen oder ehemaligen Praktikanten aus unserer Kandidaten-Zielgruppe. Dank der vorhandenen Aufmerksamkeit für das Thema und eines guten Email- und Umfrage-Designs konnten wir dieses Ergebnis in kurzer Zeit und ohne Teilnahme-Incentives erreichen.

Die Ergebnisse unserer Mindestlohn-Umfrage waren teils überraschend. Zwar war zu erwarten, dass rund 80 Prozent der Befragten den Mindestlohn befürworten würden, aber: Der Großteil wäre schon mit einer Vergütung zwischen 400 und 800 Euro zufrieden. Da ein mit dem Mindestlohn dotiertes Vollzeit-Praktikum rund 1400 Euro einbrächte, ist das eine erstaunliche Erkenntnis. Zudem zeigte unsere Umfrage, dass die Höhe der Vergütung an sich gar nicht das ausschlaggebende Kriterium für zufriedene Praktikanten ist. Wichtiger ist es, ihnen tiefe Einblicke in Unternehmensabläufe, ordentliches Feedback und ein weites Spektrum an Erfahrungen zu bieten. Und am allerwichtigsten: sinnvolle Aufgaben. Von Politik und Gesellschaft wünschten sich die Praktikanten darüber hinaus flächendeckende Vergünstigungen, wie sie für Studenten schon lange Standard sind. Mit diesen Informationen können wir Kunden helfen, interessante Praktika anzubieten und so ihren Nachwuchs an Akademikern sicherzustellen.

Doch die Mindestlohn-Umfrage diente uns nicht nur als Grundlage zur Kundenberatung. Angesichts der vom Mindestlohngesetz verursachten medialen Aufmerksamkeit für das Thema erreichte unsere Pressemitteilung, in der wir die Ergebnisse veröffentlichten, ein immenses Echo. Ein Echo, das noch immer nachhallt. Denn dank dieses alles in allem recht unkomplizierten Schachzugs zur rechten Zeit ist ABSOLVENTA Jobnet bis heute bis in die großen Medienhäuser als Experte zum Thema „Praktikanten“ gesetzt. Mit unserer Mobile Recruiting-Umfrage konnten wir das ganze einige Monate später übrigens mit einem ähnlichen Effekt wiederholen.

Daniel Furth ist Marketing- und PR-Manager bei ABSOLVENTA Jobnet. Mit absolventa.de, trainee-geflüster.de und praktikum.info betreibt ABSOLVENTA Jobnet drei Spezial-Jobbörsen, auf denen Unternehmen dank des perfekten Zielgruppenzuschnitts Nachwuchs-Akademiker und High Potentials ohne Streuverluste finden – und Studenten und Absolventen den Traumjob für ihren Karrierestart.

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Ein Kommentar

  1. Lenz says:

    Ich finde den Mindestlohn für Praktikanten echt sinnvoll. Ich habe damals als Student in einem grossem Unternehmen einige Praktika vollzogen. Am Ende blieben mir gerade mal 300 Euro davon noch Benzingeld etc. abgezogen und es war nicht mehr viel übrig. Klar war ich froh solche freie Stellen gefunden zu haben. Aber man möchte ja auch etwas Geld verdienen. Auf der anderen Seite finde ich die Umfrage der Jobbörse echt interessant und lesenswert.

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