Reisetagebuch: Dave Goldberg in Deutschland

Liebe Blogleser,

zum Start unseres brandneuen Features “Enterprise” stand für mich auch eine Reise nach Europa und natürlich auch nach Deutschland auf dem Programm. Der Fokus einer Geschäftsreise ist klar, dennoch hatte ich auch ein wenig Zeit, die jeweilige Stadt anzuschauen.
Bevor ich mich auf den Weg nach Hamburg, Berlin und München gemacht habe, wurden mir auch drei Fragen mitgegeben, die ich in meinem kleinen Reisebericht für die deutschen Leser beantworten sollte. Welches Essen war für Dich in der jeweiligen Stadt besonders lecker? Welche Besonderheit ist Dir jeweils in der Stadt aufgefallen? Was hat Dich am meisten beeindruckt?

Meine erste Station in Deutschland war Hamburg. Leider war das mein kürzester Aufenthalt, aber ich muss schon sagen, die Stadt scheint ein besonderes Flair zu umgeben, was sicherlich auch mit dem weltberühmten Hafen zusammenhängt.
Hamburg_Speisesaal_SpiegelHQ_Dave1 Das Wetter war nicht sonderlich gut und wie ich auch von vielen Seiten hörte, gar nicht mal so ungewöhnlich. Wenn das tatsächlich stimmt, muss ich sagen, diese Stadt hat auf jeden Fall besseres Wetter verdient. Und trotzdem: Hamburg hat bei mir doch einen starken Eindruck hinterlassen. Ganz besonders angetan, war ich von dem Café, das aus den Interior-Resten der Spiegel-Kantine erbaut wurde (Bild). Wirklich beeindruckend! Den Hafen konnte ich nur ganz kurz und den legendären Star Club (der Geburtsort von The Beatles) leider gar nicht mehr sehen. Achja, und das Essen: Mein “Fischbrötchen” war einfach, aber sehr, sehr lecker.

 

Berlin_SohoHaus_Weihnachtsbaum1 Berlin kannte ich vorher schon ganz gut – durch ein paar Kontakte zu der dortigen Start-Ups Szene, die einen besonderen Einfluss auf die Stadt zu haben scheint. Es liegt da etwas in der Luft, eine Art Pioniergeist, ganz speziell auch im Soho-Haus (Bild), wo wir ein bisschen Zeit verbringen konnten. Diese Stadt beeindruckt mich zudem durch ihre offene und weltstädtische Art. Englisch scheint hier so etwas wie eine zweite Amtssprache zu sein, was sicher noch mal den internationalen Anspruch unterstreichen dürfte. Dieses Mal habe ich dann auch einen Döner Kebab probiert (die bekannte Currywurst hatte ich bereits bei einem meiner letzten Besuche) und ich muss sagen: Delicious fast food!

Die letzte Station meiner Reise war München. Zuallererst: Ich hätte nicht gedacht, dass die Weißwurst und der Süße Senf doch so lecker sein können – und das sogar zum Frühstück (das Weissbier habe ich da allerdings so früh am Tag weggelassen und mich somit sofort als Tourist geoutet).Besonders auffällig an München ist die Betonung der Tradition und die dort herrschende Gemütlichkeit, gerade im Vergleich zu den doch etwas hektischer wirkenden Städten Hamburg und speziell Berlin. Deshalb hat es mich besonders gefreut, dass wir noch die Zeit hatten, den Weihnachtsmarkt auf dem “Marienplatz” zu besuchen. Auch ohne Schnee war das eine wunderbare Atmosphäre, in unmittelbarer Nähe zu dem imposanten Rathaus (Bild), dazu original “Nürnberger” Lebkuchen, Glühwein (Bild) und endlich auch mal blauem Himmel. Der Tag in München war sicher der ideale Ausklang einer kurzen und intensiven Reise.
München_Marienplatz Panorama1

Alle Bilder von dem 3-Städte-Trip gibt es hier in dieser Galerie .

Ich hoffe, dass ich mal mit etwas mehr Zeit wiederkommen kann. Bis dahin wünsche ich Euch eine schöne Weihnachtszeit und “einen guten Rutsch ins neue Jahr” (das habe ich hier so gelernt).

Euer Dave

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